Nintendo Switch – unser Erfahrungsbericht

Dieser Artikel beinhaltet Werbung und ist in Kooperation mit Nintendo entstanden

Moin Ihr Lieben,

heute gibt es unseren Erfahrungsbericht über die Nintendo Switch, die wir seit den Sommerferien testen durften und wie Leon diese Zeit empfand.

Für alle die nicht wissen was die Switch ist, es ist eine Spielekonsole von Nintendo, mit unterschiedlichen Funktionen. Welche das sind und was die Switch noch so alles kann erfahrt Ihr jetzt:

Die Switch ist, wie ich ja schon sagte eine Spielekonsole, die man sowohl an den Fernseher schließen kann, als auch unterwegs benutzen kann. Was definitv ein super Vorteil ist, besonders bei uns, weil wir doch viel unterwegs sind. Man kann aber jeder Zeit – auch während des laufenden Spiels den Spielmodus wechseln. Dazu einfach die Switch aus der Ladestation nehmen und auf dem 6,2 Zoll Touchscreen-Display weiter spielen. Die Switch befindet sich im Gamepad drin, da die Joy-Cons (Controller) an der Switch befestigt werden können.

Für den TV-Spielmodus wird die Switch einfach an den Fernseher angeschlossen, genauso wie andere Konsolen.

Unser Favorit unter den Modis ist der Handheld Modus, dafür wird die Switch nur aus der Ladestation genommen und los gespielt.

Zu guter Letzt gibt es noch den Tischmodus. Die Switch kann nämlich aufgestellt werden, was super ist wenn man (unterwegs) mit anderen zusammen spielen möchte.

Die Controller der Switch, die sogenannten Joy Cons, können von der Switch ganz easy abgenommen werden, wenn man z.B. zu zweit spielen möchte. Oder man kann sie als einen Controller zusammenfügen – ist das vorteilhafteste für den TV-Modus, wenn man auf der Couch sitzt. Zum Aufladen werden die Joy Cons einfach wieder an die Switch befestigt und komplett in die Ladestation gestellt. Die Joy Cons kann man nicht nur als Steuerungsgerät für die Spiele benutzt, sie besitzen eine Infrarotkamera mit der sie Bewegungen, Formen und die Entfernung  erkennen. Zusätzlich gibt es noch die HD-Vibrationsfunktion, die Bewegungen an den Spieler während des Spiels weitergibt. Die Akkuleistung beträgt 20 Stunden und brauchen zum Wiederaufladen maximal 3 Stunden.

Die Akkulaufzeit der Switch beträgt je nach dem welches Spiel gespielt wird, zwischen 3 und 6 Stunden. Bei langen Autofahrten kann man die Switch über ein USB-C-Kabel am Zigarettenanzünder aufladen, was im Wohnmobil im Sommer für mehr als super empfunden wurde.

Die Spiele können auf der Switch gespeichert werden, denn diese verfügt über einen Speicherplatz von 32 GB und hat auch noch Platz für eine microSD-Card.

Es gibt die Möglichkeit sich über die Nintendo Switch Online App, die es für 3,99€ pro Monat oder für 19,99€ pro Jahr im App-Store gibt, über den Voice Chat zum Spielen zu verabreden oder einfach mit anderen SPielern kommunizieren.

Jetzt für uns als Eltern das wichtigste! Es gibt die Nintendo Switch Altersbeschränkungsapp mit denen man das Spielverhalten der Kinder kontrollieren kann. Die App zeigt an wie lange gespielt wurde und man kann eine maximale Spielzeit pro Tag einstellen. Genauso kann man die Altersgruppen beschränken und das verschicken der Screenshots deaktivieren beim Kommunizieren unter den Spielern.

Wir haben keine App benutzt, da Leon anders mit seinen Freunden beim Spielen kommuniziert und auch die Kontolle über sein Spielverhalten haben wir hier Zuhause anders geregelt. Ich wollte Euch aber dennoch diese Möglichkeiten und wie ich finde GUTE Möglichkeiten nicht vorenthalten.

So kommen wir zu Leons Fazit:

  • super für unterwegs – besser als alles andere was wir zu vor hatten
  • die Grafik ist mehr als gut
  • Spiele, die auch nach längerem spielen nicht langweilig werden
  • würde die Switch auch von seinem Taschengeld kaufen

Leon hat sich während der Testphase Spiele von seinem Freund ausgeliehen und er hat diese fast durchgespielt. Jetzt ratet mal was dieses Jahr auf der Wunschliste für Weihnachten steht?

Mein Fazit:

Eine Spielekonsole die anders ist als andere. Das Design ist schicht und sehr ansprechend. Viele Funktionen die das Spielerlebnis intensivieren. Der Preis für diese Konsole liegt zwischen 299€ und 350€ je nach dem welches Paket man kauft. Kein Schnäppchen aber auch nicht teurer als andere Konsolen.Wir waren komplett zufrieden. Die Switch hat bei uns definitiv Pluspunkte gesammelt, weil wir sie auch überall mit hin nehmen können.

Mal sehen ob der Weihnachtsmann Leons Wunsch erfüllt.

Die Tage werde ich dann auch noch über das Spielpaket Nintendo Labo berichten, denn das durften wir netterweise auch testen.

Ich bedanke mich bei Nintendo für die Zusammenarbeit!

Bis bald,

Eure Tanja

 

Mit negativen Gedanken auf Reisen

Moin Ihr Lieben,

ich habe meine erste Dienstreise hinter mich gebracht und bin (Gott sei Dank) wieder Zuhause. Jetzt ist meinen Welt auch wieder in Ordnung. Warum das erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Ich habe ja meinen Job gewechselt und bin jetzt in einem richtig coolen Unternehmen. Immer noch MTA für Radiologie nur in einer,  ich würde sagen,  anderen Dimension.

Da mein Arbeitgeber Deutschland weit vertreten ist und wir ja so gesehen alle ein Team sind, helfen wir auch an den anderen Standorten mal aus. Somit habe ich mich bereit erklärt nach Berlin zu fahren, für 2 Tage um dort die Kollegen zu unterstützen. So eine Reise bringt ja auch echt viele Dinge mit sich. Man kommt mal raus, man lernt neue Menschen kennen und kann sich fachlich einfach austauschen. MTA netzwerken…

Ich habe also alles für diese Reise organisiert. Kind und Hund bei Oma abgegeben. Koffer gepackt und 5000 mal kontrolliert, ob ich auch ja nichts vergessen habe. Sonntag Abend sollte es los gehen. Je dichter die Abfahrt rückte desto unmotivierter wurde ich. Berlin bringe ich leider nur mit negativen Erinnerungen/Erfahrungen in Verbindung und ist einfach nicht meine Stadt…

Dan brachte mich zum Bahnhof nach Buxtehude. Wir verabschiedet uns und ich fuhr mit der S-Bahn Richtung Hamburg. Am Hauptbahnhof holte ich mir noch schnell etwas zu Essen und ging zum Gleis. In meinem Kopf herrschten Engelchen und Teuflchen. Eine Stimme lauter als die andere. Mein Unheil fing an und nahm seinen Lauf. Der Zug kam an einem anderen Gleis an. Alle stürmten die Treppen hoch und was passierte mir? Ich fliege im wahrsten Sinne die Treppe hoch, schlug mir mein Knie auf und dachte nur „na toll!“. Mir standen die Tränen so nah und mein bisschen Motivation war wie weggeblasen.

Die Zugfahrt war an der ganzen Reise das unspektakulärsten. So kam ich abends gegen 21.30h in Berlin an. Ich suchte mir ein Taxi, was mich zum Hotel bringen sollte. Jeder der mich kennt, weiß, dass Taxi fahren für mich eine mit der schlimmsten Dinge ist. Ich fahre mehr als ungerne mit anderen, fremden Menschen mit. Das Gefühl ausgeliefert zu sein ist absolut schrecklich. Im Hotel angekommen, checkte ich ein und ging direkt aufs Zimmer.

Am nächsten Morgen ging ich voller Vorfreude und doch mit Spannung ,was der Tag bringen würde, zur Klinik in der ich aushelfen sollte. Ab da ging alles schief was nur schief gehen konnte. Ihr versteht hoffentlich, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. Ich war abends auf jeden Fall so fertig, dass ich am liebsten wieder Heim gefahren wäre.

Ich kann wirklich viel ab und kann auch einiges einstecken, aber das war wirklich zu viel. Die ganze Zeit hörte ich die Stimme des Teufelchens was mir immer wieder zu rief „siehste, hab ich doch gesagt das es schei**** wird“. Ich war wirklich verzweifelt und wusste nicht wie ich den nächsten Tag überstehen würde.

Ich telefonierte mit einer Freundin und erzählte ihr was passiert war und durch das Gespräch mit ihr fasste ich wieder neuen Mut. Einer meiner neuen Kollegen war in der Nähe und holte mich ab für einen Feierabend Drink. Was ein Glück, dass fast neben dem Hotel eine echt nette Bar war. Es tat wirklich gut nicht alleine zu sein. WIr haben bei zwei Bier gequatscht und gelacht, genau das was ich an dem Abend, in einer fremden Stadt brauchte. Gegen Mitternacht war ich zurück auf dem Zimmer und so langsam bekam ich eine Schei***egal-Einstellung, denn ich wusste das ich mittags wieder im Zug Richtung Hamburg sitze. Ich brachte den Vormittag rum, stieg in ein weiteres Taxi und saß anschließend im ICE nach Hause. Als ich den Hamburger Hauptbahnhof sah und ausstieg war meine Welt wieder in Ordnung.

Es ist doch wirklich interessant wie uns unsere Einstellung,  unser Denken und unser Urteilen uns prägen und uns auf unserem Weg begleiten. Je dichter ich ans Ziel kam, desto weniger Lust hatte ich. Ich wollte nicht nach Berlin. Ich hatte von Anfang an ein schlechtes und ungutes Gefühl. Wie das Teufelchen schon sagte, es hatte Recht. Ich weiß nicht, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich positiv an die ganze Sache rangegangen wäre.

Wenn ich mir jeden Morgen sagen würde, dass es ein ganz schlimmer Tag wird, dann denke ich wird es auch ein schlechter Tag. Ich würde nichts positives sehen und das negative würde überwiegen. Probleme würden auf einen einprasseln, wie ein Regenschauer an die Fensterscheibe. Doch schafft man es, aus einem Sumpf aus negativen Gedanken rauszukommen und diesen Sumpf in einen positiven See zu verwandeln? Ich hab es nicht geschafft. Zumindest diese zwei Tage nicht. Oft sagt man ja auch, dass wenn man keine Lust hat, es richtig gut wird. Auch das konnte ich diesmal nicht behaupten.

Ich weiß nicht, ob es an der Stadt liegt oder an meiner Norddeutschen Art, dass ich mich in Berlin nicht wohlfühle. Es gibt ja auch Berliner, die echt toll sind. Doch bis lang waren diese tollen Menschen eher eine Seltenheit, leider. Manchmal ist es einfach so, dass bestimmte Lebenseinstellungen, Mentalitäten oder Lebensarten nicht zusammen passen.

Im Dezember muss ich wieder von der Arbeit nach Berlin. Mal sehen wie es dann wird. Immerhin wird da das Taxi fahren weg fallen. =) Ich sollte dann vermutlich meinen negativen Gedanken keinen Raum geben. Das einzige was ich wirklich in den zwei Tagen gelernt habe, war das ich noch mehr zu schätzen gelernt habe, dass ich ich einfach in dem schönsten Teil Deutschland lebe, mit wundervollen und liebenswerten Menschen UND das es immer Menschen gibt die einen aufbauen und für einen da sind, auch wenn sie mehrere Kilometer entfernt sind. Ich weiß, dass Berlin niemals MEINE Stadt werden wird, was aber auch völlig in Ordnung ist – für mich.

So jetzt wird es aber auch Zeit das erlebte abzuschließen. Ich habe eine Woche Urlaub, denn das Kind hat Ferien. Wir reisen am Montag nach Köln und soll ich Euch was sagen? Darauf freue ich mich – natürlich! =)

Bis bald

Eure Tanja

 

Ein NordlichtMom Update

Moin Ihr Lieben,

es ist eine gefühlte Ewigkeit her das ich an meinem Laptop saß und Euch auf den laufenden Stand der Dinge gebracht habe bzw. das ich überhaupt etwas von mir hören ließ.

Ich habe in diesem unglaublich schönen Sommer mich neu finden müssen. Habe mir überlegt wie es mit meinem Blog weiter geht. Was NordlichtMom als Plattform überhaupt bieten kann und wie ich mir selber wieder treu werden kann.

Ich habe vor inzwischen 3 Jahren angefangen zu bloggen, weil mir das Schreiben und der Austausch mit anderen einfach einen unglaublichen Spaß macht. Ich habe in dieser Zeit wahnsinnig viel gelernt, mich weiterentwickelt und ganz tolle Menschen getroffen die zu Freunden geworden sind. Ich war auf Events für Blogger und habe meine Ausrüstung gepimpt.

Es macht mir auch heute (wieder) unglaublich viel Spaß über Themen zu schreiben, die uns als Familie, in der nicht immer alles nach Plan läuft, wieder spiegeln. Was heißt „wieder“ Spaß macht?

Als die DSGVO im Mai rauskam, hörten meine IT-Fähigkeiten auf und ich suchte mir hilfe. Ich habe auf Empfehlung einen wundervollen ITler gefunden der mich so toll unterstützt hat und mich gesaved hat für die DSGVO. Ich wollte kein Risiko eingehen und habe mich bedeckt gehalten.

Als wir die Änderungen soweit konform hatten, kam dieser unfassbar tolle Sommer wie schon lange nicht mehr. Poolzeit im Garten meiner Eltern, Urlaub in Dresden bei knapp 40 Grad, Grillabende mit Freunden und viele andere tolle Dinge.

Dieser Sommer hat eine Menge Veränderungen mit sich gebracht und immer schlummerte in mir das Gefühl ich MUSS Euch dran teilhaben lassen. Ich teile gerne, aber eben nur freiwillig und nicht weil ich es MUSS. Ich hab mich dummerweise selber so unter Druck gesetzt, dass der vordergründige Spaß einfach weg war. Ich MUSS bloggen, weil ich es schon lange nicht mehr getan habe. Ich MUSS doch jetzt mal was schreiben. Ich MUSS doch endlich … und so ging es für mich die ganze Zeit weiter.

Ich merkte in der letzten Zeit wieviele Menschen ich mit meinem Blog erreicht haben, denn viele fragten was los sei. Eigentlich war nichts los außer das ich den Sommer genoss und mir selber im Weg stand.

Ich hatte auch immer das Gefühl wenn ich schreiben möchte gehört ein aussagekräftiges Foto dazu und wenn ich keins parat habe, kann ich nicht bloggen… Bullshit! So schön ja auch die Bloggerevents sind, vermitteln sie manchesmal aber auch einfach die falschen Dinge. Ich muss kein Foto bei jedem Artikel parat haben. Ich bin weder Fotografin, noch die mega Expertin in kreative Fotografie. Das überlasse ich anderen. Ich bin Mama, Soldatenfreundin und Vollzeitarbeitende MTA die einfach das Schreiben als Hobby genommen hat in Form eines Blogs. Ich muss somit nicht überall dabei sein oder einen Bekanntheitsgrad erreichen gewscheige denn Tausende von Followern haben.

NordlichtMom habe ich für mich und alle die Lust haben mir/uns zu folgen ins Leben gerufen und nicht weil ich DIE Bloggerin werden will. Ich freue mich auch nach wie vor über jeden einzelnen Leser auch wenn ich weiß, dass einige meiner Freunde da drunter sind.

Somit wird sich hier noch ein wenig was ändern. Es wird keine Rezepte mehr geben. Dafür zieht mehr Alltag ein. Ich habe überlegt das ich gerne auch sowas wie Daily Blogging machen möchte, wenn ich die Zeit dazu habe. Natürlich kommen auch noch Updates zum Thema Kinderwunsch und unserer Wochenend-Beziehung. Auch die 1000 Fragen werden weiter gehen. Ich möchte Euch so mitnehmen als wärt Ihr zum Kaffeeplausch bei mir Zuhause.

Also macht Euch einen Kaffee oder einen Tee und genießt die folgende Zeit mit mir zusammen auf NordlichtMom. Ich freu mich auf Euch!

Bis bald

Eure Tanja