Find yourself… Wir rocken 2020

Moin Ihr Lieben,

so oft habe ich jetzt schon angefangen einen Beitrag zu schreiben. Nach dem ersten Satz oder doch nach der Hälfte habe ich abgebrochen. Es war irgendwie noch nicht das richtige womit ich dieses Jahr starten wollte. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob es jetzt der richtige Beitrag ist. Ich habe viel zum Nachholen, Aufarbeiten und Verarbeiten vom letzten Jahr. 2019 Hatte es echt in sich. Nicht nur die Schwangerschaft, die Geburt und in den Alltag mit Baby finden – allein. Nein, kurz vor Weihnachten erreichte uns dann eine Diagnose die uns erst einmal aus der Bahn warf.

Ich musste mich erden, mich selber finden oder besser gesagt mich ins Leben zurück finden und zwar so, dass ich damit klar komme und die Dinge tue, die ich liebe, mit den Menschen die ich liebe.

2019 ist ein Jahr, welches wir nicht so einfach und schnell vergessen werden. Ein Jahr voller toller, schöner und unvergesslichen Momente. Ich will mich weiter entwickeln und deshalb rotiere ich gerade sehr um die eigene Achse. Meine To-Do-Liste ist ellenlang und doch verliere ich nicht den Mut, dass ich es schaffe sie kleiner werden zu lassen. Allerdings immer so, das ich den Fokus nicht verliere. Denn genau das hat mich die letzten Monate und überhaupt das letzte Jahr in diesen Bann gezogen. Schlafmangel und ein dünnes Nervenkostüm trugen ihren Teil dazu bei. Ich hatte einige Blockaden, die dafür sorgten das es still blieb. Es sprudelte nicht wie sonst aus mir heraus.

Aber gut es kann ja nur besser werden. Ich bin dankbar für all die Momente und Situationen in denen ich gewachsen bin. In denen ich gemerkt habe, auf was es ankommt und was wirklich wichtig ist. Ich will mich nicht mehr unter Druck setzen lassen, somit kommt inzwischen auch öfter ein Nein als ein Ja. Ich freue mich über jede Chance die ich bekomme und versuche diese auch zu nutzen, aber eben nur die, die zu mir passen.

Ich habe mich selber wieder gefunden und das brauchte Zeit. Nun bin ich wieder voller Motivation und Stärke um wieder genau das zu machen was ich gerne mache – nämlich mich mit  Euch auszutauschen und Euch mit in meine kleine Welt zu nehmen. Ich danke jedem einzelnen von Euch der hier geblieben oder neu dazu gekommen ist. Danke, dass Ihr da seid!

Lasst uns 2020 gemeinsam rocken! Ich freu mich drauf!

1 von 5 – 1 Jahr Fernbeziehung

Moin Ihr Lieben,

es ist geschafft… das erste Jahr unserer Fernbeziehung ist geschafft. Folgen somit nur noch 4. Das Jahr ging so wahnsinnig schnell rum das wir guter Dinge sind, dass die nächsten 4 auch so  verfliegen, zumindest was die Wochenend-Beziehung angeht.

Was hat das Jahr mit uns als Paar/Familie gemacht?

Es gab keinen Tag wo wir nicht kommuniziert haben. Meistens tatsächlich über Whats-App, aber auch nur, weil es einfach schneller geht. Unsere gemeinsame Zeit ist das Wochenende und der Urlaub. Dennoch hat jeder von uns beiden seinen Freiraum. Dan geht zum Sport und ich treff‘ mich mit meinen Freunden. Auch wenn wir die Wochenenden ohne den anderen unterwegs sind ist es für uns wichtig, dass wir entweder Freitag oder Sonntag noch genügend Zeit zusammen haben.

Wir vertrauen einander blind und können uns auf den anderen verlassen. Sicherlich gibt es auch die eine oder andere Situation in der man sich wünscht das der Partner an der eigenen Seite ist. Wir wussten es von anfang an und somit konnten wir uns darauf vorbereiten.

Wir haben uns nicht auseinander gelebt oder lieben uns weniger. Dafür gibt es ja auch keinen Grund.

Quality-Time für Leon wird hier groß geschrieben. Uns ist es wichtig, dass Leon auch alleine Zeit mit Dan verbringen kann, egal ob am Wochenende gezogt wird oder ein ganzes Wochenende DVD geguckt wird.

Was hat die Fernbeziehung von uns gefordert?

Dan fährt jedes Wochenende 800km nur um zu seiner Familie zu kommen. Das ist nicht unbedingt das was man unter dem normalem Pendeln versteht. Jeden Freitag und jeden Sonntag ist er gute 4 Stunden unterwegs. Es kostet Zeit und Energie.

Er musste seinen Sport reduzieren und kann nicht mehr an so vielen Events teilnehmen.

Für mich hat die neue Situation meinen Job „gekostet“. Am Wochenende in der Klinik zu hocken und Nachtdienste zu schieben, passte einfach nicht mehr in unser Familienmodell und somit musste ein neuer Job her.

Ich bin für vieles jetzt wieder allein verantwortlich, muss organisieren und planen – ein Vorteil wenn das Kind so groß ist. Auch die Schwangerschaft ist jetzt zum größten Teil meine Sache, weil er einfach nicht da sein kann.

In manchen Momenten gibt es auch mal Gewissenskonflikte weil der andere einfach gerade nicht da ist. Bei Dan mehr als bei mir.

Natürlich ist auch das Liebesleben eingeschränkt. Logischerweise wenn man nur 3 Tage zur Verfügung hat. Was für uns das erste halbe Jahr wirklich schwer war mit unserem Kinderwunsch.

Gibt es Vorteile an der Fernbeziehung?

Für mich definitv =) Ich war vor Dan jahrelang mit Leon alleine und habe für uns einen Rhytmus erarbeitet mit dem wir am besten zu recht kommen. Dieser Rhytmus änderte sich als Dan zu uns kam. Inzwischen haben wir unseren „alten“ Rhytmus wieder und ich würde behaupten das er wirklich entspannt ist.

Wenn man soweit von einander entfernt ist, kann man sich einfach nicht so leicht auf den Sack gehen.

Man lernt die wenige Zeit die man mit einander verbringt einfach ganz anders zu schätzen und zu lieben. Man ist Dankbar für das was man zusammen erlebt.

Ich kann wieder zeitiger ins Bett gehen… hört sich jetzt zwar egoistisch an aber es ist so. Ich brauche einfach meinen Schlaf und davon so viel wie möglich. Es wird noch witzg werden, wenn das Baby da ist.

Wir haben neue nette und liebenswerte Menschen kennenlernen dürfen.

Was war schlimm oder traurig in dem Jahr?

Die schlimmste Situation war als Leon letztes Jahr seine Blinddarm-OP hatte und Dan nicht da sein konnte. Und das war in der 3. Woche, also noch ganz am Anfang des Jahres.

Ich fand es schade, dass ich ihm übers Telefon sagen musste, dass der Schwangerschaftstest positiv war.

Als ich nachts mit unserer Paula zum Tierarzt musste und eine Not-OP im Raum stand.

Rituale die Helfen…

Jeden Sonntag wenn Dan ins Auto steigt und los fährt winken wir ihm bis er nicht mehr zu sehen ist.

Jeden Sonntag klatschen Leon und ich ab und sagen „Team Leon und Tanja sind am Start“.

Montag ist der neue Putztag bei uns. Da in der Woche keiner da ist der es unordentlich macht. =)

Wir legen ganz viel Wert auf eine vernünftige und liebevolle Verabschiedung und das Dan Bescheid sagt, wenn er angekommen ist.

Für uns ist es auch wichtig, dass wir uns Absprechen. Wenn Dan kein frei bekommt, Leon aber kurze Ferien wie zu den Zeugnissen hat, fahren wir einfach zu ihm um etwas „Alltag“ zu haben und zusammen sein können.

Wir sind sehr gespannt wie sich das nächste Jahr gestalten lässt mit Teenie und Baby und Hund. Vermutlich wird es nicht einfach und mit Sicherheit auch verdammt anstrengend. Wir haben uns aber für diesen Weg entschieden und schauen einfach wie es funktioniert. Neue Pläne kann man immer machen, nur müssen sie halt gut geplant sein. Momentan gibt es für uns einfach keine andere Alternative. Ich habe zur Unterstützung meine Familie und Freunde vor Ort. Leon hat seine Freunde hier und macht in zwei Jahren seinen Abschluss. Wir haben eine schöne bezahlbare Wohnung mit Garten, auch wenn ein Zimmer fehlt, aber mich stört es nicht mit dem Baby in eine Zimmer zu sein – im Gegenteil ich bin ja auch ein großer Freund was das Familienbett angeht. Ich denke, dass es für Dan eine schwierige Zeit sein wird, da er einfach nicht am direkten Geschehen teilnehmen kann.

Liebe und Familie kennen keine Distanz oder Kilometer.

Wer von Euch führt denn auch eine Fernbeziehung und wie geht Ihr damit um? Lasst mir Eure Geschichten da.

Eure Tanja

Mit negativen Gedanken auf Reisen

Moin Ihr Lieben,

ich habe meine erste Dienstreise hinter mich gebracht und bin (Gott sei Dank) wieder Zuhause. Jetzt ist meinen Welt auch wieder in Ordnung. Warum das erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Ich habe ja meinen Job gewechselt und bin jetzt in einem richtig coolen Unternehmen. Immer noch MTA für Radiologie nur in einer,  ich würde sagen,  anderen Dimension.

Da mein Arbeitgeber Deutschland weit vertreten ist und wir ja so gesehen alle ein Team sind, helfen wir auch an den anderen Standorten mal aus. Somit habe ich mich bereit erklärt nach Berlin zu fahren, für 2 Tage um dort die Kollegen zu unterstützen. So eine Reise bringt ja auch echt viele Dinge mit sich. Man kommt mal raus, man lernt neue Menschen kennen und kann sich fachlich einfach austauschen. MTA netzwerken…

Ich habe also alles für diese Reise organisiert. Kind und Hund bei Oma abgegeben. Koffer gepackt und 5000 mal kontrolliert, ob ich auch ja nichts vergessen habe. Sonntag Abend sollte es los gehen. Je dichter die Abfahrt rückte desto unmotivierter wurde ich. Berlin bringe ich leider nur mit negativen Erinnerungen/Erfahrungen in Verbindung und ist einfach nicht meine Stadt…

Dan brachte mich zum Bahnhof nach Buxtehude. Wir verabschiedet uns und ich fuhr mit der S-Bahn Richtung Hamburg. Am Hauptbahnhof holte ich mir noch schnell etwas zu Essen und ging zum Gleis. In meinem Kopf herrschten Engelchen und Teuflchen. Eine Stimme lauter als die andere. Mein Unheil fing an und nahm seinen Lauf. Der Zug kam an einem anderen Gleis an. Alle stürmten die Treppen hoch und was passierte mir? Ich fliege im wahrsten Sinne die Treppe hoch, schlug mir mein Knie auf und dachte nur „na toll!“. Mir standen die Tränen so nah und mein bisschen Motivation war wie weggeblasen.

Die Zugfahrt war an der ganzen Reise das unspektakulärsten. So kam ich abends gegen 21.30h in Berlin an. Ich suchte mir ein Taxi, was mich zum Hotel bringen sollte. Jeder der mich kennt, weiß, dass Taxi fahren für mich eine mit der schlimmsten Dinge ist. Ich fahre mehr als ungerne mit anderen, fremden Menschen mit. Das Gefühl ausgeliefert zu sein ist absolut schrecklich. Im Hotel angekommen, checkte ich ein und ging direkt aufs Zimmer.

Am nächsten Morgen ging ich voller Vorfreude und doch mit Spannung ,was der Tag bringen würde, zur Klinik in der ich aushelfen sollte. Ab da ging alles schief was nur schief gehen konnte. Ihr versteht hoffentlich, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. Ich war abends auf jeden Fall so fertig, dass ich am liebsten wieder Heim gefahren wäre.

Ich kann wirklich viel ab und kann auch einiges einstecken, aber das war wirklich zu viel. Die ganze Zeit hörte ich die Stimme des Teufelchens was mir immer wieder zu rief „siehste, hab ich doch gesagt das es schei**** wird“. Ich war wirklich verzweifelt und wusste nicht wie ich den nächsten Tag überstehen würde.

Ich telefonierte mit einer Freundin und erzählte ihr was passiert war und durch das Gespräch mit ihr fasste ich wieder neuen Mut. Einer meiner neuen Kollegen war in der Nähe und holte mich ab für einen Feierabend Drink. Was ein Glück, dass fast neben dem Hotel eine echt nette Bar war. Es tat wirklich gut nicht alleine zu sein. WIr haben bei zwei Bier gequatscht und gelacht, genau das was ich an dem Abend, in einer fremden Stadt brauchte. Gegen Mitternacht war ich zurück auf dem Zimmer und so langsam bekam ich eine Schei***egal-Einstellung, denn ich wusste das ich mittags wieder im Zug Richtung Hamburg sitze. Ich brachte den Vormittag rum, stieg in ein weiteres Taxi und saß anschließend im ICE nach Hause. Als ich den Hamburger Hauptbahnhof sah und ausstieg war meine Welt wieder in Ordnung.

Es ist doch wirklich interessant wie uns unsere Einstellung,  unser Denken und unser Urteilen uns prägen und uns auf unserem Weg begleiten. Je dichter ich ans Ziel kam, desto weniger Lust hatte ich. Ich wollte nicht nach Berlin. Ich hatte von Anfang an ein schlechtes und ungutes Gefühl. Wie das Teufelchen schon sagte, es hatte Recht. Ich weiß nicht, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich positiv an die ganze Sache rangegangen wäre.

Wenn ich mir jeden Morgen sagen würde, dass es ein ganz schlimmer Tag wird, dann denke ich wird es auch ein schlechter Tag. Ich würde nichts positives sehen und das negative würde überwiegen. Probleme würden auf einen einprasseln, wie ein Regenschauer an die Fensterscheibe. Doch schafft man es, aus einem Sumpf aus negativen Gedanken rauszukommen und diesen Sumpf in einen positiven See zu verwandeln? Ich hab es nicht geschafft. Zumindest diese zwei Tage nicht. Oft sagt man ja auch, dass wenn man keine Lust hat, es richtig gut wird. Auch das konnte ich diesmal nicht behaupten.

Ich weiß nicht, ob es an der Stadt liegt oder an meiner Norddeutschen Art, dass ich mich in Berlin nicht wohlfühle. Es gibt ja auch Berliner, die echt toll sind. Doch bis lang waren diese tollen Menschen eher eine Seltenheit, leider. Manchmal ist es einfach so, dass bestimmte Lebenseinstellungen, Mentalitäten oder Lebensarten nicht zusammen passen.

Im Dezember muss ich wieder von der Arbeit nach Berlin. Mal sehen wie es dann wird. Immerhin wird da das Taxi fahren weg fallen. =) Ich sollte dann vermutlich meinen negativen Gedanken keinen Raum geben. Das einzige was ich wirklich in den zwei Tagen gelernt habe, war das ich noch mehr zu schätzen gelernt habe, dass ich ich einfach in dem schönsten Teil Deutschland lebe, mit wundervollen und liebenswerten Menschen UND das es immer Menschen gibt die einen aufbauen und für einen da sind, auch wenn sie mehrere Kilometer entfernt sind. Ich weiß, dass Berlin niemals MEINE Stadt werden wird, was aber auch völlig in Ordnung ist – für mich.

So jetzt wird es aber auch Zeit das erlebte abzuschließen. Ich habe eine Woche Urlaub, denn das Kind hat Ferien. Wir reisen am Montag nach Köln und soll ich Euch was sagen? Darauf freue ich mich – natürlich! =)

Bis bald

Eure Tanja

 

Der Sprung meines Lebens

Moin Ihr Lieben,

wahnsinn jetzt ist es schon fast ein Jahr her, als ich aus einem Flugzeug gesprungen bin. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich bin aus einem Flugzeug gesprungen. Aber ich will von vorne erzählen.

Als ich damals im Alter von Leon war und die ersten Staffeln von Germanys Next Top Model geschaut habe, war ich faszinierd von dem Shooting an der Hauswand. It’s called HOUSE RUNNING, sagte Heidi damals zu den Mädels. Ich schaute meine Mama an und sagte: Mama, das will ich auch! Ich erntete ein leichtes schmunzeln von meiner Mom. Als ich älter wurde, habe ich mir immer wieder gesagt ich, dass ich mir zum 25. Geburtstag das House Running wünsche. Das war mein Ziel. Ich wurde 25 und habe von meinen Eltern tatsächlich ein House Running in Hamburg geschenkt bekommen. 50m an der Außenwand vom Holiday Inn runter laufen. Was für ein tolles Gefühl.

Doch was hat das jetzt mit meinem Sprung aus dem Flugzeug zu tun?

Als ich unten wieder angekommen bin und das Adrenalin durch meinen Körper floß, wusste ich das ich mehr wollte. Ich sah meine Eltern, meinen Bruder und meine Freunde die mit dabei waren an und sagte: So zum 30. Geburtstag dann bitte einen Fallschirmsprung. Auch hier erntete ich eher nur ein Lächeln.

Vor einem Jahr ging es in die alte Heimat Richtung Oldenburg, zum Geburtstag meiner Tante. Wir waren alle zum Frühstück auf einem Sportflugplatz eingeladen. Es gab leckeres Essen und nette Gespräche. Als die Sonne rauskam, waren die ersten Springer in der Luft. Sie segelten wie mit Federn auf den Boden zu. Ich schaute meine Eltern an und sagte: Das wärs jetzt! Mein Stiefdad meinte: Alles klar, wenn Du springen willst, dann machen wir das heute.

Äh, wie jetzt? HEUTE? HEUTE! Nach dem Frühstück sind meine Eltern, mein Bruder und ich mit Leon zu der Fallschirmsprungschule gegangen und haben nachgefragt. Tatsächlich war es möglich, nur musste der Springer der Tandems springt noch gefragt werde. Dieser war zu dem Zeitpunkt noch in der Luft, somit hieß es warten. Dan war nicht dabei. Ich rief ihn an und meinte: Babe, ich mache jetzt gleich einen Fallschirmsprung! Er so: Äh gehts noch? Tja na dann viel Spaß. Der Springer namens Alex kam auf mich zu, er wurde gefragt, stimmte zu und somit kam ich nicht mehr aus der Nummer raus. Mein Bruder schüttelte nur mit dem Kopf und fragte die ganze Zeit wie man so bekloppt sein kann. =) Meine Mom hatte wahnsinnige Angst und fragte ob ich es wirklich machen will.

Ich bekam einen Sprunganzug, eine kurze Einweisung und dann gehörte der nächste Flug schon uns und es ging los.

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Ich war so unfassbar aufgeregt. Ich saß in einem Flugzeug, von dem ich nicht überzeugt war das es fliegt, mit wildfremden Menschen. Hinter mir ein Mann mit einem Fallschirm der mich wieder sicher auf die Erde bringen sollte. Ob ich mir das wirklich gut überlegt habe? Hmm, ich weiß ja nicht! Aber gut, ich hatte keine andere Wahl. Wir flogen durch die Wolkendecke und die Sonne strahlte mit voller Energie. Es war tierisch kalt immerhin hatten wir den 4. März. Doch durch die Aufregung merkte ich es kaum. Nach ca. 15min Flugzeit und 4500m Höhe ging die Tür des Flugzeuges auf. Die ersten Springer positionierten sich und zack waren sie weg.

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Und da hatte ich einen kurzen Augenblick wo ich dachte; F***K was tust du hier eigentlich? Der Gedanke war noch gar nicht zu Ende gedacht und schon saßen Alex und ich an der Tür. Kopf in den Nacken und schwupps waren wir raus. Es war unglaublich. Ich löste auf auf Kommando meine Hände vom Gurt, winkelte die Beine an und genoß den freien Fall. Der freie Fall war nicht einmal 1min lang, aber es war unglaublich! Atemberaubend, phänomenal und einzigartig. Es war kalt, meine Augen tränten und ich habe einen ziemlichen Druck in den Ohren gehabt. Doch das war mir egal.

Wir hingen zusammen an diesem Fallschirm und ich durfte ihn steuern. Ich flog in so großer Höhe über meine alte Heimat. Ich war stolz, aufgeregt und einfach nur sprachlos. Wir segelten langsam Richtung Boden. Die Landung war ein wenig hart und nass, aber das war auf alle Fälle der Sprung wert.

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Unten wieder angekommen, sah ich die Erleichterung bei meiner Familie. Ich war unheimlich glücklich. Meine Knie zitterten ein wenig und das Adrenalin schoss durch meinen Körper. Ich meldete mich bei Dan und konnte es noch gar nicht richtig fassen, dass ich es wirklich getan habe.

Wir schauten uns alle zusammen das Video an, welches Alex mit der Hand-Cam gemacht hat. Selbst als ich das Video sah, konnte ich es immer noch nicht ganz glauben. Ich bedankte mich bei meinen Eltern, dass sie mir diesen Traum erfüllt haben. Einen Traum den ich lange hatte und endlich wahr wurde. Wer denkt schon daran, nach einem Familiengeburtstagsfrühstück einfach mal so, ganz spontan aus einem Flugzeug zu springen. Ich nicht!

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Ich kann es jedem nur empfehlen, einmal so einen Sprung zu machen. Die Welt aus einer ganz anderen Perspektiven zu sehen. Etwas verrücktes zu machen, über sich hinaus zu wachsen.

If you can dream it, you can do it! – Walt Disney

 

In diesem Sinne,

Eure Tanja

Hier geht es zur Fallschirmspringschule YourSky

Next Station Köln

Moin!

Lange wussten wir nicht, was auf uns zu kommen wird dieses Jahr. Doch seit geraumer Zeit ist es raus und das möchte ich mit Euch teilen.

Dan ist, wie viele von Euch ja wissen, Soldat und somit sind auch öfter mal Verstezungen angesagt. So wie in diesem Jahr.

Damals als wir gerade frisch zusammen kamen, sagte er nach dem zweiten Date, wo wir eigentlich schon wussten, dass wir zusammen sein wollten, er müsse im August für 1 Jahr nach Rostock. Ein Jahr Rostock hieß 230km Entfernung, Wochenend-Beziehung und das gemeinsame Leben wird nur am Wochenende und im Urlaub statt finden. Und das wo ich grade jemanden gefunden habe, mit dem ich einen normalen Alltag gestalten wollte. Wenn ich mit Dan weiterhin zusammen sein wollte, hatte ich also keine andere Wahl und musste es in Kauf nehmen. Immerhin wusste ich von Anfang an, was es heißt einen Soldaten als Mann zu haben. Das Jahr haben wir überstanden und ich wusste es wird nicht das einzige Jahr gewesen sein. Leider!

Jetzt zwei Jahre später steht die nächste Versetzung an. Dieses Mal allerdings für 5 Jahre! Ja richtig gelesen – 5 JAHRE! Erst sollte es ab 01.10.2018 nach Koblenz gehen, doch nach kurzer Recherche und ein paar Gesprächen mit Kollegen wurde aus Koblenz, Köln und dann auch noch ein halbes Jahr eher. Somit heißt es ab 01.04.2018 Köln- Buxtehude Buxtehude-Köln.

Aber was macht man als Familie in so einer Situation? Alles aufgeben und abbrechen? Es als neue Chance sehen und neu anfangen? Das Kind überall rausreißen und das gut funktionierende soziale Netzwerk hinter einem lassen?

Fragen über Fragen.. Wir haben viel, oft und lange geredet. Ich habe mich mit Freunden getroffen um mir Ratschläge zu holen. Ich hatte meine Prioritäten, die konnte ich nicht einfach so vergessen oder ignorieren. Es gab Feste die noch gefeiert werden sollten und zwar hier, im Norden. Ich bin eine Mensch der Sicherheiten brauchte. Hätte ich diese noch?

Den Norden zu verlassen und die Elbe gegen den Rhein zu tauschen, machte mir Angst und es ging mir auch bei dem Gedanken überhaupt nicht gut. Natürlich hätte ich es als neue Chance sehen können, als berufliche Neuerung und als aufregende Herausforderung. Doch das hätte auch einfach sehr viel mit sich gebracht. Mitten im Schuljahr die Schule wechseln. Bewerbungen schreiben und nicht wissen, ob ich gleich einen Job finde. Das einzige was mich nicht davon abgeschreckt hatte, war neue tolle Menschen kennen zu lernen.

Es war zeitlich alles sehr ungünstig. Ein halbes Jahr eher als gedacht, 6 Monate weniger Zeit zum Planen. Und da die Bundeswehr auch eher viel Zeit in Anspruch nimmt Dinge zu bearbeiten, wussten wir auch nicht wie es finanziell aussehen wird.

Ich durchstöberte vorsichtshalber mal die Immobilienseiten und bin fast vom Stuhl gefallen, als ich die imens hohen Mieten sah. Da will noch einer mal sagen das Hamburg teuer ist… tz…

Ich bin in letzter Zeit oft in Hamburg gewesen und was soll ich sagen? Ich lief durch die Mö-Straße, sah den Hafen von der Autobahn oder der S-Bahn und bin die Alster entlang geschlendert. Ich war noch nicht bereit diese wundervolle Stadt, meine Heimat, mein Zuhause zu verlassen. Elbe – Rhein, Rhein – Elbe… nein das ging nicht. Mir kamen die Tränen als ich durch mein geliebtes Hamburg lief, zu wissen dieses eventuell zu verlassen. Auch wenn es nach 5 Jahren zurück gehen würde. Ich würde so starkes Heimweh in den Norden bekommen, dass ich einfach nicht glücklich wäre.

Nicht nur mir gefiel der Gedanke nicht umzuziehen, sondern auch Leon hatte seine Bedenken. Er fand es zwar auch aufregend, aber der Gedanke seine Freunde nicht mehr zu sehen zu können, machte auch ihn traurig. Uns zur Liebe hätte er es aber mitgemacht, er hatte ja auch keine andere Möglichkeit. So saßen wir also da, mit lauter Fragezeichen im Gesicht, voller Unwissen und voller Pro- und Kontralisten.

Dan kennt diese Situation und für ihn ist es Alltag. Er hat sich vor Jahren dazu entschieden der Bundeswehr da zu dienen, wo man ihn braucht. Er hat damals allerdings keine Familie gehabt und mit Familie sieht das Ganze dann doch etwas anders aus. Damals ist er von der Kaserne bis Dresden jedes Wochenende gependelt. Köln – Buxtehude bedeutet 389km, knapp 4 Autostunden auseinander und das ganze 1827 Tage. Wollten wir das wirklich auf uns nehmen und so weit von einander getrennt sein?

Als Dan mit einigen Neuigkeiten von der Arbeit Heim kam, wurde uns die Entscheidung mehr oder weniger abgenommen. Der Antrag auf Trennungsgeld wurde genehmigt. Die Miete würde finanziert werden und er könne eventuell einen Teil der Arbeit als Homeoffice erledigen. Und nicht nur das, wenn es jemanden geben würde, der unbedingt nach Köln möchte, kann er eventuell seinen Posten tauschen.

Somit haben wir entschieden, dass wir (bis jetzt) 5 Jahre lang, ab dem 01.04.2018 eine Fernbeziehung führen werden. Leon und ich werden weiterhin hier im Norden bleiben und mein geliebter Mann wird es auf sich nehmen und jedes Wochenende pendeln. Ich weiß, dass wir nicht die einzige Familie sind, die so eine Last auf sich nehmen muss. Es gibt viele Familienväter und Mütter die beruflichbedingt pendeln. Dan hat aus Rücksicht zu mir und meiner Verbundheiten zum Norden, darauf verzichtet mich zu überreden doch mitzukommen. Ich muss Euch, denke ich nicht wirklich sagen, wie sehr ich ihn dafür liebe, oder?

Eine Wochenend-Fernbeziehung auf so lange Zeit gesehen, ist und wird alles andere als einfach. Sich nicht auseinander zu Leben und weiterhin für einander da zu sein ist wirklich schwer aber nicht unmöglich.

Damals als ich die Diagnose der Fehlgeburt bekommen habe, war Dan in Rostock. Weit weg von mir und konnte mich in dem Moment nicht in den Arm nehmen. Doch ich wusste, dass er nicht weg konnte und er in dem Moment ganz alleine war. Ich hatte Leon, meine Familie und meine Freunde hier vor Ort, die alle für mich da waren. Doch wen hatte er? Niemanden!

Ich schmeiße den Laden hier, wasche im Akkord am Wochenende die Klamotten und packe alles wieder für die nächste Woche zusammen. Ich verabschiede ihn mit einem Kuss und einem „Ich liebe dich“ an der Tür und hoffe, dass jede Woche einfach schnell rumgeht. Er hingegen ist der, der sich das zwar ausgesucht hat, aber dennoch alleine ist. Alleine in einer fremden Stadt, weit weg von Zuhause. Weit weg von seiner Familie. Er muss sich an ein fremdes Team gewöhnen, sich neu orientieren und eine Strecke, die kein Katzensprung ist, fahren. Natürlich werde auch ich möglichst oft runter fahren um bei ihm zu sein.

Zusammen halten, die Bindung nicht verlieren und trotz Entfernung für einander da sein, dass und nur das steht bei uns an erster Stelle. Es wird nicht einfach aber machbar sein!

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Wem von Euch geht es genauso? Wer führt von Euch eine Fern- oder Wochenendbeziehung? Habt Ihr Tipps wie man am Besten damit umgehen kann? Ich freue mich von Euch zu lesen.

Eure Tanja

2018

Moin!

Wer kennt sie nicht, die wundervolle und lebensfrohe Julia Engelmann, die mit ihrem Poetry-Slam „Eines Tages Baby, werden wir alt sein“ berühmt geworden ist.

Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester
die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas
und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,
wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.
Du wolltest abnehmen,
früher aufstehen,
öfter rausgehen,
mal deine Träume angehen,
mal die Tagesschau sehen,
für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.
Aber so wie jedes Jahr,
obwohl Du nicht damit gerechnet hast,
kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.

Diese Zitat ist einfach so passend. Jedes Jahr nimmt man sich vor mehr Sport zu machen, aufzuhören zu rauchen, weniger zu arbeiten etc. You name it. Ich habe für 2018 keine Vorsätze. Ja, richtig gelesen – KEINE Vorsätze. Manches Mal denke ich nämlich, immer wenn ich mir etwas vornehme und ich mich total drauf freue, geht es in die Hose und irgendwas was sich Leben nennt kommt dazwischen. Somit lasse ich es dieses Jahr einfach mal auf mich zu kommen. Wer weiß wie dieses Jahr für mich, für uns laufen wird.

Natürlich habe ich einige Projekte die ich gerne machen möchte, einige Events die ich gerne besuchen möchte und viele Menschen die ich dieses Jahr wiedersehen möchte.

Ich habe durch meine Dienste in der Klinik eben kein geregelten Tagesablauf, wie auch wenn ich 2x Frühdienst 2x Spätdienst und Nachtdienst inkl. Wochenende habe… aber genau das ist es ja, was solche Vorsätze wie Sport treiben einfach schlicht weg unmöglich machen. Also warum soll ich mir selber Stress machen, weil ich es mir ja vorgenommen habe, um spätestens im Februar deprimiert festzustellen, dass ich doch nur einmal in der ganzen Zeit walken war?! Nee nee, dieses Jahr nicht mit mir.

Momentan stehen einfach nur tolle Dinge an. Wir sehen uns das Musical König der Löwen an, ich gehe zum SDP Konzert, Leon fährt wieder ins JUCA und auf Klassenfahrt. Ich möchte zu einigen Bloggerevents, meine Freundin Desi bekommt ihren Baby-Jungen. Wir feiern den ersten Geburtstag vom Baby-Jungen unserer Freunde in Dresden, von Esmeraldas Baby-Mädchen und meinen 30. Geburtstag im November (ja, ich freue mich darauf 30 zu werden!!!!). Dan und ich bekommen beide ein neues Auto und wir wollen einfach mehr unternehmen. Wir wollen uns andere Städte anschauen und viele Dinge gemeinsam mit und ohne unseren Freunden erleben. Ich bekomme ein neues Tattoo oder auch zwei. Im Sommer wollen wir wieder ins Freibad oder an den Strand fahren. Einfach tolle Dinge erleben und Spaß haben.

ABER – jap, es gibt jetzt schon ein ABER – wir werden viele, viele Kilometer dieses Jahr reißen. Warum genau? Tja, das erzähle ich Euch bald. Es gibt einfach Sachen die kann man erst erzählen wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Wir wollen unseren Kinderwunsch weiter verfolgen und wie sich rausgestellt hat, ist es gar nicht so einfach als gedacht. Auch hier gibts in den nächsten Tagen mehr Infos.

Es werden Änderungen auf dem Blog kommen. Positive, hoffe ich doch =). Denn ich möchte mehr schreiben. Mehr mit Euch teilen und Euch mehr auf unseren Weg mitnehmen, jedoch ohne das es mich selber stresst! Ich möchte mehr fotografieren und unsere schönen Momente einfangen.

Ich werde Euch mitnehmen in die Vorbereitungen meines Geburtstages. Denn diese Geburtstagsparty wird nicht nur eine Party – nein, es wird DIE Party und sie wird MEEEEEEEGGGGGAAAAAAAAAAA!!! =)

Ich habe tolle Bücher, die ich dieses Jahr lesen möchte. Nur die Zeit fehlt mir manchmal einfach. Ich möchte meine Englisch-Kenntnisse verbessern und auch im Job mich weiter- und fortbilden. Ich möchte dieses Jahr alle Harry Potter Filme mit Leon schauen.

Das sind viele Dinge die ich dieses Jahr gerne machen möchte, ob ich es auch wirklich schaffe die Dinge in die Tat umzusetzen steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber hey… wichtig ist das wir Zeit für uns als Familie haben, dass ich mit dem was ich mache glücklich bin und wenn ich einige Dinge davon nicht schaffe, ist es so. Dadurch wird die Welt nicht untergehen. Ich freue mich auf 2018. Egal was kommt. Wie sag ich immer so schön? Wenn man keine Erwartungen hat, kann man auch nicht enttäuscht werden!

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass 2018 Euer Jahr wird mit tollen Momenten und einfach ganz ganz viel Spaß!

Eure Tanja

P.S. Was habt Ihr dieses Jahr geplant? Wie sind Eure Vorsätze? Schreibt mir ich freue mich von Euch zu lesen.

2017 – mein Jahr auf einem Blick

Moin Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr seit alle gut ins neue Jahr gestartet. Schon verrückt das bald die erste Woche des neuen Jahres schon wieder rum ist. Ich möchte Euch heute mein persönlichen Jahresrückblick zeigen.

Ich weiß noch, wie Dan und ich uns Silvester 2016 anschauten und meinten „2017 wird unser Jahr“ =) na klar… Wenn ich so darauf zurück blicke, kann ich nicht behaupten, dass es ein ganz schlechtes oder ein ganz besonders gutes Jahr war. Ich würde sogar sagen, es war ein Durchschnittsjahr, mit tollen Momenten, Überraschungen und Situationen mit denen wir nicht gerechnet hätten.

Am besten ich fang von vorne an:

Januar

Im Januar gab es für meine Esmeralda eine Babyshowerparty. Es war so schön zu sehen wie sie sich gefreut hat. Ich musste leider ziemlich zeitig an dem Tag los, weil ich zum Nachtdienst musste und wir hier im Norden so ein heftiges Glatteis hatten, sodass ich mit 60km/h über die Autobahn fahren musste. Den Nachtdienst werde ich auch nie vergessen!

Leon und ich sind dann das Wochenende drauf nach Nürnberg gefahren um meine Kur-Mädels wiederzutreffen und um mal richtig Rodeln zu gehen. Das ist hier im Norden nämlich ein wenig schlecht – so ohne Berge. Leider war das auch das einzige Mal wo ich meine Mädels gesehen habe für 2017. Das komplette Mädels-Wochenende könnt Ihr hier nachlesen.

Ein Frauenabend in der Freien Evangelischen Gemeinde stand im Januar auch noch an. Natürlich mit meiner Freundin Bea. Thema des Abends Dankbarkeit. Der Abend war wundervoll! Mehr über den Abend könnt Ihr hier erfahren.

Unsere Freunde aus Dresden haben ihr Baby bekommen und wir waren total glücklich über diese Nachricht.

Und am Ende des Monats gab es auch noch die Halbjahreszeugnisse und Zeugnisferien. Was wir an dem verlängerten Wochenende gemacht haben erfahrt Ihr hier.

Februar

Anfang Februar hat meine Esmeralda ihre kleine Prinzessin auf die Welt gebracht. Ich hatte Nachtdienst und war die ganze Zeit in Gedanken bei ihr. Am Nachmittag durfte ich die zauberhafte Prinzessin kennen lernen und was soll ich sagen. Es war so schön zu sehen wie meine beste Freundin glücklich mit ihrer eigenen kleinen Familie ist.

Ich habe im Februar mit meiner Freundin Bea einen Englischkurs angefangen. Ich wollte und will immer noch meine Sprachkenntnisse verbessern und es war auch gleichzeitig eine schöne Art sich einmal die Woche mit ihr zu treffen.

Mein erster Bloggerworkshop stand an. Ich habe wundervolle Menschen kennen gelernt und einfach eine Menge dazu gelernt. Ich habe Dinge gesehen von deren Existenz ich absolut keine Ahnung hatte und die mich einfach beeindruckt haben. Denn der Workshop fand bei der Tortenmesse in Hamburg statt. Hier entlang zum Beitrag.

Als Quality- und Familienzeit haben wir uns die Motorrad- und Babymesse ausgesucht und auch da gab es Dinge die einfach sehr beeindruckend waren.

Es gab aber auch einen Tag in dem Monat, den ich gerne gestrichen hätte. Der errechnete Geburtstermin, der aber nicht mehr statt fand. Ich hatte gedacht, dass es mich nicht so runter zieht aber falsch gedacht. Wie ich mich an dem Tag gefühlt habe, könnt Ihr hier lesen.

März

Anfang März bin ich einfach mal so, ganz spontan aus einem Flugzeug gesprungen und habe meinen ersten Fallschirmsprung gemacht. Ja, Ihr habt richtig gelesen. 4500m Höhe, ein Profi-Fallschirmspringer und ich. Es war so unglaublich. Aber davon werde ich Euch noch berichten. Versprochen!

Dan und ich hatten endlich mal wieder eine Date-Night. Wir haben uns einen schönen Abend im Schmitz Tivoli in Hamburg gemacht und haben uns Eure Mütter angeschaut. 3 Männer die echt einfach mega witzig sind. Wir haben 2016 schon ein Programm von denen gesehen und wollten uns das Neue nicht entgehen lassen. Ich kann Euch Eure Mütter nur empfehlen. Sketchcomedy vom Feinsten.

Die große Bloggerkonferenz in Hamburg fand im März auch statt. So viele wundervolle, tolle und kreative Menschen auf einen Haufen. Herrlich! Das schöne daran ist, dass ich mit einigen Bloggern heute noch in Kontakt stehe und durch diese Event eine Menge gelernt habe. Den Beitrag dazu findet Ihr hier.

Ende März habe ich IHN kennengelernt und da wusste ich noch nicht wie ER mein Leben verändert.

April

Leon durfte einen Tag mit zu mir auf die Arbeit. Er hatte von der Schule den Zukunftstag, früher hieß der Tag „Girlsday“. Es war so süß mit anzusehen wie er sich um die Patienten gekümmert hat und mit den älteren Herrschaften erzählt hat. Als würde er nie was anderes tun. Leon hat an dem Tag aber auch selber einmal gemerkt, wie anstrengend es ist 8 Stunden auf den Beinen zu sein.

Ich bin im April das erste Mal auf dem Hamburger Kiez feiern gewesen. Ich sag nur ein Wort SUCHTGEFAHR! Ich geh inzwischen so gerne auf dem Kiez feiern. Es macht einfach so viel Spaß.

Der Bau unserer Terasse fing an, genauso wie die Umgestaltung meines Beetes. 2018 wird der Rest des Gartens gemacht.

Ende April ging es für mich und Esmeralda sowie 4 anderen Mädels nach Klütz Vegas. Mädels-Wochenende an der Ostsee. Es ist jedesmal einfach nur schön dort zu sein. Vor 3 Jahren haben wir dort den Jugengesellinnenabschied von Esmeralda gemacht.

Mai

Mein Prinz hatte Geburtstag was bei uns ganz groß gefeiert wurde. Mit den Kumpels ging es in die Fun Arena mit anschließender Übernachtung und die Verwandten kamen zum obligatorischen Kaffee und Kuchen einen Tag später.

Im Mai habe ich mich für XLETIX angemeldet und angefangen zu trainieren. Da war die Vorfreude extrem hoch. Mein Bruder und ER haben sich auch angemeldet, denn wir waren ein Team das ein Ziel hatte.

Für Leon ging es im Mai auch noch ins JUCA. Ein Zeltlager was immer über Himmelfahrt statt findet. Und ratet mal wer dieses Jahr auch wieder dabei sein wird? Richtig! Es ist ein Zeltlager der FEG (Freie Evangelische Gemeinde) und steht unter dem Stern Jesus und Gott. Es kommen über 300 Kinder aus ganz Deutschland zusammen und meistens sehen sie sich alle im Zeltlager wieder. Er hat jedes Mal so einen Spaß dort. Sonntags am Abholtag ist jedoch nicht mehr viel mit ihm anzufangen. Duschen und ab ins Bett =)

Juni

Anfang Juni habe ich die Freundin meines Bruders kennengelernt. Sie ist Fotografin in Kiel und hat ein so tolles Fotoshooting mit mir und Leon gemacht. Die Bilder sind großartig geworden. Einige findet Ihr auch hier auf dem Blog.

Im Juni begonnen die Sommerferien. Am Tag der Zeugnisse somit der letzte Schultag zog ich mir meinen Muskelfaserriss zu. Meine Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen, denn ich wollte die Zeit nutzen um zu trainieren. Stattdessen lag ich wochenlang auf dem Sofa und war froh keine Schmerzen zu haben.

Dan und Phoebeus liefen den Hella Halbmarathon in Hamburg. Esmeralda, ich und die Kinder waren natürlich auch mit dabei um unsere Männer an zu feuern. Wer von Euch ist schon einmal durch den Alten Elbtunnel zu Fuß gelaufen? Ich sag Euch, mit Gehhilfen da durch ist es auch wie ein Halbmarathon. Was macht man nicht alles um den Mann zu unterstützen.

Juli

Dan hatte Geburtstag und dieses Jahr viel der leider sehr minimal aus. Ich konnte nicht viel machen bedingt durch meine Verletzung und er hatte auch keine große Lust zu feiern.

Leon hat von Esmeralda und Phoebeus eine Stadtrundfahrt in Hamburg zum Geburtstag geschenkt bekommen. Da es die ganzen Ferien bis lang geregnet hatte, haben wir einen Tag gefunden an dem es nicht geregnet hat, um uns die schönste Stadt der Welt anzuschauen. Hier geht es zur Stadtrundfahrt.

Leon ist die zweite Hälfte der Sommerferien bei meinen Eltern gewesen und mit ihnen und dem Wohnmobil ging es nach Österreich und weiter nach Italien. Urlaub mit Oma und Opa. Das neue Wohnmobil meiner Eltern musste ja schließlich getestet werden.

Dan und ich waren auf der Silberhochzeit seines Dartkollegens eingeladen. Es war eine sehr schöne Hochzeit und ein wundervolles Paar.

August

Im August fing Leons Konfirmandenunterricht an. Zum Begrüßungsgottesdienstes ging es für uns in die Kirche und das Wochenende danach ging es für Leon gleich schon auf die Konfa-Freizeit. Echt wahnsinn wie die Zeit verfliegt.

Dan und ich sind im August das erste Mal zusammen Feiern gewesen. Auf einer Zeltparty wie es sich auf dem Dorf gehört. ER war auch dabei und hat mir an dem Abend die Augen geöffnet. Es war ziemlich schmerzhaft für mich IHN so zu sehen wie an dem Abend und ich wusste, dass danach alles anders sein würde. Die Wahrheit tut halt weh. Was es mit IHM auf sich hat könnt Ihr hier noch einmal nach lesen.

Leon seine Klasse hatte Sommerfest. Da ich Elternvertreterin in seiner Klasse war und immer noch bin habe ich diesen Tag vorbereitet und organisiert. es war ein echt schöner Nachmittag.

September

Mein wundervoller Freund Dirk hat geheiratet. Es war so süß ihn so aufgeregt und glücklich zu sehen. An seinem vermutlich schönsten Tag. Ich musste leider an dem Tag alleine mit Leon zur Hochzeit, da Dan das Bett mit einer fetten Magen-Darm-Grippe gehütet hat.

Die wundervollen Cruise Days in Hamburg fanden statt. Schiffe wohin das Auge nur reichte. Es waren nicht irgendwelche Schiffe, nein – es waren DIE Schiffe. Kreuzfahrtschiffe um genau zu sein. Ich bin mit meiner Kollegin Andrea nach Hamburg gefahren, um die Auslaufparade der Cruise Days zu sehen. Haben spontan meinen Freund Stephan von SO – Begeistert Hamburg angerufen um eine Taxifahrt mit der Rikscha zu machen inkl. kleiner Führung und sind nach dem Riesen Feuerwerk der Cruise Days natürlich zum Feiern auf den Kiez gegangen.

Der langersehnte Tag ist gekommen. Mit einer absoluten nicht vorhanden Vorbereitung ging es für mich, meinem Bruder und IHM nach Grömitz zu XLETIX. 20km Laufen und 35 Hindernisse lagen vor uns. Was soll ich sagen, der Tag hatte es in sich und ich habe es geschafft. Ich bin gelaufen (ok eher gesagt gegangen ab einer gewissen Kilometeranzahl), bin über mich hinaus gewachsen und habe eine Menge geflucht. Aufgeben war nie eine Option. Am Ende habe ich es geschafft und bin Hand in Hand mit meinem Bruder und mit IHM durchs Ziel gelaufen. Auch über diesen Tag werde ich noch einmal schrieben.

Das Jonas Monar Konzert im Stage Club stand noch an. Die Karten dafür hatte Leon zum Geburtstag bekommen. Es war ein sehr kleines und feines Konzert. Da das Konzert so klein war, konnten wir mit dem Sänger der Vorband Jetzt kommt Fargo auch noch ein Foto machen. Ein echt cooler Typ aus Berlin.

Ende September ging es für mich zur Medical English Fortbildung nach Fulda. So viel Englisch an einem Wochenende – mir qualmte der Kopf. Unglaublich was man alles falsch sagen kann, wenn die Aussprache nicht richtig ist. Dort auf der Fortbildung habe ich eine MTA aus dem Saarland kennen gelernt. Sie ist eine so tolle Person. Wir haben uns gleich super verstanden. Jetzt schreiben wir fast täglich miteinander und haben häufig zusammen Nachtdienst – sie im Saarland und ich in Buxtehude.

Oktober

Es war soweit und wir sind nach Dresden gefahren. Unser Urlaub den wir eigentlich schon im Sommer machen wollten. Wir konnten endlich den kleinen Mann unserer Freunde kennen lernen und haben wirklich viel unternommen. Da das Wetter nicht so klasse war und erst Dan krank war und ich dann auch noch mit Fierber im Hotel lag, haben wir viel kulutrelles gemacht. Wir haben Museen besucht, sind mit einer alten Dampflok gefahren, ich habe die liebe Sylvie von Mom’s Favorites and More persönlich kennengelernt und haben auch in Dresden eine Stadtrundfahrt gemacht. Zu unserem Dresdenurlaub bitte hier entlang. =)

Kaum Zuhause wieder angekommen ging es für Leon wieder zur Oma. Für mich ging es an einem Wochenende zu einem Konzertmarathon. Erst mit Andrea zu Joel Brandenstein in der Laeiszhalle mit anschließendem Kontrastprogramm auf dem Kiez und den darauf folgenden Tag ging es mit Dirk zu Clueso in die Alsterdorfer Sporthalle und einer zweiten Runde auf dem Kiez. Es hat sich gelohnt, aber es war einfach nur meeeeeegaaa anstrengend.

Ich hatte im Oktober eine Gerichtsverhandlung. Ein Wiedersehen auf das ich auch gerne verzichtet hätte. Es ging um den Unterhalt von Leon. Auch darüber werde ich noch ausführlich berichten.

Meine herzallerliebste Esmeralda ist mit ihrer Familie einfach mal für 8 Wochen weggeflogen. Erst L.A., dann Hawaii und dann New York. Ich wünschte sie würde irgendwann mal sesshaft werden und nicht andauernd weg sein. Mir geht es jedes Mal ziemlich schlecht wenn sie nicht da ist. Ich vermisse sie immer so sehr.

November

Im November ging es für mich und Andrea nach Fehmarn. Ein Wochenende einfach mal weg vom Alltag und uns die Luft um die Nase pusten lassen. Spontan einfach mal mit der Fähre nach Dänemark fahren um in einer Geisterstadt spazieren zu gehen. Oh man was für ein Trip. Wir haben so gelacht. Auch hier zu werde ich berichten.

Mit meiner Freundin Bea und ihrer Familie ging es zu unserem Weihnachtsmarkt hier im Dorf. Bei Kinderpunsch und Lagerfeuer waren die Gespräche mit ihr einfach noch tiefgründiger. Die Kids liefen über den Platz und die Männer quatschten über Männerkram. Ein wirklich schöner Nachmittag.

Im November traf ich mich noch mit der lieben Anna von Familie Motte bei Wonderwaffel in Hamburg. Sie ist eine so tolle Frau und der Austausch mit ihr war einfach nur schön.

Mein Beitrag über meine Freundin Bea wurde zum Elternblogger Lieblingslink November gewählt. Diese Aktion hat die wundervolle Yvi von Mamasdaily ins Leben gerufen. Ich war sprachlos als ich das sah.

Ich durfte Euch einen schönen Dawanda Shop vorstellen und hatte eine ganz tolle Kooperation mit Flora et Labora.

Und zu guter letzt war auch noch mein Geburtstag Ende November, der natürlich gefeiert wurde. Logisch, denn ich liebe liebe liebe meinen Geburtstag.

Dezember

Im Dezember hatten Dan und ich unseren 3. Jahrestag. Den ich nicht mit ihm verbracht habe, sondern auf die Kids meiner Freundin aufgepasst habe. Tja, man muss halt Prioritäten setzen im Leben. Nein, Spaß! Wir sind da nicht so. Wir haben uns jeden Tag und können uns jeden Tag sagen wie sehr wir uns lieben uns das ist viel mehr Wert als an einem Tag.

Der Tag an dem meine Esmeralda wieder kam war auch im Dezember. Oh was hab ich sie vermisst. Trotz Factime Dates!

Ich habe das erste Mal bei der Aktion Die Glucke will wichteln von Dani von Glucke und So mitgemacht. Ich habe eine ganz tolle und bewundernswerte junge Bloggerin als Wichtelpartnerin gehabt. Katrin von Yo solo vivo mi. Schaut unbedingt auf ihrem Blog mal vorbei. Es war echt witzig auf Instagram zu verfolgen, wer alles gewichtelt hat und was in den Päckchen drin war. Dani, dieses Jahr bin ich auch wieder dabei, wenn die Aktion wieder stattfindet.

Natürlich gehört auch Weihnachten zum Dezember. Den 24.12. haben wir ganz gemütlich verbracht. Erst ging es für uns dieses Jahr zur Gospelmesse in die Kirche, anschließend bin ich mit meinem Bruder, der als Weihnachtsmann verkleidet war zu einer Familie gefahren. Abends kamen meine Eltern zum Essen zu uns und daraufhin folgte die Bescherung. Am 1. Weihnachtstag hatte ich Nachtdienst und verbrachte den Abend in der Klinik. Am 2. Weihnachtstag ging es abends für uns zu meinen Eltern zum Raclette essen und schwupp war Weihnachten vorbei.

Zwischen den Feiertagen musste ich arbeiten. Silvester verbrachten wir bei unseren Freunden, mit Raclette essen und Spiele spielen. 2018 kann kommen.

Das war unser 2017 im schnell Rückblick. Wie Ihr seht haben wir so einiges erlebt. Schöne, unschöne, wundervolle und unverhoffte Momente waren dabei. Ich freue mich das wir nun ein neues Jahr haben mit neuen Möglichkeiten, neue Momente zum Sammeln und unvergessliche Situationen erleben dürfen. Was 2018 alles bei uns geplant ist, welche Vorsätze ich habe und wie ich über 2018 denke, erfahrt Ihr im nächsten Blogbeitrag.

Ich freue mich Euch mit ins neue Jahr zu nehmen. Eure Kommentare zu lesen und zu wissen, dass Ihr da seid!

Eure Tanja

Meine Freundin Bea

Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude – Epikur von Samos

Moin Ihr Lieben!

Ich möchte Euch heute eine Person vorstellen, die mir so unfassbar viel bedeutet und mit der ich so gerne Zeit verbringe.

Ich habe viele tolle Freunde und liebe jeden einzelnen von ihnen auf eine andere Art und Weise. Ihr kennt das bestimmt, man hat den einen Freund mit dem man Feiern gehen kann, einen Freund mit dem man gut shoppen gehen kann, mit dem einen kann man sich über Gott und die Welt unterhalten und mit dem anderen wiederrum die besten DVD Abende machen bei Schoki und Kerzenlicht.

Heute jedoch möchte ich Euch meine Freundin Bea vorstellen. Bea habe ich damals in der Grundschule kennen gelernt, als Leon eingeschult wurde. Ihr Sohn ist mit Leon zusammen in eine Klasse gegangen und sind immer noch gute Freunde. Liegt dann ja nahe das wir Muttis uns auch super verstehen =)

Bea ist, wie viele Freunde von mir wesentlich älter. 20 Jahre um genau zu sein, was ich überhaupt nicht schlimm finde. Sie lebt mit ihren zwei wundervollen Kindern und ihrem Mann bei uns im Dorf. Somit ist der Weg ein Katzensprung. Und das ist auch gut so, denn so können wir uns gegenseitig auch mal helfen. Wenn der Babysitter für die Kids mal spontan abgesagt hat oder wenn einer ein offenes Ohr brauchte. So wie ich diese Woche…

Bea und ich trafen uns die Woche zum Frühstück. Ich erzählte ihr die anstehenden Pläne von mir und Dan bzw. brachte sie auf den Neusten stand. Mit ihren Lebenserfahrungen und Lebensansichten hat sie mir schon oft geholfen, die Dinge ins richtige Licht zu rücken. Manchmal kann sie mir auch richtig den Kopf waschen. Bea ist sehr verbunden mit Gott und das macht die Freundschaft mit ihr ganz besonders. Ich weiß, dass sie schon oft für mich gebetet hat und das ist nicht selbstverständlich. Hört sich für den einen oder anderen jetzt vielleicht etwas spirituell an, aber das ist es nicht. So saßen wir also zusammen und quatschten über die anstehenden Entscheidungen. Ich schätze ihre ehrliche und direkte Art mir zu sagen, wenn etwas völlig daneben ist und das hat sie bei dem Gespräch auch wieder getan. =) Dafür Danke ich ihr, denn es hat mir sehr geholfen als ich Zuhause über die ganze Sache nachgedacht habe!!!

Was das für Pläne und Entscheidungen sind erzähle ich Euch demnächst.

Bea und ich haben so viel Spaß zusammen und es gibt kein Treffen bei dem wir nicht herzlich zusammen lachen können. Ich liebe es mit ihr Zeit zu verbringen, weil es einfach immer so gemütlich mit ihr ist. Sie ist eine so tolle und liebenswerte Freundin, Mutter und Frau. Ihre Warmherzigkeit und ihr Sinn für Humor lässt mein Herz jedes mal aufs Neue erwärmen. Sie tut mir einfach nur GUT und ich fühle mich unheimlich wohl in ihrer Nähe!

Jetzt fragt ihr Euch bestimmt wieso ich Euch meine Freundin vorstelle. Es gibt keinen  Grund dafür! Ich liebe meine Freunde und wieso sollen sie dann nicht auch einen Platz auf meinem Blog bekommen? Ich werde noch öfter von den Menschen  berichten die mir gut tun, mit denen ich gerne Zeit zusammen verbringe und die mir einfach wichtig sind.

Ich möchte Bea und ihre Familie nicht mehr missen müssen in meinem Leben. Ich freu mich jetzt schon total auf unsere nächsten Aktivitäten die wir gemeinsam erleben werden.

Snapseed

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr ganz besondere Freunde? Freunde mit denen ihr bestimmte Dinge unternehmen könnt? Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Geschichte mit Euren Freunden erzählt!

Bis bald

Eure Tanja

Kopf aus – Herz an

„Es gibt Menschen, die die Welt verzaubern, einfach weil sie da sind“ – Irisches Sprichwort

Und genau damit starte ich heute auch… Moin ihr Lieben…

Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich und vor allem wie ich das nachfolgende schreiben kann. Es ist gar nicht so einfach, dass was passiert ist in Worte zu fassen.

Manchmal treten Menschen in unser Leben die wir schon viel eher hätten gebrauchen können und diese auch gar nicht mehr wieder loslassen möchten. Doch was ist wenn dann alles anders wird als gedacht? Wenn auf einmal, alles was sicher ist, sich unsicher anfühlt und schwupp die wupp alles ins Schwanken gerät?

Genauso war es bei mir. Jeder kennt es, dass es Höhen und Tiefen in einer Beziehung gibt und man sich fragt wie es weiter gehen soll, wenn dieses Tief nicht vor rüber zieht. So war es bei uns. Das es mit dem Schwanger werden bis lang immer noch nicht geklappt hat und wir nicht wussten was mit Dan beruflich wird, setzte uns ziemlich unter Druck und umhüllte uns in totaler Unzufriedenheit. Jeder machte sein Ding und verkroch sich. Wir sahen uns wenig und redeten kaum miteinander. Es war wirklich schwierig für uns, weil wir es so nicht kannten. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und Dan das absolute Gegenteil. Wo ich mir den Kopf drüber zerbreche, kann er manchmal gar nicht nachvollziehen warum. Somit ging es mir in der Zeit emotional wirklich schlecht.

Und dann kam ER. ER war auf einmal da. Eigentlich war ER schon etwas länger da, nur eben nicht so. ER war auch in einer Beziehung und auch da, gab es in dem Moment ein Tief. Wir verbrachten viel Zeit miteinander. Redeten über die Probleme die wir Zuhause hatten, hörten dem anderen zu und lachten gemeinsam. Jeden Tag schrieben wir und sahen uns. Immer im Wissen unserer Partner, nichts war geheim Zuhause. Doch irgendwann war es einfach so unfassbar vertraut und wir merkten beide ganz schnell, dass da mehr ist als es sein sollte. Wir waren bzw. sind glücklich mit unseren Beziehungen und trotzdem kamen wir nicht voneinander los. Bevor hier was falsch verstanden wird es ist nie etwas zwischen uns passiert! Kein Kuss, kein Sex nichts und das ist auch gut so! Wir fühlten uns einfach unheimlich wohl in der Nähe des anderen. Unser Verhalten fiel anderen auf und damit fing es an schwierig zu werden. Wir wurden gefragt, ob zwischen uns was laufen würde oder sogar, ob wir zusammen wären. Natürlich verneinten wir diese Fragen, es war ja auch nicht so. Unsere Gespräche verlagerten sich. Auf einmal ging es um unsere Gefühle. Was empfanden wir für den anderen? Was ist passiert, dass eine Freundschaft, die so gut funktionierte zur Verliebtheit führte?

Wir redeten lange und intensiv. Würden wir das, was wir uns aufgebaut haben mit unseren Partnern wirklich für einander aufgeben? Was wäre mit unseren Sicherheiten? Alles aufgeben für eine Schwärmerei? Es entstanden Fragen, doch hatten wir keine Antworten darauf. Den Kontakt einstellen und Abstand halten – wie sollte das gehen, wo wir uns so wichtig waren?

Ja – wir hatten Gefühle für einander und das weitaus mehr als nur Freundschaftliche. Irgendwann kam jedoch der Punkt, der alles veränderte. Wir waren feiern – zu viert! Ich sah IHN auf einmal mit ganz anderen Augen. Es tat mir zwar weh IHN so zu sehen, aber vermutlich war es das Beste was passieren konnte. Wir haben versucht zu reden, doch es endete immer in Zickereien oder Streitigkeiten. Die Vertrautheit zwischen uns war weg. Das Wohlfühlgefühl einfach verschwunden. Jedes Gespräch führte immer wieder zu demselben Punkt und endete mit genervt sein von dem anderen. Wir machten uns Vorwürfe und entfernten uns voneinander. Wir verbrachten bei weitem nicht mehr so viel Zeit miteinander, sahen uns immer weniger und haben auch nicht mehr so viel geschrieben. Wir veränderten uns, gingen beide auf Distanz und es wurde sehr kalt zwischen uns.

Mein Kopf rotierte. Meine Gedanken waren viel bei IHM. Ich sprach fairerweise mit Dan und erzählte ihm was passiert bzw. ja auch nicht passiert war. Ich konzentrierte mich auf meine Beziehung, denn unsere Probleme die wir anfangs hatten, bevor es zu diesem Gefühlschaos kam, waren ja noch da. Dan hat gemerkt, dass etwas zwischen uns stand und er konnte es auch in gewisser Weise nachvollziehen, warum das alles passierte. Wer weiß wozu das ganze Chaos gut war?! Dan und ich sprachen darüber, was uns so unzufrieden gemacht hat und was wir tun können, dass wir nicht mehr so von uns abdriften. Es tat so gut mit ihm zu reden und mich ihm anzuvertrauen.

Es hat sich so viel seitdem bei und zwischen uns geändert, natürlich alles zum positiven. Dieses Gefühlchaos war mit ein ganz großer Punkt, wieso es so ruhig auf meinem Blog wurde. Wenn der Kopf dir streiche spielt und dir etwas so schmackhaft macht, dass du nicht mehr weißt was richtig und was falsch ist, dann setz dich hin, atme durch und hör auf dein Herz. Ich bin so glücklich, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, bei dem ich so sein kann wie ich bin. Und ich bin alles andere als einfach!

Gefühle fragen nicht, ob es grade passt oder ob es richtig ist. Für Gefühle kann man nichts und man ist auch nicht gegen sie immun. Man muss nur wissen, welche Gefühle richtig sind und welche es nicht sind und das ist das schwierige dabei.

In diesem Sinne wünsche ich jedem der in so einer Situation steckt, setzt Euch hin, atmet durch und hört eurem Herzen zu.

Eure Tanja

Xletix vs. Muskelfaserriss

Moin Ihr Lieben!

Menschen die Dein Herz zum Klopfen bringen, Dein Gesicht zum Strahlen und Dir das Gefühl geben eine wunderbare Zeit zu erleben – lass diese Menschen niemals gehen, denn sie sind ein Geschenk und echte Bereicherung für Dein Leben!

Genau das habe ich vor einigen Wochen kennenlernen dürfen. Wer mich auf Instagram verfolgt hat, kennt IHN inzwischen. Mein bester Kumpel, mein Lieblingsmann 2.0, mein wunderbarer Freund Matze. Matze ist ein so wundervoller Mensch und in nur sehr kurzer Zeit haben wir eine so unfassbar tolle Freundschaft aufgebaut, die ich wirklich nicht mehr hergeben möchte…

Nein – Matze und ich sind KEIN Paar… wir sind beide in sehr glücklichen Beziehungen… Nicht das hier noch Gerüchte entstehen…

Matze war derjenige der mich fragte, ob ich nicht Lust hätte im September in Grömitz bei XLETIX mit zu laufen. 18km mit 30 Hindernissen. Durch Dreck robben, Wände hochklettern, an Seilen wieder runter und und und… Ich war natürlich gleich dabei. Ich wollte schon einmal beim Muddy Angel mitlaufen, ein Hindernislauf für Frauen die sich gegen Brustkrebs einsetzen. Nur leider wollte keiner mit mir mitlaufen und alleine fehlte mir die Motivation. Jetzt hatte ich die Chance und wollte sie auch unbedingt nutzen.

Ich bin eigentlich nicht so der Sportfreak. Ich gehe gerne mal zum Zumba, bin auch im Fitnesstudio angemeldet (was aber nicht heißt das ich hingehe) und mach ab und zu mal Zuhause ein paar Übungen. Aber ich bin ehrlich, hab ich die Wahl zwischen Sport und Sofa bin ich definitv die Couchpotatoe.

So weit so gut… Matze hat mich mit in sein Team genommen, somit würde ich nicht alleine laufen und das Motto von XLETIX ist nun einmal EIN TEAM – EIN ZIEL! Und so haben wir auch angefangen. Ich hab angefangen zu joggen, bin Rad gefahren, habe Intervall-Lauftraining gemacht. Musste pausieren wegen extremen Muskelkater. Ich bin weiter gelaufen bis an meine (Kotz-)Grenze. Ich wollte es schaffen. Ich wollte trainieren für September. Ich kaufte mir neue Sportklamotten sowie ein neues Springseil.

Auch mein Bruder hat sich inzwischen für den Lauf angemeldet, was die ganze Sache noch witziger macht. Samstags 7.00h in der Früh sind die Jungs losgelaufen und ich war mit dem Bike dabei… Egal ob es geregnet oder Gewittert hat – wir haben trainiert. Wir hatten ein Ziel – im September laufen und nicht abloosen.

Ihr habt bestimmt gemerkt das ich in der Vergangenheit geschrieben habe. Richtig – denn ich habe mir auf der Arbeit einen Muskelfaserriss im vorderen Oberschenkelmuskel zugezogen. 3 Tage vor meinem Urlaub. Ich hatte einen Notfall im Nachtdienst und bin sofort losgerannt, merkte ein Ziehen, was ich aber nicht weiter beachtet hatte und als ich das Bein vollbelastet hatte, spürte ich wie es in meinem Oberschenkel gerissen ist.

Abends ging es für mich in die Klinik, weil ich ziemlich starke Schmerzen hatte. Ich bekam Unterarmgestützen, eine Überweisung zum Ultraschall und eine Menge Schmerzmittel. Am nächsten Morgen ging es in die Abteilung zum Ultraschall. Das Ausmaß von dem Ganzen war nicht darstellbar und somit wurde ein MRT gemacht.

Es zeigte sich ein ziemlich großes Hämatom und ein Muskelfaserriss. Absolutes Sportverbot. Ruhig stellen, hochlagern und kühlen. So begann dann auch unser Urlaub. Ich auf dem Sofa, sehr unzufrieden und zu tiefst frustriert. Die erste Urlaubswoche war übersäat mit Arztterminen. Nach ungefähr einer Woche wurde noch einmal ein MRT zur Kontrolle gemacht um zu sehen, ob das Hämatom rückläufig ist. Tatsächlich ist es kleiner geworden aber der Riss erstreckt sich trotzdem über 7cm.

Das linke Bild ist das erste MRT und das Ganze weiße ist die Einblutung, Das rechte Bild zeigt das die Einblutung so gut wie weg ist, aber der Riss wie gesagt ist noch da.

Durch diesen Mist musste ich auch Thrombose-Spritzen nehme. Soll ich Euch was sagen? Ich hasse diese Dinger. Spritzen allgemein sind absolut nicht mein Fall. Den ersten Abend habe ich ungelogen 3 Stunden damit verbracht, mich darauf einzulassen, mich zu pieksen. Ich selber hätte es nicht ansatzweise geschafft. Irgendwann war ich soweit bereit, dass Dan spritzen sollte und da kommt auch Matze wieder ins Spiel. Matze war an dem Abend bei uns, um mich zu unterstützen und um mit Dan und Leon Playstation zu spielen. Das Endresultat war, Matze hat mich festgehalten, Dan hat gespritzt und ich hab geheult wie ein Schlosshund. Jeden Abend sollte mich das nun begleiten und ich wurde mit jedem Abend besser. Erst noch mit schreien und fluchen aber dann war ich tapfer und habe nur noch geatmet.

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Am Montag hatte ich einen Termin bei einem Chirurgen. Leider nahm er mir jegliche Hoffnung das ich bei XLETIX mit machen kann. Bis Ende Juli definitv kein Sport und danach? Das weiß noch keiner. Abwarten wie der Verlauf ist. Momentan kann ich noch immer keine großen Strecken ohne Unterarmgehstützen machen, geschweige denn das ich mein Bein komplett strecken kann. Ich darf aber langsam und das wirklich im Faultiertempo anfangen mein Bein zu belasten und brauche ein Glück keine Spritzen mehr. De Schmerzen sind aber immer noch ziemlich heftig.

Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen wie ich mich gefühlt habe bzw fühle. Ich hätte eigentlich mit Dan und Leon Urlaub.Großartige Sachen können wir nicht machen und wenn das nicht schon genug wäre – ich kann auch keine Vorbereitung für den Lauf anfangen und mitlaufen schon gar nicht.

Es sind grade 2 1/2 Wochen rum seit dem Vorfall. Die Prognose vom Chirurgen sind 8-10 Wochen bis zur Vollbelastung.

Also wenn Ihr Tipps habt oder Ihr selber sowas schon einmal hattet und ein Geheimrezept habt wie es schneller weggeht oder auch einfach nur etwas gegen Langeweile habt, dann schreibt es mir in die Kommentare. Ich freue mich auf jede einzelne Abwechslung.

Passt auf Euch auf!

Sportliche Grüße vom Sofa

Eure Tanja