Geschenke-Update

Moin!

Es ist tatsächlich schon wieder ziemlich spät, trotzdem wollte ich Euch noch kurz updaten was bei uns unter dem Baum lag. Nach der Arbeit bin ich nach Hause gefahren und  eigentlich hätten wir einkaufen gehen müssen, doch Leons Freunde waren zu Besuch und als die Jungs nach Hause mussten, bin ich auf dem Sofa versackt und hab erstmal bis halb 9 geschlafen – oh man. Nun gut, das Update wollte ich trotzdem noch rausschicken.

Fangen wir mal bei Dan’s Geschenken an:

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Eine Laufhose, die DVD-Box von Herr der Ringe und der Hobbit (Herr der Ringe wurde über die Feiertage durchgeguckt), einen Gutschein von Jack and Jones, Tickets für’s Schmitz Tivoli in Hamburg und eine Konzertkarte für die Band Korn.

Leon’s Geschenke:

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Einen Notenständer, die DVDs Kevin allein Zuhaus, Kevin allein in New York sowie Pets, einen Selfie-Stick (braucht man mit 11 auch schon 😉 ), das Spiel Die Siedler von Catan und Yippie Yippie Yeti, zwei PS4 Spiele (Need for Speed und Trackmania Turbo), einen Turnbeutel, einen 44-Hoodie und das Blockyplüschtier von dem Youtuber Chaosflo44, Reitsocken, Klamotten und eine Sicherheitsreitweste.

Ob man es glaubt oder nicht es ist das erste Weihnachten an dem kein Lego gewünscht und geschenkt wurde. Daran erkenne ich auch, das das „Kind sein“ sich ändert. Ich glaube für 2017 steht auch eine Zimmerrenovierung an. Aus Kinderzimmer wird Jugendzimmer inkl. Zockerecke.

Last but not least – meine Geschenke:

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eine Hollister-Jacke, die ich mir tatsächlich schon seit 3 Jahren gewünscht habe, eine Laufhose, ein neues Waffeleisen (meins ist am Mittwoch kaputt gegangen – ein Drama) ein Buch, einen Gutschein für das Nivea-Haus, eine Beauty-Kugel von Douglas, ein Bildband mit Karten, ein Schlüsselanhänger als Einhorn (wunderbares Geschenk!!!), einen Hollister Gutschein, einen Gutschein für ein Frühstück und einen Bummel in und durch Eimsbüttel mit meiner Esmeralda.

Als gemeinsame Geschenke haben Dan und ich neue Pastateller von Villeroy und Boch, einen Stage Entertainment-Gutschein und einen Gutschein für’s Barefood Deli (das neue Restaurant von Till Schweiger in Hamburg) bekommen, deshalb habt Ihr die 3 Sachen auf beiden Bildern gesehen.

Wirklich schöne Geschenke. Wir haben uns total darüber gefreut und freuen uns schon auf die Umsetzung der Gutscheine. Doch das größte Geschenk ist und bleibt einfach das wir gesund sind und die Zeit die wir geschenkt bekommen zusammen erleben dürfen. Grade heute durfte ich wieder erfahren, wie wichtig es ist sich Zeit für unsere Mitmenschen zu nehmen, sich Zeit für Dinge zu nehmen, auch wenn sie einem nicht so wichtig erscheinen, für andere Beteiligte ist es umso wichtiger!

Wie sahen Eure Geschenke aus? Was ist Euer Lieblingsgeschenk und von wem habt Ihr es? Schreibt es mir doch einfach mal in die Kommentare, ich freue mich von Euch zu lesen =)

Habt noch einen schönen Abend

Eure Tanja

Beitragsbild von gutscheinzeiger.de

Weihnachten in Bildern

Moin!

Nun endet langsam der Funkelzauber von Weihnachten. 3 Tage voller Besinnlichkeit und Harmonie gehen zu Ende. Die Lichter erlischen so langsam und viele kehren zurück nach Hause von ihren Verwandten. Der Abwasch muss erledigt werden, die Geschenke werden noch einmal begutachtet bevor sie weggeräumt werden und man macht es sich auf dem Sofa bequem.

Unsere Weihnachtstage waren wirklich mehr als ruhig und entspannend, aber genauso wollten wir es auch. Wer meinen Beitrag zur Blogparade von Mom’s Favorites and more gelesen hat, weiß wie unsere Weihnachten eigentlich ablaufen sollten. Eigentlich, weil  sich ein bisschen was geändert hat. Meine Eltern waren dieses Jahr nicht bei uns und somit musste, was das Essen anging etwas improvisiert werden. Nun gut – jetzt zeig ich Euch aber wie es war:

Unser Weihnachtsmorgen fing mit einem ausgiebigen Frühstück an. Während dessen kam unsere Postbotin mit zwei kleinen Päckchen  und einer Weihnachtskarte aus LONDON von der lieben SJ! Oh man hab ich mich gefreut! Tausend Dank liebe Sarah-Jane! Eine wundervolle Karte mit einem sehr liebevollen Text.

Nach dem Frühstück bekamen wir noch kurz Besuch von meiner lieben Freundin Bea, die ich seit unserem Herbstzaubers leider nicht mehr gesehen habe. Danach wurde der Baum geschmückt – selbstverständlich in pink, weiß und silber! Ich habe vor einigen Jahren von meinem Stiefdad wundervolle pinkfarbende Ketten aus Frankreich bekommen und Leon kämpfte mit vollem Körpereinsatz für das Recht der Ketten, traditionsgemäß am Baum hängend, doch die Macht des „Nein-Sagers“ war größer und er musste bedinunglos kapitulieren.

So weit zu gut – wir machten uns fertig und warteten auf den Nachmittag, welcher aus Kirche und Santa-Taxi bestand. Richtig gelesen, ich schufierte den Weihnachtsmann durch die Gegend, denn wir waren in geheimer Mission – Kinderaugen zum Leuchten bringen! Doch vorher gingen wir zum Gospel-Gottesdienst, auch etwas ganz anderes dieses Jahr, denn sonst war das Krippenspiel der Hauptgrund unseres Besuchs in der Kirche. Freunde von uns kamen noch dazu und so standen wir in der richtig vollen Kirche und lauschten der Geschichte von Franz dem Engel, dem Interview mit dem Herbergsvater und den wundervollen Liedern des Gospelchors, den wir tatkräftig mit unseren Gesangskünsten unterstützten =) *räusper*

Während ich mit Santa unterwegs war, haben die Jungs in der Zeit das Essen vorbereitet. Zuhause wieder angekommen, warteten wir auf meinen Bruder und natürlich das wir zusammen Essen konnten.

Traditionell gab es Gans und Ente mit Rotkohl, Klößen und Sauce. Anschließend wurde schnell aufgeräumt und es ging zum gemütlichen Teil des Abends über. Ab aufs Sofa und ab jetzt hieß es Würfeln was das Zeug hielt! Bei jeder gewürfelten 6 bekam man ein Geschenk – und davon lagen viele unter dem Weihnachtsbaum.

Es war unbeschreiblich schön, die Momente voller Freude, Glückseligkeit und Zufriedenehit aufzusaugen. Nicht zu wissen was einen erwartet und die tollsten Überraschungen zu bekommen, riefen das Funkeln und Leuchten der Magie Weihnachtens hervor. Einfach wundervoll. Paula suchte nach ihrem Knochen und war auch total Zufrieden in unserer Mitte. Der Selfie-Stick von Leon wurde gleich ausprobiert und sein neuer Freund „Blocky“ wich nicht mehr von seiner Seite.

Die zwei Weihnachtstage verbrachten wir überwiegend auf dem Sofa und schauten viele Filme. Wir aßen die Reste vom Heiligabend und Lasange, sowie Schokoladenkuchen, Süßigkeiten und Nüsse. Telefonierten mit Freunden und Verwandten, spielten das neue Spiel „Yippie Yippie Yeti“ und waren einfach nur für uns. Ganz ehrlich? Ich denke, dass wir es nächstes Jahr genauso machen werden.

Wie war Euer Weihnachten? Verlief alles nach Plan oder gab es bei Euch auch Änderungen? Was wir für wunderschöne und ideenreiche Geschenke bekommen haben, werde ich euch morgen berichten =)

Ich hoffe, Ihr hattet alle wundervolle Weihnachten und konntet die Zeit mit Euren liebsten verbringen mit viel Liebe und wenig Stress. Für mich heißt es morgen wieder arbeiten und somit werde ich heute zeitig ins Bett gehen.

Schlaft schön,

Eure Tanja

#prayforberlin

Die Welt läuft seit gestern Abend anders rum. Der kleine Prinz schlief seelenruhig in seinem Bett, Dan war beim Sport und ich nutzte die Gelegenheit, die besorgten Geschenke zu verpacken. Ich hatte es mir gemütlich gemacht, die Kerzen auf dem Adventskranz brannten, ich hatte meine Lieblings-Zuhause-Hose an und das Radio war an. Das Weihnachtslied was grade gespielt wurde, wurde unterbrochen mit der Eilmeldung das ein LKW in einen Weihnachtsmarkt in Berlin gerast ist. Äh tschuldigung bitte was?

Ich habe alles fallen gelassen und machte den Fernseher an. N-TV hatte eine Sondersendung laufen genauso wie RTL und alle anderen Fernsehsender. Tatsächlich – da stand ein schwarzer LKW mitten auf einem Weihnachtsmarkt. Rettungswagen, Feuerwehrmänner und Polizisten, verletzte Menschen, kaputte Verkaufshütten haben das Bild verdeutlicht. Der Fernseher fesselte mich vor sich. Meine Fassungslosigkeit und Verständnislosigkeit überrollten mich – emotional! Ich dachte an unsere Freunde in Berlin, informierte Dan was passiert ist…

Ich ließ den Fernseher an, packte das letzte Geschenk ein und räumte auf. Wie paradox! In 4 Tagen ist Weihnachten, jeder freut sich auf diese wundervolle Zeit und dann passiert so eine schlimme Tragödie – hier in unserem Land. Ich hoffte für alle Menschen die dort waren, das sie heile da raus gekommen sind… 12 Menschen – die es nicht geschafft haben, die mit dem Leben bezahlen mussten, weil irgendwas auf der Welt verkehrt läuft! 

Heute morgen als Leon wach wurde, erzählte ich ihm was passiert war. Vor der Schule wurde der Fernseher angemacht – besondere Situation! Er saß da, dieser kleine Mensch, dem wir eine harmonische und liebevolle Welt ermöglichen wollen und sog die schrecklichen Informationen auf. Es erinnerte mich an 9/11, als ich damals von der Schule heim kam und mit der Situation konfrontiert wurde. Man versteht die Welt nicht mehr. Man hat das Gefühl das die Welt sich anders bewegt.

Wir leben alle zusammen, nach bestimmten Regeln und doch jeder individuell für sich. Die Menschen in Europa, sei es in Frankreich, in Brüssel, in der Schweiz oder eben auch wir in Deutschland, wollen doch alle nur ein Miteinander statt ein gegeneinander. Jeder möchte das sein Kind in Ruhe und Frieden mit Liebe, Toleranz und Respekt aufwachsen soll. Doch wie soll das gehen, wenn es immer mehr ein Wunschdenken wird? Anscheinend sieht die Realität so aus das man wirklich überlegen muss wie man sich und seine liebsten schützen muss. Angst sollte nicht unser Alltagsbegleiter sein!

In Gedanken sind wir bei den Opfern und deren Familien in Berlin, bei den erschöpften Helfern die seit gestern Abend im Einsatz sind/waren. Passt auf euch auf und lasst uns auf eine bessere Welt hoffen!

In diesem Sinne 

Eure Tanja 

P.S. Ich möchte keine politische Diskussion anfangen oder mich politisch auf irgendeine Seite stellen! Ich bin Mutter und möchte mein Kind und meine Familie in Sicherheit wissen! Mehr nicht! 

#prayforberlin 

2 Jahre und 2 Tage – wie Lovoo mein Leben veränderte

Moin!

Ich möchte Euch heute erzählen was vor 2 Jahren und 2 Tagen passierte. Wie eine App mein Leben veränderte und wie schön das Gefühl ist nach Hause zu kommen. Zurück auf Anfang.

Sommer 2014: Die Mutter-Kind-Kur hinter uns gebracht, trennte ich mich damals von meinem damaligen Freund, nach ganzen 8 Jahren. Danach waren Männer für mich ganz weit weg und ich wollte meine Zeit einfach nur alleine verbringen. Im Oktober hatte meine Freundin, die Idee sich bei der Dating-App Lovoo anzumelden, jedoch nicht alleine. Sie fragte mich, ob ich nicht auch Lust hätte mich dort anzumelden – Spaßenshalber. Neue Leute kennen lernen habe ich ja prinzipiell nichts gegen. Somit meldete ich mich auch an, verbrachte einige Abende tatsächlich vor meinem Handy und durchforstete die App nach einem geeingenten Profil. Da waren Männer mit Haare, ohne Haare, mit Muskeln (die es ganz schön nötig hatten) und welche ohne mit und ohne Kindern. Die Wahl viel da echt schwer – nein Scherz! Überhaupt nicht! Ich wusste ziemlich schnell was ich nicht wollte anstatt was ich wollte. Definitv stand fest: keinen Mann der nicht ehrlich genug ist seinen richtigen Namen zu nennen und schon gar keinen der sich als Poser hinstellt, mit freiem Oberkörper oder sogar noch in Boxershorts. No way!

Nach tatsächlich vielem Schreiben mit einem Kerl in meinem Alter und einem „Blinde Date“ in der Stadt, wusste ich, der war es nicht. Hose auf Baggy, kein Bitte, kein Danke, zu viel von sich erzählte, ohne Punkt und Komma und war einfach anstrengend. Sorry, Next please. Nach diesem Treffen hatte ich tatsächlich kein Bock mehr auf weitere Treffen und überhaupt diese ganze Datingsache war nichts für mich. Aber es kommt wie es kommen musste. Erholt nach dem komischen Treffen schaute ich nochmal in die Profile der Angebote =) Und was sah ich da? Ein außergewöhnlicher Name und ein Kerl mit freiem Oberkörper, aber nur die Schultern nicht der Rest. Ich blätterte weiter, doch dann wieder zurück. Der Typ hatte genau das was ich mich ansprach und war natürlich genau das was ich nicht wollte =)

Ich schrieb ihn an, er antwortete. Wir schrieben fast die ganze Nacht hindurch – doch mein Geburtstag stand vor der Tür und meine neu kennen und lieben gelernten Kur-Mädels reisten aus Süddeutschland in den hohen Norden um mich zu sehen. Und die Bekannschaft? Ja, auch da ging mein Geburtstag vor und ich vernachlässigte ihn. Ich meldete mich erst wieder, nach meiner Geburtstagfeier ca. 1 1/2 Wochen später. Und ab da ging es rasent schnell. Wir tauschten die Nummern aus und er fragte mich ob wir mal zusammen was trinken gehen wollen. Puuuh… Mein damaliger Dienstplan und Familienplan ließen es eigentlich eher nicht zu, aber ich konnte mir eine Lücke schaufeln. Ok Date No.2 folgte und was soll ich sagen?

Wir trafen uns in Buxtehude, abends, in der Stadt und ich hatte so Angst das ich ihn nicht erkenne, immerhin war das Foto vom Sommer und wir hatten Winter. Ich stand also an unserem Treffpunkt und wartete. Und auf einmal kam da ein verdammt gut aussehnder Mann an. Mit schwarzer Winterjacke, Jeans, Turnschuhe, einem grauen Schal und einer schwarzen Strickmütze. Seine Augen waren einfach so umwerfend und seine ganze Aura umworb mich mit einem Glückseligkeitsgefühl. Bääääm! Wir gingen ins Amadeus, bestellten was zu trinken und unterhielten uns. Die Zeit flog an uns vorbei und da ich Leon bei meinem Bruder untergebracht hatte, konnte ich nicht ewig wegbleiben. In dem Funkelzauber der erleuchteten Stadt, es war kurz vor Weihnachten genauer gesagt am 13.12.2014 – gingen wir noch spazieren und er brachte mich anschließend zum Auto. Oh mein Gott… es war soooooooooo unfassbar schön. ich hab mich in seiner Gegenwart einfach so gut gefühlt und wusste das ich ihn wieder sehen will so schnell wie mölglich! Am Auto verabschiedeten wir uns mit einer laaaaangen Umarmung und er fragte ob er am nächsten Tag zu uns nach Hause kommen soll. Ähm Zuhause? Bei Uns? Hmm? Das musste ich erstmal mit Leon klären. Leon gab sein Einverständnis und er kam am nächsten Tag vorbei. Und er blieb!

Verrückt! Wenn ich so drüber nachdenke. Dan blieb bis zum morgen um 4.30h und küsste mich zur Verabschiedung. Ein Kuss den ich nie vergessen werden. Ich fühlte mich wie ein kleines Schulmädchen, dass zum Ersten mal verliebt war. Doch die erste Zeit war nicht so einfach. Ich muss gestehen – ich war nicht einfach und extrem mit der Situation überfordert. Ich führte vor ihm eine 8 Jahre lange Beziehung, bei der jeder seine Freiheiten hatte. Ich konnte kommen und gehen wann ich wollte, hatte mein Bett nur mit Leon geteilt und musste nur für uns zwei Entscheiden.  Jetzt war alles anders. Jetzt war da ein Mann an meiner Seite der nicht ging, sondern der blieb. Der abends nach der Arbeit Heim kommt, mit dem ich meinen Alltag zusammen bestreite, Probleme zusammen löse und der mir das Gefühl einer Familie gab und bis heute noch gibt. Ich war zickig, genervt und wollte im Stillen oft das er geht. Ich wollte meine Freiheit wieder! Esmeralda musste sich so einiges anhören – Gejammer auf hohem Niveau.

Aber genau das war doch das was ich immer wollte. Warum ich meine 8 jährige Beziehung beendete, weil ich genau dass  nicht hatte! Und ich wusste vom ersten Augenblick, dass ich diesen Mann liebe, von ganzen Herzen! Da er meine Phase der absoluten oberzickigen Prinzessin ausgehalten hat und immer noch geblieben ist, wusste ich, dass das nur gut werden konnte. Somit zogen wir relativ schnell zusammen. Schon im März kündigte er seine Wohnung und Ende April zog er ein.

Und da sind wir Heute: Ich habe über eine Dating-App, (m)einen Mann kennen gelernt, der mein Herz eroberte, der mich mit Kind akzeptierte und der aus der alleinerziehenden Mutter eines Prinzen, eine Familie mit und für den Prinzen machte. 2 Jahr und 2 Tage ist es her als er in mein Leben trat. Ich bereue nicht eine Sekunde mit ihm, im Gegenteil. Wir wollen zusammen bleiben, solange das Leben uns eine gemeinsame Zeit schenkt. Unsere Familie soll wachsen und das nicht nur an Mitgliedern sondern auch jeden Tag mehr an Liebe. Es ist nicht immer einfach, aber wenn man ein gemeinsames Ziel hat und weiß wofür man nach Hause kommt ist es einfach unbeschreiblich. Ich teile wirklich gerne mein Bett mit ihm und sage auch gerne Bescheid, wann ich nach Hause komme.

Ich liebe diesen Mann einfach so sehr…

In diesem Sinne Euch eine Gute Nacht und süße Träume!

Eure Tanja

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Plätzchen-Time

Moin!

Vor weg, es war soooooooo schön gestern! Wir hatten einen so wundervollen Tag mit unseren Freunden. Nach langer Zeit mal wieder.

Erst kamen Esmeralda und Phobeus zum Frühstück. Mit leckeren Brötchen vom Schanzenbäcker und einem frischen Smoothie starteten wir in den Tag. In den Plätzchen-Back-Tag um genauer zu sein.

Auf dem Plan standen: Schokocrossies, Nougat-Taler, Vanillekipferl, Marzipan-Spritzgebäck und natürlich die altbewerten Ausstechplätzchen.

Die Jungs wurden abkommandiert zum Schokocrossies machen – als Aufwärmprogramm. Und wir Mädels bereiteten den Teig vor der noch im Kühlschrank pausieren durfte. Es wurde viel, um genauer zu sein, super viel Schokolade geschmolzen, ganz nach dem Motto „viel hilft viel“. Es wurde an der braunen, süßen Sauce definitv nicht gespart.

Als die kleinen, braunen Berge voller Sehnsüchte nach draußen zum Trocknen gestellt wurden, ging es weiter im Programm. Es wurde gerührt und gemixt, geschleckt und Teig genascht und immer mit dabei unsere Paula. Es könnte ja doch noch was runter fallen.

Als das Spritzgebäck auf den Blechen gelandet ist und die halbe Butter inklusive Marzipanmasse, als schimmernder Film an Phobeus Händen klebte, kam für Paula ihr Highlight beim Plätzchen backen *schleckschleck*.

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Beim Formen meiner Lieblingskekse, sagte Esmeralda noch, dass sie kleiner geformt werden sollten, denn sie würden noch größer werden. Zu spät… als sie aus dem Ofen kamen sahen sie aus wie kleine Vanillekifperl-Croissants. =) schnell noch gewälzt im feinsten, weißen Schneezucker und fertig.

Nun gut – nach kurzen Pausen, weil der Ofen besetzt war und wir bei der Wärme (ich habe eine offene Küche) dringend unseren Wasserhaushalt auftanken mussten, ging es voller Vorfreude ans Ausstechen. In der Zwischenzeit wurde das Spritzgebäck mit (da ist das süße, braune Gold wieder) SCHOKO überzogen. Dank des Lindt-Schokoladen-Outlets-Einkauf von unseren Freunden und natürlich der Erfindung von Lindt, die Schokolade in einer Flasche zu schmelzen, ging das echt super fix. Im Gegensatz zum Verzieren der Ausstechplätzchen.

Unser Ziel war es eigentlich dieses Jahr nicht so viele Kekse zu Backen – hat ja super geklappt. Es stehen nämlich genau 6 Dosen randvoll mit richtig leckeren, duftenden und schmeckenden Keksen in der Küche. Wundervoll!

Ein wundervolles Foto ist aber noch entstanden. Ich stand an meinem Schreibtisch und konnte in die Küche schauen und mir erbot sich dieser unvergessliche Moment.

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Meine beste Freundin mit ihrem zauberhaften Mann in unserer Küche – so als wären sie Zuhause. Das ist doch das magische an einer Freundschaft. Freunden ein Zuhause zu geben. Ganz im Stil von „My HOME is your CASTLE“.

Übrigens liefen wir alle in Jogginghosen und Puschen rum. Immerhin war Sonntag und es sollte ein sehr gemütlicher 3. Advent werden. Was uns definitv gelungen war.

Als die Küche aufgeräumt und geputzt war wurde UNO Power rausgeholt und wir spielten alles zusammen. Leon hat so gestrahlt und war das glücklichste Kind an dem Tag, ok zugegeben, es war auch kein anderes Kind da, aber es war einfach schön ihn so zu sehen. Zum Abendessen gab es noch ein schnelles Curry und wir mussten uns von den beiden verabschieden. =(

Ich bin wirklich froh und überglücklich das wir die Tradition vor 3 Jahren (wahnsinn wie schnell die Zeit verfliegt) ins Leben gerufen haben. Zusammen macht es eben doch am meisten Spaß und ich freue mich schon auf 2017, auch wenn wir bis Sommer brauchen um die ganzen Dosen leer zu bekommen =)

Ich wünsche Euch einen wundervollen Start in die Woche!

Eure Tanja

 

Wieviel müssen die Kinder noch ertragen?


Ich weiß gar nicht wie ich diesen Beitrag beginnen soll?! Allerdings weiß ich, dass ich diese unfassbar traurige Sache mit Euch teilen möchte…

„Mein Kind geht auf das Gymnasium und schreibt nur Einsen!“ „Mein Sohn ist der beste Fußballspieler in der ganzen Mannschaft!“ „Meine Tochter ist die beste Reiterin aus ihrem Jahrgang!“

Von morgens bis nachmittags Schulstress, Druck vor und während der Klausuren und nachmittags volles Programm Fußballtraining, Klavierunterricht, für Arbeiten lernen und Referate vorbereiten. Freunde treffen, mit den Freundinnen in der Stadt shoppen gehen, Zuhause mit den Kumpels vor der PlayStation sitzen und zocken oder mit der besten Freundin über den tollen Jungen aus der Parallelklasse zu quatschen – Dinge die für Jugendliche und junge Erwachsene wichtig sind, bleiben bei dem ganzen Leistungsdruck völlig auf der Strecke!

Warum ich das schreibe?

Heute hat mich die Nachricht erreicht, dass ein 17-jähriger sich in der Nacht das Leben genommen hat. Ganz in der Nähe von unserem Zuhause. Auf einer Straße wo schon viele Menschen gestorben sind – durch Unfälle oder weil sie einen Suizid begangen haben! Ich kenne diesen 17-jährigen und frage mich was passiert ist, dass man mit 17 Jahren keinen Ausweg mehr findet und so einen Schritt geht?! Wie verzweifelt ist man, um alles hinter sich zu lassen und sein eigenes Leben beendet?

Anfang des Jahres hat sich sein Klassenkamerad an der selben Stelle, mit der selben Methode das Leben genommen… Warum bekommen Kinder Depressionen? Warum müssen Kinder so starke Verzweiflung erfahren? Was passiert in unserer Gesellschaft das wir es nicht verhindern können?!

Ich arbeite im Krankenhaus und habe täglich mit kranken Menschen zu tun die einen/ihren Leidensweg gehen, auf Grund einer Krankheit. Doch häufig sind diese Menschen älter und haben ein erfülltes Leben geführt. Jugendliche oder junge Erwachsene haben ihr Leben noch vor sich und sollten nicht über das Sterben nachdenken und schon gar nicht daran denken sich selbst umzubringen!!!! Sie sollen Spaß haben , die Welt entdecken und das Leben genießen! Natürlich ist die Depression eine Krankheit bei der Niemand weiß wie es endet.

In Gedanken war ich heute nur bei dem Jungen, bei dem „Unfall“ und natürlich bei der Frage WARUM? Das Arbeiten viel mir wirklich schwer… mein kleiner Prinz ist auch in der Pubertät und weiß manchmal auch nicht ob er Fisch oder Fleisch ist und braucht auch viel Zuspruch von mir. Ich bin für ihn da und das weiß er auch. Auch er kommt manchmal aber nicht zu mir mit seinen Problemen, was wirklich nicht leicht für mich ist.

Ich bin wirklich sehr traurig darüber und versuche bei uns den Druck so gut es geht rauszunehmen. Wenn Leon zu kaputt für die Gitarrenstunde ist, dann bleibt er eben zu Hause. Wenn die Vokabeln mal nicht sitzen – na meine Güte dann kann man sie auch einen Tag später lernen… wichtig für mich ist das mein Kind gesund nach Hause kommt!

Also meine Lieben, passt auf Eure Kinder auf! Verliert sie nicht aus den Augen und fangt sie auf – in jeder Lebenssituation! Nehmt Euch Zeit für sie und vertröstet sie nicht. Eure Kinder sind das wertvollste was ihr besitzt!!!

In diesem Sinne werden wir heute für den Jungen, der keinen Ausweg wusste, eine Kerze anzünden und an ihn denken!

Eure Tanja

P.S. Das Bild habe ich vor langer Zeit mal bei google gefunden und fand es sehr passend wenn man sich für einen Weg entscheiden muss. Der Junge hat eben seinen Weg beendet, weil er nicht wusste welchen Weg er gehen sollte.

Ich wünsche der Familie und allen Angehörigen viel Kraft!