26. Januar 2017 Tanja 2Comment

Moin ihr Lieben!

Dankbarkeit ist eine Sache die manchmal im Alltag etwas untergeht. Jeder hat seine Termine und seine Probleme. Jeder will schnell nach Hause oder seine Ruhe haben. Man steht an der Kasse schwer bepackt, eventuell noch mit einem weinenden Kind und die Person vor einem lässt einen netterweise vor. In Folge dessen sollte ein ernstgemeintes Danke kommen, anstatt dessen kommt ein herzloses, zwanghaftes Danke – man muss es ja sagen.

Letzte Woche Freitag war ich mit meiner Freundin Bea in der FEG zu einem Frauenabend. Der Abend wurde von der Gemeinde organisiert und es waren an die 100 Frauen vor Ort. Das Abendprogramm gestaltete sich mit einem Sektempfang, ein kaltes Buffet, einem kleinen Theaterstück und ein Vortrag von Hanna Backhaus über die Kunst des Dankens. Zwei Mädchen aus der FEG, spielen in einer Band und begleiteten den Abend mit wundervollen Liedern.

Ganz ehrlich… ich habe selten eine so inspirierende Frau kennen gelernt. Es lohnt sich wirklich ihr zu zu hören. Mit Witz, Charme und kleine Anekdoten aus ihrem Leben hat sie ein so wichtiges Thema vermittelt und man hatte nie das Gefühl gehabt, man würde gleich einschlafen oder vor Langeweile vom Stuhl fallen.

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Es ging un die 5 Schritte des Dankens:

  1. Denken – Man sollte bewusst darüber nachdenken wann und für was man sich bedankt.
  2. Optimistisch sein – wenn man das Leben schwarz malt kann es doch nicht gut laufen und glücklich werden kann man dann erst recht nicht.
  3. Danken im Umgang mit unseren Mitmenschen im Alltag – jeder hat sein Päckchen zu tragen und dessen sollte man sich bewusst sein. Doch wie oft sagen wir Danke zu den Menschen die für uns da sind?
  4. Neid entlarven – Man sollte für das Dankbar sein was man hat und nicht auf die Nachbarin neben an neidisch sein nur weil sie gerade ein neues Auto geschenkt bekommen hat, oder weil die Single- Freundin ein halbes Jahr eine Weltreise unternimmt und man selbst mit den Kids nur ein Wochenende an die Küste fahren kann.
  5. TROTZ allem Dankbar sein – auch wenn man eine Lebenskrise, eine schlimme Diagnose bekommen hat, etc. sollte man Dankbar sein für das was man erleben durfte und für die Zeit die man geschenkt bekommt.

Nach dem Gedankenanstoß war es ein sehr schönes Ambiente um das Gesprochene wirken zu lassen, weiter zu traschen und den Abend ausklinken zu lassen. Frau Backhaus stand noch für Fragen zur Verfügung und hat ihre selbstgeschriebene Bücher an den Mann bzw Frau gebracht.

Die Bücher und alles was es von Hanna Backhaus gibt, findet ihr im Brendow-Verlag. Als ich abends Zuhause war, bin ich wirklich glücklich ins Bett gefallen. Es war ein wundervoller Abend, mit wundervollen Denkanstößen und wundervollen Menschen. Solche Vorträge die nachhaltig sind und im Gedächnis bleiben sind die Schönsten.

Wofür seid Ihr besonders dankbar in Eurem Leben? Wie wichtig ist es Euch, dass man sich für Dinge bedankt? Hinterlasst mir einfach einen Kommentar – ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Bis bald,

Eure Tanja

P.S.: Hanna Backhaus kommt auch gerne zu Euch und zeigt Eurer Gemeinde/Frauengruppe etc. die Kunst des Dankens. Hier geht es zu ihrer Seite.

Beitragsbild: fotolia.com

2 thoughts on “Dankbarkeit – der Schlüssel des Glücks

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