Alles auf Eis gelegt – Selbstisolation

Moin Ihr Lieben,

wir sind in der „Selbstisolation“. Alle Termine, sei es Babyschwimmen, DELFI, Playdates selbst mein Mädelswochenend-Roadtrip wurden abgesagt. Seit Montag sind wir nur noch Zuhause. Und ich sag Euch, ich bin so froh, dass wir einen Garten haben.

Ferienmodus ist angesagt. Der Große darf nicht in die Schule, kann auch nichts für die Schule machen, denn er war im Praktikum und die gesamten Schulmaterialen sind in der Schule. Nun gut… Französisch Vokabeln können noch gelernt werden, weil ich die Bücher für Zuhause extra gekauft habe.

Warten, in Geduld üben und den Tag nicht zu lang werden lassen, ist für uns jetzt das was wir tun können. Die Dinge positiv sehen. Wir sind gesund und das ist gerade die Hauptsache. Viele von meinen Bloggerkollegen haben Listen angefertigt um die Kinder zu beschäftigen. Da sind viele tolle Ideen bei. Ich habe den Vorteil, dass der Große die Situation versteht und der Mini es noch gar nicht verstehen kann. Somit ändert sich für uns nicht viel. Eltern, die im Home Office sind oder arbeiten müssen und nicht wissen wohin mit den Kindern tun mir echt leid.

Trotzdem fallen Dinge aus, die wir lange geplant haben und auf die wir uns sehr gefreut haben. Unter anderem die Taufe von unserem Mini. Wer weiß wann diese statt finden kann. Der Schüleraustausch vom Großen im Mai steht auch noch auf der Kippe. Ich wollte im März/April nach Berlin meine Freundin besuchen und im Mai stand die Blogfamilia an. Alles nicht machbar momentan.

Natürlich stellt sich jeder die Frage, wie lange dieser Zustand andauern wird. Wie lange bleiben die Schulen und Kitas geschlossen? Wann machen die Geschäfte wieder auf? Fragen über Fragen und keiner hat eine Antwort da drauf. Abwarten und nichts tun, außer Zuhause bleiben.

Wir halten uns dran, denn wir möchten andere nicht anstecken, die gefährdet sind und ganz davon abgesehen wollen wir uns ja auch nicht anstecken. Dan darf nächste Woche nach Hause kommen. Zum Glück! Er hat zwar Rufbereitschaft, aber es ist für mich beruhigend, zu wissen dass  er daheim ist.

Es gibt Gott sei Dank so viele Möglichkeiten mit den Liebsten in Kontakt zu treten. Seit Tagen telefonieren wir über FaceTime, schicken unzählige Sprachnachrichten und WhatsApp Nachrichten hin und her. Ich verschicke Päckchen an Freunde mit Schokolade als Nervennahrung oder Fotos via WhatsApp an die Großeltern. Es lebe das Smartphone.

Was wir noch so machen in unserer „Selbstisolation“? 

Ich hatte Zeit um die ganzen zu klein gewordenen Sachen vom Mini bei Mamikreisel einzustellen. Geplant war die Taufdeko fertig zu basteln. Aufräumen und entrümpeln. Den Garten fertig machen für den Frühling. Mein eigenes Rezeptbuch fertig machen. Ein Buch lesen, sofern der Mini schläft. Auf uns aufpassen und schauen das alle gesund bleiben. Einen Fotokurs machen – online natürlich und für Euch noch einiges bloggen, die Liste ist ellenlang. Also seid gespannt was noch so von uns kommt.

Der Große macht das was er kann für die Schule und spielt online mit seinen Freunden.

Der Mini wächst und macht immer mehr Entwicklungssprünge und spielt den Tag über.

Und so vergeht Tag für Tag bei uns. Bis lang haben wir keinen Lagerkoller, obwohl dass Wetter auch nicht so mitspielt und es kalt und grau ist. Mal sehen wann der Koller kommt.

Aber erzählt Ihr doch mal, was Ihr so macht Zuhause und was die Selbstisolation mit Euch macht! Vielleicht müsst Ihr zur Arbeit oder seid mit den Kindern im Home Office? Ich freue mich Eure Geschichten zu lesen.

#flattenthecurve #stayathome

Bis bald

Eure Tanja

 

Find yourself… Wir rocken 2020

Moin Ihr Lieben,

so oft habe ich jetzt schon angefangen einen Beitrag zu schreiben. Nach dem ersten Satz oder doch nach der Hälfte habe ich abgebrochen. Es war irgendwie noch nicht das richtige womit ich dieses Jahr starten wollte. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob es jetzt der richtige Beitrag ist. Ich habe viel zum Nachholen, Aufarbeiten und Verarbeiten vom letzten Jahr. 2019 Hatte es echt in sich. Nicht nur die Schwangerschaft, die Geburt und in den Alltag mit Baby finden – allein. Nein, kurz vor Weihnachten erreichte uns dann eine Diagnose die uns erst einmal aus der Bahn warf.

Ich musste mich erden, mich selber finden oder besser gesagt mich ins Leben zurück finden und zwar so, dass ich damit klar komme und die Dinge tue, die ich liebe, mit den Menschen die ich liebe.

2019 ist ein Jahr, welches wir nicht so einfach und schnell vergessen werden. Ein Jahr voller toller, schöner und unvergesslichen Momente. Ich will mich weiter entwickeln und deshalb rotiere ich gerade sehr um die eigene Achse. Meine To-Do-Liste ist ellenlang und doch verliere ich nicht den Mut, dass ich es schaffe sie kleiner werden zu lassen. Allerdings immer so, das ich den Fokus nicht verliere. Denn genau das hat mich die letzten Monate und überhaupt das letzte Jahr in diesen Bann gezogen. Schlafmangel und ein dünnes Nervenkostüm trugen ihren Teil dazu bei. Ich hatte einige Blockaden, die dafür sorgten das es still blieb. Es sprudelte nicht wie sonst aus mir heraus.

Aber gut es kann ja nur besser werden. Ich bin dankbar für all die Momente und Situationen in denen ich gewachsen bin. In denen ich gemerkt habe, auf was es ankommt und was wirklich wichtig ist. Ich will mich nicht mehr unter Druck setzen lassen, somit kommt inzwischen auch öfter ein Nein als ein Ja. Ich freue mich über jede Chance die ich bekomme und versuche diese auch zu nutzen, aber eben nur die, die zu mir passen.

Ich habe mich selber wieder gefunden und das brauchte Zeit. Nun bin ich wieder voller Motivation und Stärke um wieder genau das zu machen was ich gerne mache – nämlich mich mit  Euch auszutauschen und Euch mit in meine kleine Welt zu nehmen. Ich danke jedem einzelnen von Euch der hier geblieben oder neu dazu gekommen ist. Danke, dass Ihr da seid!

Lasst uns 2020 gemeinsam rocken! Ich freu mich drauf!

Mit negativen Gedanken auf Reisen

Moin Ihr Lieben,

ich habe meine erste Dienstreise hinter mich gebracht und bin (Gott sei Dank) wieder Zuhause. Jetzt ist meinen Welt auch wieder in Ordnung. Warum das erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Ich habe ja meinen Job gewechselt und bin jetzt in einem richtig coolen Unternehmen. Immer noch MTA für Radiologie nur in einer,  ich würde sagen,  anderen Dimension.

Da mein Arbeitgeber Deutschland weit vertreten ist und wir ja so gesehen alle ein Team sind, helfen wir auch an den anderen Standorten mal aus. Somit habe ich mich bereit erklärt nach Berlin zu fahren, für 2 Tage um dort die Kollegen zu unterstützen. So eine Reise bringt ja auch echt viele Dinge mit sich. Man kommt mal raus, man lernt neue Menschen kennen und kann sich fachlich einfach austauschen. MTA netzwerken…

Ich habe also alles für diese Reise organisiert. Kind und Hund bei Oma abgegeben. Koffer gepackt und 5000 mal kontrolliert, ob ich auch ja nichts vergessen habe. Sonntag Abend sollte es los gehen. Je dichter die Abfahrt rückte desto unmotivierter wurde ich. Berlin bringe ich leider nur mit negativen Erinnerungen/Erfahrungen in Verbindung und ist einfach nicht meine Stadt…

Dan brachte mich zum Bahnhof nach Buxtehude. Wir verabschiedet uns und ich fuhr mit der S-Bahn Richtung Hamburg. Am Hauptbahnhof holte ich mir noch schnell etwas zu Essen und ging zum Gleis. In meinem Kopf herrschten Engelchen und Teuflchen. Eine Stimme lauter als die andere. Mein Unheil fing an und nahm seinen Lauf. Der Zug kam an einem anderen Gleis an. Alle stürmten die Treppen hoch und was passierte mir? Ich fliege im wahrsten Sinne die Treppe hoch, schlug mir mein Knie auf und dachte nur „na toll!“. Mir standen die Tränen so nah und mein bisschen Motivation war wie weggeblasen.

Die Zugfahrt war an der ganzen Reise das unspektakulärsten. So kam ich abends gegen 21.30h in Berlin an. Ich suchte mir ein Taxi, was mich zum Hotel bringen sollte. Jeder der mich kennt, weiß, dass Taxi fahren für mich eine mit der schlimmsten Dinge ist. Ich fahre mehr als ungerne mit anderen, fremden Menschen mit. Das Gefühl ausgeliefert zu sein ist absolut schrecklich. Im Hotel angekommen, checkte ich ein und ging direkt aufs Zimmer.

Am nächsten Morgen ging ich voller Vorfreude und doch mit Spannung ,was der Tag bringen würde, zur Klinik in der ich aushelfen sollte. Ab da ging alles schief was nur schief gehen konnte. Ihr versteht hoffentlich, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. Ich war abends auf jeden Fall so fertig, dass ich am liebsten wieder Heim gefahren wäre.

Ich kann wirklich viel ab und kann auch einiges einstecken, aber das war wirklich zu viel. Die ganze Zeit hörte ich die Stimme des Teufelchens was mir immer wieder zu rief „siehste, hab ich doch gesagt das es schei**** wird“. Ich war wirklich verzweifelt und wusste nicht wie ich den nächsten Tag überstehen würde.

Ich telefonierte mit einer Freundin und erzählte ihr was passiert war und durch das Gespräch mit ihr fasste ich wieder neuen Mut. Einer meiner neuen Kollegen war in der Nähe und holte mich ab für einen Feierabend Drink. Was ein Glück, dass fast neben dem Hotel eine echt nette Bar war. Es tat wirklich gut nicht alleine zu sein. WIr haben bei zwei Bier gequatscht und gelacht, genau das was ich an dem Abend, in einer fremden Stadt brauchte. Gegen Mitternacht war ich zurück auf dem Zimmer und so langsam bekam ich eine Schei***egal-Einstellung, denn ich wusste das ich mittags wieder im Zug Richtung Hamburg sitze. Ich brachte den Vormittag rum, stieg in ein weiteres Taxi und saß anschließend im ICE nach Hause. Als ich den Hamburger Hauptbahnhof sah und ausstieg war meine Welt wieder in Ordnung.

Es ist doch wirklich interessant wie uns unsere Einstellung,  unser Denken und unser Urteilen uns prägen und uns auf unserem Weg begleiten. Je dichter ich ans Ziel kam, desto weniger Lust hatte ich. Ich wollte nicht nach Berlin. Ich hatte von Anfang an ein schlechtes und ungutes Gefühl. Wie das Teufelchen schon sagte, es hatte Recht. Ich weiß nicht, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich positiv an die ganze Sache rangegangen wäre.

Wenn ich mir jeden Morgen sagen würde, dass es ein ganz schlimmer Tag wird, dann denke ich wird es auch ein schlechter Tag. Ich würde nichts positives sehen und das negative würde überwiegen. Probleme würden auf einen einprasseln, wie ein Regenschauer an die Fensterscheibe. Doch schafft man es, aus einem Sumpf aus negativen Gedanken rauszukommen und diesen Sumpf in einen positiven See zu verwandeln? Ich hab es nicht geschafft. Zumindest diese zwei Tage nicht. Oft sagt man ja auch, dass wenn man keine Lust hat, es richtig gut wird. Auch das konnte ich diesmal nicht behaupten.

Ich weiß nicht, ob es an der Stadt liegt oder an meiner Norddeutschen Art, dass ich mich in Berlin nicht wohlfühle. Es gibt ja auch Berliner, die echt toll sind. Doch bis lang waren diese tollen Menschen eher eine Seltenheit, leider. Manchmal ist es einfach so, dass bestimmte Lebenseinstellungen, Mentalitäten oder Lebensarten nicht zusammen passen.

Im Dezember muss ich wieder von der Arbeit nach Berlin. Mal sehen wie es dann wird. Immerhin wird da das Taxi fahren weg fallen. =) Ich sollte dann vermutlich meinen negativen Gedanken keinen Raum geben. Das einzige was ich wirklich in den zwei Tagen gelernt habe, war das ich noch mehr zu schätzen gelernt habe, dass ich ich einfach in dem schönsten Teil Deutschland lebe, mit wundervollen und liebenswerten Menschen UND das es immer Menschen gibt die einen aufbauen und für einen da sind, auch wenn sie mehrere Kilometer entfernt sind. Ich weiß, dass Berlin niemals MEINE Stadt werden wird, was aber auch völlig in Ordnung ist – für mich.

So jetzt wird es aber auch Zeit das erlebte abzuschließen. Ich habe eine Woche Urlaub, denn das Kind hat Ferien. Wir reisen am Montag nach Köln und soll ich Euch was sagen? Darauf freue ich mich – natürlich! =)

Bis bald

Eure Tanja

 

2018

Moin!

Wer kennt sie nicht, die wundervolle und lebensfrohe Julia Engelmann, die mit ihrem Poetry-Slam „Eines Tages Baby, werden wir alt sein“ berühmt geworden ist.

Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester
die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas
und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,
wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.
Du wolltest abnehmen,
früher aufstehen,
öfter rausgehen,
mal deine Träume angehen,
mal die Tagesschau sehen,
für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.
Aber so wie jedes Jahr,
obwohl Du nicht damit gerechnet hast,
kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.

Diese Zitat ist einfach so passend. Jedes Jahr nimmt man sich vor mehr Sport zu machen, aufzuhören zu rauchen, weniger zu arbeiten etc. You name it. Ich habe für 2018 keine Vorsätze. Ja, richtig gelesen – KEINE Vorsätze. Manches Mal denke ich nämlich, immer wenn ich mir etwas vornehme und ich mich total drauf freue, geht es in die Hose und irgendwas was sich Leben nennt kommt dazwischen. Somit lasse ich es dieses Jahr einfach mal auf mich zu kommen. Wer weiß wie dieses Jahr für mich, für uns laufen wird.

Natürlich habe ich einige Projekte die ich gerne machen möchte, einige Events die ich gerne besuchen möchte und viele Menschen die ich dieses Jahr wiedersehen möchte.

Ich habe durch meine Dienste in der Klinik eben kein geregelten Tagesablauf, wie auch wenn ich 2x Frühdienst 2x Spätdienst und Nachtdienst inkl. Wochenende habe… aber genau das ist es ja, was solche Vorsätze wie Sport treiben einfach schlicht weg unmöglich machen. Also warum soll ich mir selber Stress machen, weil ich es mir ja vorgenommen habe, um spätestens im Februar deprimiert festzustellen, dass ich doch nur einmal in der ganzen Zeit walken war?! Nee nee, dieses Jahr nicht mit mir.

Momentan stehen einfach nur tolle Dinge an. Wir sehen uns das Musical König der Löwen an, ich gehe zum SDP Konzert, Leon fährt wieder ins JUCA und auf Klassenfahrt. Ich möchte zu einigen Bloggerevents, meine Freundin Desi bekommt ihren Baby-Jungen. Wir feiern den ersten Geburtstag vom Baby-Jungen unserer Freunde in Dresden, von Esmeraldas Baby-Mädchen und meinen 30. Geburtstag im November (ja, ich freue mich darauf 30 zu werden!!!!). Dan und ich bekommen beide ein neues Auto und wir wollen einfach mehr unternehmen. Wir wollen uns andere Städte anschauen und viele Dinge gemeinsam mit und ohne unseren Freunden erleben. Ich bekomme ein neues Tattoo oder auch zwei. Im Sommer wollen wir wieder ins Freibad oder an den Strand fahren. Einfach tolle Dinge erleben und Spaß haben.

ABER – jap, es gibt jetzt schon ein ABER – wir werden viele, viele Kilometer dieses Jahr reißen. Warum genau? Tja, das erzähle ich Euch bald. Es gibt einfach Sachen die kann man erst erzählen wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Wir wollen unseren Kinderwunsch weiter verfolgen und wie sich rausgestellt hat, ist es gar nicht so einfach als gedacht. Auch hier gibts in den nächsten Tagen mehr Infos.

Es werden Änderungen auf dem Blog kommen. Positive, hoffe ich doch =). Denn ich möchte mehr schreiben. Mehr mit Euch teilen und Euch mehr auf unseren Weg mitnehmen, jedoch ohne das es mich selber stresst! Ich möchte mehr fotografieren und unsere schönen Momente einfangen.

Ich werde Euch mitnehmen in die Vorbereitungen meines Geburtstages. Denn diese Geburtstagsparty wird nicht nur eine Party – nein, es wird DIE Party und sie wird MEEEEEEEGGGGGAAAAAAAAAAA!!! =)

Ich habe tolle Bücher, die ich dieses Jahr lesen möchte. Nur die Zeit fehlt mir manchmal einfach. Ich möchte meine Englisch-Kenntnisse verbessern und auch im Job mich weiter- und fortbilden. Ich möchte dieses Jahr alle Harry Potter Filme mit Leon schauen.

Das sind viele Dinge die ich dieses Jahr gerne machen möchte, ob ich es auch wirklich schaffe die Dinge in die Tat umzusetzen steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber hey… wichtig ist das wir Zeit für uns als Familie haben, dass ich mit dem was ich mache glücklich bin und wenn ich einige Dinge davon nicht schaffe, ist es so. Dadurch wird die Welt nicht untergehen. Ich freue mich auf 2018. Egal was kommt. Wie sag ich immer so schön? Wenn man keine Erwartungen hat, kann man auch nicht enttäuscht werden!

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass 2018 Euer Jahr wird mit tollen Momenten und einfach ganz ganz viel Spaß!

Eure Tanja

P.S. Was habt Ihr dieses Jahr geplant? Wie sind Eure Vorsätze? Schreibt mir ich freue mich von Euch zu lesen.

2017 – mein Jahr auf einem Blick

Moin Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr seit alle gut ins neue Jahr gestartet. Schon verrückt das bald die erste Woche des neuen Jahres schon wieder rum ist. Ich möchte Euch heute mein persönlichen Jahresrückblick zeigen.

Ich weiß noch, wie Dan und ich uns Silvester 2016 anschauten und meinten „2017 wird unser Jahr“ =) na klar… Wenn ich so darauf zurück blicke, kann ich nicht behaupten, dass es ein ganz schlechtes oder ein ganz besonders gutes Jahr war. Ich würde sogar sagen, es war ein Durchschnittsjahr, mit tollen Momenten, Überraschungen und Situationen mit denen wir nicht gerechnet hätten.

Am besten ich fang von vorne an:

Januar

Im Januar gab es für meine Esmeralda eine Babyshowerparty. Es war so schön zu sehen wie sie sich gefreut hat. Ich musste leider ziemlich zeitig an dem Tag los, weil ich zum Nachtdienst musste und wir hier im Norden so ein heftiges Glatteis hatten, sodass ich mit 60km/h über die Autobahn fahren musste. Den Nachtdienst werde ich auch nie vergessen!

Leon und ich sind dann das Wochenende drauf nach Nürnberg gefahren um meine Kur-Mädels wiederzutreffen und um mal richtig Rodeln zu gehen. Das ist hier im Norden nämlich ein wenig schlecht – so ohne Berge. Leider war das auch das einzige Mal wo ich meine Mädels gesehen habe für 2017. Das komplette Mädels-Wochenende könnt Ihr hier nachlesen.

Ein Frauenabend in der Freien Evangelischen Gemeinde stand im Januar auch noch an. Natürlich mit meiner Freundin Bea. Thema des Abends Dankbarkeit. Der Abend war wundervoll! Mehr über den Abend könnt Ihr hier erfahren.

Unsere Freunde aus Dresden haben ihr Baby bekommen und wir waren total glücklich über diese Nachricht.

Und am Ende des Monats gab es auch noch die Halbjahreszeugnisse und Zeugnisferien. Was wir an dem verlängerten Wochenende gemacht haben erfahrt Ihr hier.

Februar

Anfang Februar hat meine Esmeralda ihre kleine Prinzessin auf die Welt gebracht. Ich hatte Nachtdienst und war die ganze Zeit in Gedanken bei ihr. Am Nachmittag durfte ich die zauberhafte Prinzessin kennen lernen und was soll ich sagen. Es war so schön zu sehen wie meine beste Freundin glücklich mit ihrer eigenen kleinen Familie ist.

Ich habe im Februar mit meiner Freundin Bea einen Englischkurs angefangen. Ich wollte und will immer noch meine Sprachkenntnisse verbessern und es war auch gleichzeitig eine schöne Art sich einmal die Woche mit ihr zu treffen.

Mein erster Bloggerworkshop stand an. Ich habe wundervolle Menschen kennen gelernt und einfach eine Menge dazu gelernt. Ich habe Dinge gesehen von deren Existenz ich absolut keine Ahnung hatte und die mich einfach beeindruckt haben. Denn der Workshop fand bei der Tortenmesse in Hamburg statt. Hier entlang zum Beitrag.

Als Quality- und Familienzeit haben wir uns die Motorrad- und Babymesse ausgesucht und auch da gab es Dinge die einfach sehr beeindruckend waren.

Es gab aber auch einen Tag in dem Monat, den ich gerne gestrichen hätte. Der errechnete Geburtstermin, der aber nicht mehr statt fand. Ich hatte gedacht, dass es mich nicht so runter zieht aber falsch gedacht. Wie ich mich an dem Tag gefühlt habe, könnt Ihr hier lesen.

März

Anfang März bin ich einfach mal so, ganz spontan aus einem Flugzeug gesprungen und habe meinen ersten Fallschirmsprung gemacht. Ja, Ihr habt richtig gelesen. 4500m Höhe, ein Profi-Fallschirmspringer und ich. Es war so unglaublich. Aber davon werde ich Euch noch berichten. Versprochen!

Dan und ich hatten endlich mal wieder eine Date-Night. Wir haben uns einen schönen Abend im Schmitz Tivoli in Hamburg gemacht und haben uns Eure Mütter angeschaut. 3 Männer die echt einfach mega witzig sind. Wir haben 2016 schon ein Programm von denen gesehen und wollten uns das Neue nicht entgehen lassen. Ich kann Euch Eure Mütter nur empfehlen. Sketchcomedy vom Feinsten.

Die große Bloggerkonferenz in Hamburg fand im März auch statt. So viele wundervolle, tolle und kreative Menschen auf einen Haufen. Herrlich! Das schöne daran ist, dass ich mit einigen Bloggern heute noch in Kontakt stehe und durch diese Event eine Menge gelernt habe. Den Beitrag dazu findet Ihr hier.

Ende März habe ich IHN kennengelernt und da wusste ich noch nicht wie ER mein Leben verändert.

April

Leon durfte einen Tag mit zu mir auf die Arbeit. Er hatte von der Schule den Zukunftstag, früher hieß der Tag „Girlsday“. Es war so süß mit anzusehen wie er sich um die Patienten gekümmert hat und mit den älteren Herrschaften erzählt hat. Als würde er nie was anderes tun. Leon hat an dem Tag aber auch selber einmal gemerkt, wie anstrengend es ist 8 Stunden auf den Beinen zu sein.

Ich bin im April das erste Mal auf dem Hamburger Kiez feiern gewesen. Ich sag nur ein Wort SUCHTGEFAHR! Ich geh inzwischen so gerne auf dem Kiez feiern. Es macht einfach so viel Spaß.

Der Bau unserer Terasse fing an, genauso wie die Umgestaltung meines Beetes. 2018 wird der Rest des Gartens gemacht.

Ende April ging es für mich und Esmeralda sowie 4 anderen Mädels nach Klütz Vegas. Mädels-Wochenende an der Ostsee. Es ist jedesmal einfach nur schön dort zu sein. Vor 3 Jahren haben wir dort den Jugengesellinnenabschied von Esmeralda gemacht.

Mai

Mein Prinz hatte Geburtstag was bei uns ganz groß gefeiert wurde. Mit den Kumpels ging es in die Fun Arena mit anschließender Übernachtung und die Verwandten kamen zum obligatorischen Kaffee und Kuchen einen Tag später.

Im Mai habe ich mich für XLETIX angemeldet und angefangen zu trainieren. Da war die Vorfreude extrem hoch. Mein Bruder und ER haben sich auch angemeldet, denn wir waren ein Team das ein Ziel hatte.

Für Leon ging es im Mai auch noch ins JUCA. Ein Zeltlager was immer über Himmelfahrt statt findet. Und ratet mal wer dieses Jahr auch wieder dabei sein wird? Richtig! Es ist ein Zeltlager der FEG (Freie Evangelische Gemeinde) und steht unter dem Stern Jesus und Gott. Es kommen über 300 Kinder aus ganz Deutschland zusammen und meistens sehen sie sich alle im Zeltlager wieder. Er hat jedes Mal so einen Spaß dort. Sonntags am Abholtag ist jedoch nicht mehr viel mit ihm anzufangen. Duschen und ab ins Bett =)

Juni

Anfang Juni habe ich die Freundin meines Bruders kennengelernt. Sie ist Fotografin in Kiel und hat ein so tolles Fotoshooting mit mir und Leon gemacht. Die Bilder sind großartig geworden. Einige findet Ihr auch hier auf dem Blog.

Im Juni begonnen die Sommerferien. Am Tag der Zeugnisse somit der letzte Schultag zog ich mir meinen Muskelfaserriss zu. Meine Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen, denn ich wollte die Zeit nutzen um zu trainieren. Stattdessen lag ich wochenlang auf dem Sofa und war froh keine Schmerzen zu haben.

Dan und Phoebeus liefen den Hella Halbmarathon in Hamburg. Esmeralda, ich und die Kinder waren natürlich auch mit dabei um unsere Männer an zu feuern. Wer von Euch ist schon einmal durch den Alten Elbtunnel zu Fuß gelaufen? Ich sag Euch, mit Gehhilfen da durch ist es auch wie ein Halbmarathon. Was macht man nicht alles um den Mann zu unterstützen.

Juli

Dan hatte Geburtstag und dieses Jahr viel der leider sehr minimal aus. Ich konnte nicht viel machen bedingt durch meine Verletzung und er hatte auch keine große Lust zu feiern.

Leon hat von Esmeralda und Phoebeus eine Stadtrundfahrt in Hamburg zum Geburtstag geschenkt bekommen. Da es die ganzen Ferien bis lang geregnet hatte, haben wir einen Tag gefunden an dem es nicht geregnet hat, um uns die schönste Stadt der Welt anzuschauen. Hier geht es zur Stadtrundfahrt.

Leon ist die zweite Hälfte der Sommerferien bei meinen Eltern gewesen und mit ihnen und dem Wohnmobil ging es nach Österreich und weiter nach Italien. Urlaub mit Oma und Opa. Das neue Wohnmobil meiner Eltern musste ja schließlich getestet werden.

Dan und ich waren auf der Silberhochzeit seines Dartkollegens eingeladen. Es war eine sehr schöne Hochzeit und ein wundervolles Paar.

August

Im August fing Leons Konfirmandenunterricht an. Zum Begrüßungsgottesdienstes ging es für uns in die Kirche und das Wochenende danach ging es für Leon gleich schon auf die Konfa-Freizeit. Echt wahnsinn wie die Zeit verfliegt.

Dan und ich sind im August das erste Mal zusammen Feiern gewesen. Auf einer Zeltparty wie es sich auf dem Dorf gehört. ER war auch dabei und hat mir an dem Abend die Augen geöffnet. Es war ziemlich schmerzhaft für mich IHN so zu sehen wie an dem Abend und ich wusste, dass danach alles anders sein würde. Die Wahrheit tut halt weh. Was es mit IHM auf sich hat könnt Ihr hier noch einmal nach lesen.

Leon seine Klasse hatte Sommerfest. Da ich Elternvertreterin in seiner Klasse war und immer noch bin habe ich diesen Tag vorbereitet und organisiert. es war ein echt schöner Nachmittag.

September

Mein wundervoller Freund Dirk hat geheiratet. Es war so süß ihn so aufgeregt und glücklich zu sehen. An seinem vermutlich schönsten Tag. Ich musste leider an dem Tag alleine mit Leon zur Hochzeit, da Dan das Bett mit einer fetten Magen-Darm-Grippe gehütet hat.

Die wundervollen Cruise Days in Hamburg fanden statt. Schiffe wohin das Auge nur reichte. Es waren nicht irgendwelche Schiffe, nein – es waren DIE Schiffe. Kreuzfahrtschiffe um genau zu sein. Ich bin mit meiner Kollegin Andrea nach Hamburg gefahren, um die Auslaufparade der Cruise Days zu sehen. Haben spontan meinen Freund Stephan von SO – Begeistert Hamburg angerufen um eine Taxifahrt mit der Rikscha zu machen inkl. kleiner Führung und sind nach dem Riesen Feuerwerk der Cruise Days natürlich zum Feiern auf den Kiez gegangen.

Der langersehnte Tag ist gekommen. Mit einer absoluten nicht vorhanden Vorbereitung ging es für mich, meinem Bruder und IHM nach Grömitz zu XLETIX. 20km Laufen und 35 Hindernisse lagen vor uns. Was soll ich sagen, der Tag hatte es in sich und ich habe es geschafft. Ich bin gelaufen (ok eher gesagt gegangen ab einer gewissen Kilometeranzahl), bin über mich hinaus gewachsen und habe eine Menge geflucht. Aufgeben war nie eine Option. Am Ende habe ich es geschafft und bin Hand in Hand mit meinem Bruder und mit IHM durchs Ziel gelaufen. Auch über diesen Tag werde ich noch einmal schrieben.

Das Jonas Monar Konzert im Stage Club stand noch an. Die Karten dafür hatte Leon zum Geburtstag bekommen. Es war ein sehr kleines und feines Konzert. Da das Konzert so klein war, konnten wir mit dem Sänger der Vorband Jetzt kommt Fargo auch noch ein Foto machen. Ein echt cooler Typ aus Berlin.

Ende September ging es für mich zur Medical English Fortbildung nach Fulda. So viel Englisch an einem Wochenende – mir qualmte der Kopf. Unglaublich was man alles falsch sagen kann, wenn die Aussprache nicht richtig ist. Dort auf der Fortbildung habe ich eine MTA aus dem Saarland kennen gelernt. Sie ist eine so tolle Person. Wir haben uns gleich super verstanden. Jetzt schreiben wir fast täglich miteinander und haben häufig zusammen Nachtdienst – sie im Saarland und ich in Buxtehude.

Oktober

Es war soweit und wir sind nach Dresden gefahren. Unser Urlaub den wir eigentlich schon im Sommer machen wollten. Wir konnten endlich den kleinen Mann unserer Freunde kennen lernen und haben wirklich viel unternommen. Da das Wetter nicht so klasse war und erst Dan krank war und ich dann auch noch mit Fierber im Hotel lag, haben wir viel kulutrelles gemacht. Wir haben Museen besucht, sind mit einer alten Dampflok gefahren, ich habe die liebe Sylvie von Mom’s Favorites and More persönlich kennengelernt und haben auch in Dresden eine Stadtrundfahrt gemacht. Zu unserem Dresdenurlaub bitte hier entlang. =)

Kaum Zuhause wieder angekommen ging es für Leon wieder zur Oma. Für mich ging es an einem Wochenende zu einem Konzertmarathon. Erst mit Andrea zu Joel Brandenstein in der Laeiszhalle mit anschließendem Kontrastprogramm auf dem Kiez und den darauf folgenden Tag ging es mit Dirk zu Clueso in die Alsterdorfer Sporthalle und einer zweiten Runde auf dem Kiez. Es hat sich gelohnt, aber es war einfach nur meeeeeegaaa anstrengend.

Ich hatte im Oktober eine Gerichtsverhandlung. Ein Wiedersehen auf das ich auch gerne verzichtet hätte. Es ging um den Unterhalt von Leon. Auch darüber werde ich noch ausführlich berichten.

Meine herzallerliebste Esmeralda ist mit ihrer Familie einfach mal für 8 Wochen weggeflogen. Erst L.A., dann Hawaii und dann New York. Ich wünschte sie würde irgendwann mal sesshaft werden und nicht andauernd weg sein. Mir geht es jedes Mal ziemlich schlecht wenn sie nicht da ist. Ich vermisse sie immer so sehr.

November

Im November ging es für mich und Andrea nach Fehmarn. Ein Wochenende einfach mal weg vom Alltag und uns die Luft um die Nase pusten lassen. Spontan einfach mal mit der Fähre nach Dänemark fahren um in einer Geisterstadt spazieren zu gehen. Oh man was für ein Trip. Wir haben so gelacht. Auch hier zu werde ich berichten.

Mit meiner Freundin Bea und ihrer Familie ging es zu unserem Weihnachtsmarkt hier im Dorf. Bei Kinderpunsch und Lagerfeuer waren die Gespräche mit ihr einfach noch tiefgründiger. Die Kids liefen über den Platz und die Männer quatschten über Männerkram. Ein wirklich schöner Nachmittag.

Im November traf ich mich noch mit der lieben Anna von Familie Motte bei Wonderwaffel in Hamburg. Sie ist eine so tolle Frau und der Austausch mit ihr war einfach nur schön.

Mein Beitrag über meine Freundin Bea wurde zum Elternblogger Lieblingslink November gewählt. Diese Aktion hat die wundervolle Yvi von Mamasdaily ins Leben gerufen. Ich war sprachlos als ich das sah.

Ich durfte Euch einen schönen Dawanda Shop vorstellen und hatte eine ganz tolle Kooperation mit Flora et Labora.

Und zu guter letzt war auch noch mein Geburtstag Ende November, der natürlich gefeiert wurde. Logisch, denn ich liebe liebe liebe meinen Geburtstag.

Dezember

Im Dezember hatten Dan und ich unseren 3. Jahrestag. Den ich nicht mit ihm verbracht habe, sondern auf die Kids meiner Freundin aufgepasst habe. Tja, man muss halt Prioritäten setzen im Leben. Nein, Spaß! Wir sind da nicht so. Wir haben uns jeden Tag und können uns jeden Tag sagen wie sehr wir uns lieben uns das ist viel mehr Wert als an einem Tag.

Der Tag an dem meine Esmeralda wieder kam war auch im Dezember. Oh was hab ich sie vermisst. Trotz Factime Dates!

Ich habe das erste Mal bei der Aktion Die Glucke will wichteln von Dani von Glucke und So mitgemacht. Ich habe eine ganz tolle und bewundernswerte junge Bloggerin als Wichtelpartnerin gehabt. Katrin von Yo solo vivo mi. Schaut unbedingt auf ihrem Blog mal vorbei. Es war echt witzig auf Instagram zu verfolgen, wer alles gewichtelt hat und was in den Päckchen drin war. Dani, dieses Jahr bin ich auch wieder dabei, wenn die Aktion wieder stattfindet.

Natürlich gehört auch Weihnachten zum Dezember. Den 24.12. haben wir ganz gemütlich verbracht. Erst ging es für uns dieses Jahr zur Gospelmesse in die Kirche, anschließend bin ich mit meinem Bruder, der als Weihnachtsmann verkleidet war zu einer Familie gefahren. Abends kamen meine Eltern zum Essen zu uns und daraufhin folgte die Bescherung. Am 1. Weihnachtstag hatte ich Nachtdienst und verbrachte den Abend in der Klinik. Am 2. Weihnachtstag ging es abends für uns zu meinen Eltern zum Raclette essen und schwupp war Weihnachten vorbei.

Zwischen den Feiertagen musste ich arbeiten. Silvester verbrachten wir bei unseren Freunden, mit Raclette essen und Spiele spielen. 2018 kann kommen.

Das war unser 2017 im schnell Rückblick. Wie Ihr seht haben wir so einiges erlebt. Schöne, unschöne, wundervolle und unverhoffte Momente waren dabei. Ich freue mich das wir nun ein neues Jahr haben mit neuen Möglichkeiten, neue Momente zum Sammeln und unvergessliche Situationen erleben dürfen. Was 2018 alles bei uns geplant ist, welche Vorsätze ich habe und wie ich über 2018 denke, erfahrt Ihr im nächsten Blogbeitrag.

Ich freue mich Euch mit ins neue Jahr zu nehmen. Eure Kommentare zu lesen und zu wissen, dass Ihr da seid!

Eure Tanja

Kopf aus – Herz an

„Es gibt Menschen, die die Welt verzaubern, einfach weil sie da sind“ – Irisches Sprichwort

Und genau damit starte ich heute auch… Moin ihr Lieben…

Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich und vor allem wie ich das nachfolgende schreiben kann. Es ist gar nicht so einfach, dass was passiert ist in Worte zu fassen.

Manchmal treten Menschen in unser Leben die wir schon viel eher hätten gebrauchen können und diese auch gar nicht mehr wieder loslassen möchten. Doch was ist wenn dann alles anders wird als gedacht? Wenn auf einmal, alles was sicher ist, sich unsicher anfühlt und schwupp die wupp alles ins Schwanken gerät?

Genauso war es bei mir. Jeder kennt es, dass es Höhen und Tiefen in einer Beziehung gibt und man sich fragt wie es weiter gehen soll, wenn dieses Tief nicht vor rüber zieht. So war es bei uns. Das es mit dem Schwanger werden bis lang immer noch nicht geklappt hat und wir nicht wussten was mit Dan beruflich wird, setzte uns ziemlich unter Druck und umhüllte uns in totaler Unzufriedenheit. Jeder machte sein Ding und verkroch sich. Wir sahen uns wenig und redeten kaum miteinander. Es war wirklich schwierig für uns, weil wir es so nicht kannten. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und Dan das absolute Gegenteil. Wo ich mir den Kopf drüber zerbreche, kann er manchmal gar nicht nachvollziehen warum. Somit ging es mir in der Zeit emotional wirklich schlecht.

Und dann kam ER. ER war auf einmal da. Eigentlich war ER schon etwas länger da, nur eben nicht so. ER war auch in einer Beziehung und auch da, gab es in dem Moment ein Tief. Wir verbrachten viel Zeit miteinander. Redeten über die Probleme die wir Zuhause hatten, hörten dem anderen zu und lachten gemeinsam. Jeden Tag schrieben wir und sahen uns. Immer im Wissen unserer Partner, nichts war geheim Zuhause. Doch irgendwann war es einfach so unfassbar vertraut und wir merkten beide ganz schnell, dass da mehr ist als es sein sollte. Wir waren bzw. sind glücklich mit unseren Beziehungen und trotzdem kamen wir nicht voneinander los. Bevor hier was falsch verstanden wird es ist nie etwas zwischen uns passiert! Kein Kuss, kein Sex nichts und das ist auch gut so! Wir fühlten uns einfach unheimlich wohl in der Nähe des anderen. Unser Verhalten fiel anderen auf und damit fing es an schwierig zu werden. Wir wurden gefragt, ob zwischen uns was laufen würde oder sogar, ob wir zusammen wären. Natürlich verneinten wir diese Fragen, es war ja auch nicht so. Unsere Gespräche verlagerten sich. Auf einmal ging es um unsere Gefühle. Was empfanden wir für den anderen? Was ist passiert, dass eine Freundschaft, die so gut funktionierte zur Verliebtheit führte?

Wir redeten lange und intensiv. Würden wir das, was wir uns aufgebaut haben mit unseren Partnern wirklich für einander aufgeben? Was wäre mit unseren Sicherheiten? Alles aufgeben für eine Schwärmerei? Es entstanden Fragen, doch hatten wir keine Antworten darauf. Den Kontakt einstellen und Abstand halten – wie sollte das gehen, wo wir uns so wichtig waren?

Ja – wir hatten Gefühle für einander und das weitaus mehr als nur Freundschaftliche. Irgendwann kam jedoch der Punkt, der alles veränderte. Wir waren feiern – zu viert! Ich sah IHN auf einmal mit ganz anderen Augen. Es tat mir zwar weh IHN so zu sehen, aber vermutlich war es das Beste was passieren konnte. Wir haben versucht zu reden, doch es endete immer in Zickereien oder Streitigkeiten. Die Vertrautheit zwischen uns war weg. Das Wohlfühlgefühl einfach verschwunden. Jedes Gespräch führte immer wieder zu demselben Punkt und endete mit genervt sein von dem anderen. Wir machten uns Vorwürfe und entfernten uns voneinander. Wir verbrachten bei weitem nicht mehr so viel Zeit miteinander, sahen uns immer weniger und haben auch nicht mehr so viel geschrieben. Wir veränderten uns, gingen beide auf Distanz und es wurde sehr kalt zwischen uns.

Mein Kopf rotierte. Meine Gedanken waren viel bei IHM. Ich sprach fairerweise mit Dan und erzählte ihm was passiert bzw. ja auch nicht passiert war. Ich konzentrierte mich auf meine Beziehung, denn unsere Probleme die wir anfangs hatten, bevor es zu diesem Gefühlschaos kam, waren ja noch da. Dan hat gemerkt, dass etwas zwischen uns stand und er konnte es auch in gewisser Weise nachvollziehen, warum das alles passierte. Wer weiß wozu das ganze Chaos gut war?! Dan und ich sprachen darüber, was uns so unzufrieden gemacht hat und was wir tun können, dass wir nicht mehr so von uns abdriften. Es tat so gut mit ihm zu reden und mich ihm anzuvertrauen.

Es hat sich so viel seitdem bei und zwischen uns geändert, natürlich alles zum positiven. Dieses Gefühlchaos war mit ein ganz großer Punkt, wieso es so ruhig auf meinem Blog wurde. Wenn der Kopf dir streiche spielt und dir etwas so schmackhaft macht, dass du nicht mehr weißt was richtig und was falsch ist, dann setz dich hin, atme durch und hör auf dein Herz. Ich bin so glücklich, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, bei dem ich so sein kann wie ich bin. Und ich bin alles andere als einfach!

Gefühle fragen nicht, ob es grade passt oder ob es richtig ist. Für Gefühle kann man nichts und man ist auch nicht gegen sie immun. Man muss nur wissen, welche Gefühle richtig sind und welche es nicht sind und das ist das schwierige dabei.

In diesem Sinne wünsche ich jedem der in so einer Situation steckt, setzt Euch hin, atmet durch und hört eurem Herzen zu.

Eure Tanja

27.02.2017

Moin!

Ich habe lange überlegt, ob ich heute schreibe, ob ich die Kraft dazu habe, davon zu erzählen. Finde ich die passende Worte? Wie fühlt es sich an, wenn die Gefühle freien Lauf haben? Wie Emotional wird es werden?

Ich habe mich dazu entschieden, heute zu schreiben um den Tag zu verarbeiten. Um einfach auch das geschehene richtig hinter mir lassen zu können, abzuschließen, obwohl es gefühlt schon weit weg ist. Ich muss meinen Gefühlen, meine Gedanken, meine Emotionen und meinem Empfinden verarbeiten und da ich früher immer in solchen Momenten mein Tagebuch rausgeholt habe, ist aufschreiben die beste Therapie für mich. Versteht mich nicht falsch ich möchte kein Mitleid. Ich möchte einfach nur einen freien Kopf bekommen und meinen – im Kopf schwirrenden Dingen einen Raum geben.

Vor knapp 40 Wochen wurde der heutige Tag errechnet, an dem unser Baby geboren werden sollte. Heute wäre also der Entbindungstermin gewesen, von dem Baby, wo Mutter Natur sich gegen entschieden hat. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass es einen Grund gab, dieses Baby nicht zu bekommen. Nur leider konnte ich die Entscheidung nicht selber fällen. Der 27.02.2017 (ich weiß Kinder kommen nicht immer pünktlich) sollte der Tag werden, an dem wir das Abenteuer Leben zu viert bestreiten, an dem Leon seine Aufgabe als großen Bruder angehen würde und wir hätten vor der Herausforderung Eltern zu sein gestanden. Doch nichts der gleichen ist heute.

Die Fehlgeburt ist 6 Monate her und ich bin nicht wie erwartet gleich wieder schwanger geworden. Zu viel selbstgemachter Druck, Zeitmangel und Stress haben dazu beigesteuert um es nicht zu werden. Fast jeder meinte ich würde schnell wieder schwanger werden, ich wäre ja jung und wüsste das es klappt. Um ehrlich zu sein, ich wollte es vorher auch nicht glauben, aber solche Sprüche sind einfach wirklich unpassend, weil sie einen unter Druck setzen, man sich darauf versteift das es doch schnell klappen muss.

Es gibt Tage an denen ich viel darüber nachdenke und die Welt unfair finde, auch wenn ich mich nicht sonderlich traurig dabei fühle. Es ist eher so, dass ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich dem heutigen Tag entgegenwirke. Ich habe gestern Esmeralda gefragt was denn heute für ein Tag wäre, natürlich wusste sie es nicht und als ich es ihr erzählt hatte kam nur ein Hmm. Aber was genau habe ich auch erwartet? Habe ich erwartet, das meine Freunde an diesen Tag denken, mich in den Arm nehmen und mir aufbauende Worte sagen? Habe ich sowas wirklich gehofft? Wollte ich das überhaupt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. (Da ich weiß, dass Esmeralda das ließt und bevor es zu Missverständnissen kommt NEIN es ist KEIN Vorwurf sondern einfach eine Darstellung meiner momentanen chaotischen Gefühlswelt!!! – Sweety ich liebe dich und weiß, dass ich immer auf dich zählen kann!)

Ich weiß, dass ich nicht drüber nachdenken sollte. Hätte hätte Fahrradkette oder wie heißt es noch so schön? Natürlich könnte ich heulend auf dem Sofa sitzen und den heutigen Tag verfluchen, aber mal im ernst – was bringt das? Ich bekomme die Schwangerschaft nicht wieder, ich werde dadurch nicht schneller schwanger und ich würde noch kaputter aussehen als ich es eh schon nach einem Spätdienst tue… Immerhin kann ich schwanger werden und das ist schon viel Wert, schließlich gibt es genug Frauen die nicht schwanger werden können. Ich habe ein wundervolles und gesundes Kind und alles was jetzt noch kommt ist ein Geschenk! (Danke Julchen für den Satz – welcher mein neues Mantra geworden ist).

Im Februar mussten wir was die Kinderplanung angeht einen Cut machen zwangsweise. Und soll ich Euch was sagen? Es ging mir so gut damit!!! Nicht das ich dem Wunsch nicht mehr nach gehe, ganz im Gegenteil, aber einfach mal Abstand zu bekommen, Gedankenfrei zu sein, nicht unter Druck zu stehen tat einfach unheimlich gut. Umso mehr freue ich mich jetzt – gestärkt mit positiver Engergie das Ganze wieder anzugehen. Wenn es passiert, dann passiert es eben. Es ist mir auch völlig egal ob ich nun in 3 Wochen einen positiven Test in der Hand habe oder erst in 6 Monaten und so lange genieße ich es einfach noch ein wenig unabhängig zu sein und das machen zu können wonach mir grade ist.

Am Wochenende haben wir uns neue Ovulationstest geholt, die in einer Kiste im Bad gelandet sind. Ich weiß nicht so richtig ob ich die machen möchte oder ob ich doch damit noch warte. Die Fehlgeburt ist für mich so weit weg, dass ich damit abgeschlossen habe. Nur noch der heutige Tag hat mich daran erinnert, was ich hätte haben können aber nicht habe… Dafür zeigt mir das Leben jeden Tag was ich habe und nicht haben könnte.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ganz viel positive Engergie und haltet daran fest was ihr habt und nicht haben könntet!

Eure Tanja

Dankbarkeit – der Schlüssel des Glücks

Moin ihr Lieben!

Dankbarkeit ist eine Sache die manchmal im Alltag etwas untergeht. Jeder hat seine Termine und seine Probleme. Jeder will schnell nach Hause oder seine Ruhe haben. Man steht an der Kasse schwer bepackt, eventuell noch mit einem weinenden Kind und die Person vor einem lässt einen netterweise vor. In Folge dessen sollte ein ernstgemeintes Danke kommen, anstatt dessen kommt ein herzloses, zwanghaftes Danke – man muss es ja sagen.

Letzte Woche Freitag war ich mit meiner Freundin Bea in der FEG zu einem Frauenabend. Der Abend wurde von der Gemeinde (meine Freundin Bea war mit im Orga-Team) organisiert und es waren an die 100 Frauen vor Ort. Das Abendprogramm gestaltete sich mit einem Sektempfang, ein kaltes Buffet, einem kleinen Theaterstück und ein Vortrag von Hanna Backhaus über die Kunst des Dankens. Zwei Mädchen aus der FEG, spielen in einer Band und begleiteten den Abend mit wundervollen Liedern.

Die FEG ist eine Freie Evangelische Gemeine in Buxtehude. Ich habe meinen Glauben und gehe tatsächlich gerne in Kirchen, ob es ein Gottesdienst ist oder eine gemeinnützige Sache oder mein neu geliebter Gospelchor. Meine Freundin Bea hingegen lebt diesen/ihren Glauben total aus und das finde ich persönlich auch echt schön. Durch sie habe ich tolle Menschen aus der FEG schon kennenlernen dürfen und auch wundervolle Abende dort verbringen dürfen. Auch ihre Kinder leben diese Aufrichtigkeit zu Gott und Jesus. Ihre Kinder und Leon waren letztes Jahr in einem Zeltlager, welches das Thema Gott, Glauben und Jesus als Schwerpunkt hatte, aber es war so gut, dass die Kids dieses Jahr wieder hin wollen.

So nun aber zurück zu dem Frauenabend. Das Essen vom Buffet war wirklich sehr lecker und das Theaterstück einfach zum todlachen. Bea, die in dem Stück mit gespielt hat, ging voll in ihrer Rolle auf und gerade wenn man sie kennt, wusste man das es auch tatsächlich in ihrem Leben so sein könnte =). Anschließend folgte der Hauptakt des Abends.

Ganz ehrlich… ich habe selten eine so inspirierende Frau kennen gelernt. Es lohnt sich wirklich ihr zu zu hören. Mit Witz, Charme und kleine Anekdoten aus ihrem Leben hat sie ein so wichtiges Thema vermittelt und man hatte nie das Gefühl gehabt, man würde gleich einschlafen oder vor Langeweile vom Stuhl fallen.

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Es ging un die 5 Schritte des Dankens:

  1. Denken – Man sollte bewusst darüber nachdenken wann und für was man sich bedankt.
  2. Optimistisch sein – wenn man das Leben schwarz malt kann es doch nicht gut laufen und glücklich werden kann man dann erst recht nicht.
  3. Danken im Umgang mit unseren Mitmenschen im Alltag – jeder hat sein Päckchen zu tragen und dessen sollte man sich bewusst sein. Doch wie oft sagen wir Danke zu den Menschen die für uns da sind?
  4. Neid entlarven – Man sollte für das Dankbar sein was man hat und nicht auf die Nachbarin neben an neidisch sein nur weil sie grade ein neues Auto geschenkt bekommen hat, oder weil die Single- Freundin ein halbes Jahr eine Weltreise unternimmt und man selbst mit den Kids nur ein Wochenende an die Küste fahren kann.
  5. TROTZ allem Dankbar sein – auch wenn man eine Lebenskrise, eine schlimme Diagnose bekommen hat, etc. sollte man Dankbar sein für das was man erleben durfte und für die Zeit die man geschenkt bekommt.

Nach dem Gedankenanstoß war es ein sehr schönes Ambiente um das Gesprochene wirken zu lassen, weiter zu traschen und den Abend ausklinken zu lassen. Frau Backhaus stand noch für Fragen zur Verfügung und hat ihre selbstgeschriebene Bücher an den Mann bzw Frau gebracht. Ich werde mir auch noch das eine oder andere Buch zu legen.

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Die Bücher und alles was es von Hanna Backhaus gibt, findet ihr im Brendow-Verlag. Als ich abends Zuhause war, bin ich wirklich glücklich ins Bett gefallen. Es war ein wundervoller Abend, mit wundervollen Denkanstößen und wundervollen Menschen. Solche Vorträge die nachhaltig sind und im Gedächnis bleiben sind die schönsten.

Wofür seid ihr besonders dankbar in Eurem Leben? Wie wichtig ist es Euch, dass man sich für Dinge bedankt? Hinterlasst mir einfach einen Kommentar – ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Bis bald,

Eure Tanja

P.S.: Hanna Backhaus kommt auch gerne zu Euch und zeigt Eurer Gemeinde/Frauengruppe etc. die Kunst des Dankens. Hier geht es zu ihrer Seite.

Quelle Beitragsbild: fotolia.com

What’s your story?

Moin ihr lieben…

Wir sitzen grade im Zug nach Nürnberg denn es steht ein Kur-Mädels-Wochenende für mich und den kleinen Prinzen an. Dan musste leider Zuhause bleiben… Sorry Liebling!

Somit habe ich 4 Stunden Zeit meinen Blog zu füllen und Euch etwas zum Lesen zu geben. Ich möchte Euch nämlich von meiner wundervollen Erfahrung erzählen, die ich im Dienst am Mittwoch erleben durfte.

Ich arbeite mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen, die meistens doch eher sehr krank sind. Man lernt viele verschiedene Charaktere kennen – den einen mehr den anderen weniger freiwillig. Am Mittwoch wie gesagt hatte ich Nachtdienst und ein älterer Herr musste geröntgt werden. Da ich im Dienst mehr Zeit habe als im Tagdienst kann man auch ein bisschen Smalltalk betreiben und mit den Patienten reden. (Ich rede immer mit den Patienten aber eben unter Zeitdruck) Das taten wir dann auch, erst ziemlich oberflächlich, doch dann wurde es ein sehr persönliches Gespräch. Der Mann hat mir eine sehr emotionale und herzergreifende Situation aus seinem Leben geschildert. Ich hörte ihm aufmerksam zu, er gab mir das Gefühl er müsse mit jemanden sprechen bzw müsste es teilen. Und ich war ihm dankbar, dankbar das dieser Mensch mir so viel Vertrauen entgegengebracht hat, mich in sein geschichtliches Leben zu lassen. Dieser Moment war wirklich schön – die Geschichte allerdings ziemlich traurig.

Ich finde es so interessant die Geschichte hinter den Menschen zu erfahren und zu hören, denen man im Leben begegnet. Wer sie sind, wo sie herkommen und was sie ausmacht, dass sie so sind wie sie sind.

Blogger oder Youtuber, denen ich folge finde ich interessant, weil ich ihre Geschichten interessant finde. Früher saß ich oft bei meiner Oma, die mir und meinem Bruder vom Krieg erzählte, von ihrer Heimat Schlesien und wie ihre Kindheit war, bevor sie fliehen mussten.

Manches mal beobachte ich auch gerne Leute und frage mich was sie für eine Geschichte zu erzählen haben, besonders wenn man am Gesichtsausdruck Freude, Angst, Trauer oder Hoffnung sehen kann. Witzig ist das ich vor kurzem ein Buch von Cecelia Ahern „Hundert Namen“ gelesen habe, wo genau dasselbe beschrieben wurde – die Geschichte einzelner Personen.

Ich lasse Euch teilhaben an meiner Geschichte, die ich hier im Blog veröffentlichte. Aber wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr eine interessante Geschichte zu erzählen? Was macht Euch zu dem der ihr seid? Was macht Euch besonders? Lasst es mich wissen und schreibt es mir!

Ich bin gespannt!

Eure Tanja

The new beginning – 2017

Als erstes möchte ich Euch ein wundervolles, neues, erfolgreiches und tolles Jahr wünschen! 

Heute gibt es ein kleines Update von unseren Feiertagen, wieso das Jahr jetzt schon nicht so verläuft wie ich es gerne hätte und wieso ich den tollsten Mann an meiner Seite habe… nun aber mal los…

Ich musste an Silvester arbeiten. Von 12-20h habe ich in der Klinik gehockt aber zu meiner Freude hatten meine zwei Freundinnen mit mir zusammen Dienst 🙂 was die Sache tatsächlich erleichterte… um 18h ging es für meine Jungs zu Mel und Stephan – wo wir den Abend verbrachten und die halbe Nacht… um 20.30h bin auch ich angekommen, durfte die Reste vom Raclette genießen und die Zeit mit so tollen Freunden. Wir durften noch einmal den Zauber von Weihnachten erleben, das Funkeln der Kinderaugen sehen und uns über tolle Geschenke freuen, die der Weihnachtsmann versehentlich vertauscht hatte. Als der kleine Wirbelwind im Bett war (ich rede nicht von Leon sondern von Huckleberry von Mel und Stephan) haben wir ein neues Spiel gespielt: Knätsel. Richtig gut und richtig witzig, selbst ich fand es super (ich kann Spiele eigentlich nicht ausstehen, oder ich spiele immer mit den falschen Leuten das es keinen Spaß gemacht hat bis lang). Um 00.00 Uhr hieß es Happy new year everybody, es wurde angestoßen und rausgegangen für das Feuerwerk. Dan, Leon und Stephan haben sich so richtig ausgetobt – bei einem Kofferraum voller Feuerwerkskörper sollte das auch kein Problem gewesen sein =)


Um kurz vor Eins waren wir wieder drinne und haben bis um kurz nach 3 weiter gespielt. Um 4 Uhr lagen wir dann alle Zuhause todmüde im Bett. Am Neujahrsmorgen passierte nicht viel außer den konsumierten Alkohol verarbeiten – zumindest für mich. Leon hat Sachen gepackt für eine Woche Oma-Ferien und Dan stellte sich mental darauf ein, das sein Urlaub vorbei ist… nachmittags trafen wir uns wieder bei Mel und Stephan zum Berliner essen, holten mein Auto ab und brachten Leon zur Oma. Am Abend war ich so froh das ich zeitig ins Bett gehen konnte da die vorherige Nacht eher wenig Schlaf mit sich gebracht hat.

Wo wir dann auch schon bei dem Thema wären, dass das neue Jahr nicht so verläuft wie gewünscht… 

Ich lag tatsächlich um halb 9 abends an Neujahr im Bett, eingekuschelt unter zwei Decken mit einem warmen Kirschkernkissen, ich schrieb noch mit meiner Freundin, als ich das Telefon gegen 21h klingeln hörte. Dan kam ins Schlafzimmer gestürmt und hielt mir das Telefon hin mit der Nummer der Klinik vors Gesicht… ein Notfall! Ich musste los… raus aus dem Bett, rein in die Klamotten, ab ins Auto und los… ich kam mir  etwas vor wie bei der Feuerwehr =) nun gut somit verbrachte ich dann bis kurz vor Mitternacht meinen Neujahrsabend in der Klinik bei einer noch nie vorgekommenden Situation… schön was das neue Jahr so mit sich bringt. 

Das war No 1 wieso das Jahr schon nicht wie gewünscht startet… 

Da ich ja an Silvester mit Mel was trinken wollte, habe ich vorsichtshalber mal einen Test gemacht in der Hoffnung natürlich das es nach knapp einem halben Jahr geklappt hat, doch es war kein 2. Strich zu sehen. Glücklicherweise zieht mich diese Situation nicht mehr runter… dann wird es vielleicht nächsten Monat und wenn nicht dann irgendwann… so what that’s the real life!

Da ich seit Oktober keinen Urlaub mehr hatte und im Dezember sowie jetzt im Januar für mich 10-12 Arbeitstage am Stück anlagen/anliegen, bin ich einfach extrem kaputt und müde. Auf Grund von Krankheitsfällen, Urlaubsabwesenheit und einen extremen Überfluss an Patienten, Dauereinsatzbereitschaft und Überstunden ist mein Lieblingsort grade das Bett! Ich bin froh das erst am Montag wieder die Schule los geht. Es ist tatsächlich schwierig meine Arbeit, meinen Alltag, mein Freundin-Dasein und meine Projekte unter einen Hut zu kriegen, weshalb es auf meinem Blog auch etwas ruhiger gewesen ist… sorry dafür…

Grade in solchen Situationen, wo ich zwar für die Arbeit 100%ig funktioniere und hier Zuhause dafür vielleicht das eine oder andere auf der Strecke bleibt, weiß ich es umso mehr zu schätzen, was ich für einen liebevollen und verständnisvollen Mann an meiner Seite habe. Anstatt zu meckern, dass das Essen noch nicht fertig ist, nimmt er mich in den Arm und ist einfach nur da. Anstatt zu motzen das die Wäsche nicht gewaschen ist, kommt er zu mir und deckt mich zu während ich schlafe und versuche für den nächsten Tag wieder fit zu werden… Verständnis und das Gefühl zu geben und zu bekommen das man nicht alleine ist, sind in einer Beziehung einfach so wichtig! Danke liebster das Du da bist!

Aber genug gejammert.. das Jahr hat grade erst angefangen und kann somit nur besser werden – denn schlimmer geht immer… Ich freu mich auf das Jahr und auf das was es mit sich bringt, die Herausforderungen, das aufeinander Treffen mit wundervollen Menschen und auf die Zeit die mir geschenkt wird – mit meiner Familie und meinen Freunden… 

Das gleiche wünsche ich Euch auch! Zeit mit Euren Familien, tolle Begegnungen und auch tolle Herausforderungen! Selbst wenn der Start nicht gut anfing, kann es immer nur besser werden! Lasst den Kopf nicht hängen und genießt trotzdem Eure Zeit! Das Leben besteht nun halt mal nicht immer nur aus Sonnentagen, sondern beinhaltet auch den einen oder anderen stürmischen, ungemütlichen und regnerischen Tag… Hey! Ich komm aus dem Norden also wenn sich jemand mit so einem Shitwetter auskennt dann wir Nordlichter =)


Bis bald!

Eure Tanja