Alltags-Update – meine Tage brauchen 30 Stunden!

Moin!

Oh man – unfassbar was momentan um und bei uns los ist!

Ich hatte soviele Dinge die ich mit Euch teilen wollte und noch werde, nur hat mein Plan für diesen Monat nicht funktioniert. Ok, wo fange ich an? Ich denke, ich gehe noch einmal zurück bis zu meinem Geburtstag. Der vor 10 Tagen war. Seit 10 Tagen bin ich also 28 Jahre alt. Hmm, nun ja – fühle ich mich älter? Nein! Hat sich überhaupt was geändert? Bis lang nicht, aber wer weiß was noch so kommt!

Meinen Ehrentag habe ich ganz ruhig mit meiner Freundin und ihrem kleinen Wirbelwind bei uns Zuhause verbracht. Abends bin ich mit meinen Jungs zu unserem Lieblingsmongolen Essen gegangen. Dann hieß es zwei Tage arbeiten und die große Party fand statt. Gutes Essen, tolle Geschenke und eine wundervolle und schöne Zeit mit meinen Freunden!

Dan hat mir tatkräftig dabei geholfen und stand mit mir Stunden lang in der Küche. Danke Liebling! Viele Rezepte hatte ich natürlich von Pinterest! Rezepte folgen ganz bald!

Am Sonntag hieß es ausschlafen, denn wir waren erst gegen 2h nachts im Bett. Nachdem wir das Chaos beseitigt haben, kuschelten Leon und ich uns auf die Couch und haben meine neue DVD geschaut. „The Choice“ von Nicholas Sparks. Ein wundervoller, emotionaler und romantsicher Film, wie sollte es auch anders sein? Ich liebe die Filme und Bücher von Nicholas Sparks.

Als es dunkel wurde sind wir nochmal losgetigert zum Winterzauber. Dort gab es viele Kunsthandwerker, die ihre selbstgemachten Sachen verkauften. Dabei ist mir dieses Schmuckstück aufgefallen:

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Wie cool ist das denn bitte? Eine Feuertone mit den Sehnswürdigkeiten von Hamburg! Voll schöööön.

Nach diesem Wochenende ging es dann auch los mit der Planänderung. Auf Grund eines sehr hohen Krankheitsstandes auf meiner Arbeit, wurde mein kompletter Dienstplan für die kommenden zwei Wochen völlig über den Haufen geworfen. Spätdienst wo ich Frühdienst gehabt hätte, Nachtdienst wo eigentlich Spätdienst angesagt war. Somit wurde auch Zuhause der komplette Familienplan geändert. Unsere Nanny muss einspringen und es war einiges zu organisieren. Puuuh und da sind wir auch, wieso meine Tage momentan 30 Stunden haben könnten. Mein Spätdienst am Donnerstag wurde von meinem kleinen Prinzen versüßt, der ganz spontan eher aus der Schule kam und einfach bei mir sein wollte. Also haben wir zusammen den Spätdienst hinter uns gebracht. Nach dem Dienst folgte gestern der Nachtdienst, somit war heute Schlaf nachholen angesagt und einen chilligen Tag machen. Ein gutes Buch, ganz viel Cola und natürlich die Lieblingspizza dürfen im Nachtdienst nicht fehlen und immer dabei – das Diensttelefon.

Der Tag, an dem meine Woche sich gedanklich geändert hatte und ich ziemlich mitgenommen war, war der Tag an dem ein 17 Jähriger in der Nähe unseres Zuhause keinen anderen Ausweg wusste und sein Leben beendet hatte. Man denkt immer, dass einem das in seinem näheren Umfeld nicht passieren würde. Und wenn es doch passiert wirft es einen völlig aus der Bahn, zumindest erging es mir so. Gibt es nicht immer einen Tag in der Woche, den man am liebsten streichen möchte?

Da stehen wir heute: Morgen ist der 3. Advent und das diesjährige Kekse backen mit Esmeralda und Phobeus steht an. Darauf freu ich mich schon sehr. Zur Zeit sehen Esmeralda und ich uns nur auf der Arbeit und verbringen leider wirklich wenig Zeit miteinander.

Wisst ihr was ich vergessen habe? Nikolaus! Natürlich – es war Nikolaus dieses Woche! Oh man – wie konnte mir das nur entgehen! Auch bei uns kam er und hat etwas in unsere Socken gesteckt.

Leon: Eine Tüte Harribo Frösche, einen Lindt-Schokonikolaus, ein Minecraft-Mathe-Ausmalheft, ein Minecraft Buch „Baue deine Festung“, eine Minecraft-Sammelfigur und einen Schneemann Glubschi.

Dan: Einen Milka Nussknacker, eine Tüte M&Ms und das neue Album von Korn

Ich: eine Tafel Weißeschokolade… da war ich wohl nicht ganz so brav anscheinend – nun gut =)

Ich denke, jetzt hab ich alles. Morgen wird gebacken wie die Weltmeister. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen 3. Advent. Lasst es Euch gut gehen!

Eure Tanja

P.S. Wisst Ihr was das schöne ist an solchen Wochen-Updates? Das man sich an die Dinge die einem passiert sind oder Situationen die man erlebt hat zurück erinnert und sie teilen kann.

Also? Wie sah Eure Woche aus? Lasst es mich wissen und schreibt es in die Kommentare!

Weihnachten mit Kind: So feiern wir – Blogparade

Moin!

Die liebe Sylvi von Mom’s favorites and more hat zur Blogparade aufgrufen. Das Thema entspricht natürlich der Jahreszeit und vorallem dem anstehenden Fest. Danke liebe Sylvi das ich an Deiner Blogparade teilnehmen darf!

So nun aber los:

Wie und mit wem verbringt ihr die Feiertage?

Wir verbringen die Feiertage ganz traditionell mit der Familie und den engsten Freunden. Doch manchmal muss ich Weihnachten arbeiten und dann verbringe ich den Nachmittag und den Abend sowie die ganze Nacht im Krankenhaus. Dieses Jahr jedoch habe ich an Weihnachten frei =)

Fahrt ihr zu Oma und Opa oder kommen diese zu euch?

Seit dem ich mit Leon nicht mehr bei meinen Eltern wohne, haben wir es immer so gemacht, dass wir uns alle – also meine Eltern, mein Bruder und wir, bei uns Heiligabend verbringen. Da mein Bruder gleich neben an wohnt, ist es für uns echt praktisch und ich habe ehrlich gesagt immer keine Lust die Geschenke von A nach B zu transportieren. An den Weihnachtstagen geht es dann meistens zu meinen Eltern und zu Dan’s Eltern.

Oder seit ihr am Heiligabend ganz für euch und brecht erst am ersten bzw. zweiten Weihnachtsfeiertag zu Besuchen der Verwandtschaft auf?

Heiligabend wird bei uns gefeiert und jeder der aus der Familie und von unseren Freunden dabei sein möchte und mit uns feiern möchte ist immer herzlich willkommen. Ich liebe es an Heiligabend mit der Familie zusammen zu sein und da einige meiner Freunde auch einfach zur Familie gehören, dürfen diese natürlich nicht fehlen. Ich kann die Menschen auch nicht verstehen die am Heiligabend alleine sein möchten. Es gibt doch nichts schöneres als mit der Familie und vorallem mit den eigenen Kindern zusammen zu sein. Zeit mit einander zu verbringen in dem Zauber der Weihnachtszeit. Die Verwandten und die Freunde die nicht dabei sein können/wollen am Heiligabend, die besuchen wir natürlich oder sie uns, wenn es passt. Also noch nicht einmal unbedingt am 1. oder 2. Weihnachtstag, sondern einfach wenn die Zeit da ist. Alle die wir nicht sehen können bekommen von uns ihre Weihnachtspost und wir denken ganz doll an sie.

Gibt es spezielle Traditionen oder ein ganz bestimmtes Festessen?

Ein Weihnachten ohne Traditionen ist wie Ebbe ohne Flut. Das geht doch nicht! Natürlich hat jede Familie ihre eigenen Traditionen, was auch sehr schön ist. Ich bin, wie ich auch am Wochenende wieder gemerkt habe, ein sehr traditionsbewusster Mensch und Weihnachten ohne unsere Traditionen kommt für mich überhaupt nicht in Frage! Zu unseren Traditionen gehören:

  • meine Jungs holen vor Weihanchten den Tannenbaum vom Feld, der dann häufig aus Zeitmangel erst am Heiligabend morgen geschmückt wird
  • Leon geht meistens einen Tag vor Weihnachten zu Oma und Opa um dort den Tannenbaum zu schmücken
  • wir bestehen auf „Schick-sein“ also wird sich in Schale geworfen
  • in die Kirche gehen, normalerweise zum Krippenspiel aber dieses Jahr gehen wir zum Gospelgottesdienst mit dem wundervollen Chor
  • ein Weihnachtsessen mit Gans, Klößen, Rotkohl und Sauce darf natürlich auch nicht fehlen. Es gibt jedes Jahr ein ganz anderes besonderes Dessert
  • die Geschenke legen wir schon immer vor dem Essen unter der Tannenbaum. Wenn es ans Auspacken geht wird gewürfelt. Jeder der eine 6 gewürfelt hat, darf ein Geschenk auspacken. Alle warten mit Würfeln, so lange bis das Geschenk begutachtet wurde.

Kommt der Weihnachtsmann oder das Christkind?

Nein – keiner von beiden! Aber einzig und alleine deshalb, weil Leon aus dem Alter raus ist. Allerdings verkleidet mein Bruder sich immer als Weihanchtsmann und fährt zu meinen Kollegen und Bekannten die noch kleine Kinder haben. Auch immer total witzig.

Echter Tannenbaum oder Plastiktanne? Echte Kerzen oder Lichterkette?

Natürlich eine echte Nordmanntanne. Meine Eltern haben einen Plastikbaum und das finde ich ganz ganz schrecklich. Ich finde das nimmt immer den Weihnachtsflair. Natürlich gibt es Menschen die in anderen Ländern keine Tannen bekommen, das kann ich dann nach vollziehen aber wenn ich einen richtigen Weihnachtsbaum bekommen kann, wieso sollte ich dann keinen holen?

Zu den Kerzen gibt es ganz klar zu sagen: in einem Haushalt wo Kinder und Tiere (in unserem Fall unsere Hündin Paula) wohnen gehören KEINE echten Kerzen an den Baum! Deshalb definitv Lichterkette!

Ihr wohnt vorrübergehend oder generell in einem anderen Land? Wie feiert man dort bzw. wie feiert ihr dort?

Wir sind bis lang immer in Deutschland geblieben, obwohl wir auch schon desöfteren darüber nach gedacht haben einfach mal nach Österreich zu fahren. Mal sehen wann wir diese Idee in die Wirklichkeit umsetzen werden.

Wie wird das nun bei Euch dieses Jahr?

Dieses Jahr haben wir beschlossen, dass wir nur Heiligabend feiern wollen und den 1. und 2. Weihnachtstag zuhause bleiben ohne irgendwohin zu müssen oder Besuch zu empfangen. Warum? Weil ich mal frei habe und diese Zeit möchte ich mit meinen Jungs verbringen! Trotzdem werden die Traditionen gewahrt. Der Baum wird dieses Jahr schon eher geschmückt als sonst. Wir gehen nachmittags in die Kirche und anschließend kommt meine Familie zu uns. Meine Eltern bringen das Essen mit, welches bei uns nur noch fertig gemacht wird und dann wird ganz traditionell gegessen, gewürfelt und die Zeit miteinander verbracht.

Weihnachten mit Kindern ist das schönste was es gibt. Zu sehen wie die Kleinen und Großen sich freuen. Das Funkeln in ihren Augen und die Aufregung zu spüren ist einfach unbezahlbar. Weihnachten ist die Zeit um nach Hause zu kommen. Ich liebe Weihnachten!

So das war mein Beitrag zur Blogparade „Weihnachten mit Kind: So feiern wir“. Wenn Ihr wissen wollt wie einige andere Bloggerfamilien Weihnachten feiern, dann schaut doch mal bei Sylvi auf dem Blog vorbei (Mom’s favorites and more). Dort werden alle Beiträge für die Blogparade gesammelt.

Wie feiert ihr Weihnachten? Hinter lasst mir einen Kommentar oder macht noch mit bei Sylvies Blogparade, diese läuft nämlcih noch bis zum 26.12.2016!

In diesem Sinne,

Eure Tanja

Unser kirchliches Adventswochenende -die Traditionen halten Einzug

Moin ihr Lieben!

Draußen ist es inzwischen dunkel, die weihnachtlichen Lichter an den Straßenlaternen leuchten und die Weihnachtsbeleuchtung strahlt aus den Häusern. Für mich ist die Advents- und Vorweihnachtszeit immer eine ganz besondere Zeit. Das Gefühl nach Hause zu kommen, die Vorfreude auf meinen Geburtstag (in 3 Tagen ist es wieder soweit – und ja ich freue mich jedes Jahr darauf und zähle die Tage rückwärts), aber am meisten liebe ich diese Zeit, weil sie voller Traditionen steckt. Klar wird am ersten Advent eine Kerze angezündte, Plätzchen werden gebacken, Mandarinen werden geschält und Nüsse geknackt.

Der Plan für dieses Wochenende sah vor kurzem noch ganz anders aus. Ursprünglich wollten wir nach Nürnberg zu meinen Kur-Mädels fahren und Dan wollte an einem Dartturnier teilnehmen. Da wir aber unsere Paula nicht mitnehmen konnten und wir keinen Hundesitter gefunden haben, blieben wir daheim. Also musste ein Alternativprogramm her und was soll ich sagen? Es war ein wundervolles Wochenende voller Alternativen.

Am Freitag hatte ich Urlaub da ja geplant war das wir wegfahren. Morgens war ich in der Schule und habe den diesjährigen Adventskalendar für die Klasse von Leon und den Adventskranz hingebracht. Nachmittags  konnte ich mit zu Leon’s Reitunterrichtsstunde. Den ganzen Tag gab es ja einen riesigen Hype um den „BlackFriday“ und meine Männer wollten auch noch los und sich ins Getümmel begeben in der Hoffnung das eine oder andere Schnäppchen zu schlagen. Doch das allerbeste war am Freitagabend. Das Gospelchor-Konzert in der Kirche. Meine Arbeitskollegin und ihre Tochter (unsere Nanny – wie ich sie liebevoll nenne), sowie die ehemalige Kindergärtnerin von Leon, die inzwischen eine Freundin geworden ist, singen in unserem Gospelchor. Die  Chorleitung ist auch Leons Gitarrenlehrerin. Wir trafen somit viele bekannte Menschen. Das Konzert war einfach nur klasse! Sowas atemberaubendes habe ich selten erlebt. Ich bekomme jetzt sogar noch Gänsehaut. Ich habe einige Momente eingefangen die ich gerne mit Euch teilen möchte. Der Chor wurde die ganze Zeit mit dem Klavier begleitet, welches der Freund von unserer Nanny spielte. Im letzten Stück spielen die beiden sogar zusammen. Er Klavier und sie Querflöte. Einfach zum dahin träumen!

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Schön oder? Hach – ich finde Kirchen haben sowieso einen richtig schönen Spirit. Sie haben einfach was magisches. Ich gehe gerne in Kirchen , auch in anderen Städten und meistens zünden wir da auch eine Kerze an. Das Konzert war echt wunderschön. In der Pause wurde noch der sogannte „Orgelwein“ ausgeschänkt und es gab kleine Knabbereien.

Als wir Heim gingen lag immer noch der schwere Nebel in der Luft, der die Stimmung fand ich noch mehr verzauberte.

Am Samstag hab ich dann den Rest der weihnachtlichen Deko in unserer Wohnung fertig gemacht. Als wir am Frühstücken waren klingelte der Postbote und hatte ein großes Paket dabei. Ich dachte im ersten Augenblick, dass es schon ein Geburtstagsgeschenk wäre, was Dan vielleicht bestellt hatte. Hab ich schon erwähnt das ich mich auf meinen Geburtstag freue? =) Die Überraschung war tatsächlich ein Geschenk, doch nicht zu meinem Geburtstag. Mama Esmeralda hat uns einen Adventskranz geschickt. Ein wundervolles Stück – natürlich in meiner Lieblingsfarbe PINK =) Somit haben wir tatsäschlich dieses Jahr zwei Adventskränze, wie schön… Danke Mama Esmeralda!!!!

Heute am Sonntagmorgen ging es für uns wieder in die Kirche. Sogar zum Gottesdienst. Nein, nicht weil wir so gläubig sind das wir deshalb Sonntagsmorgens um 8.00h aufstehen, sondern weil Leon mit seiner Gitarrengruppe den Familiengottesdienst begleitete. Wir durften heute bei 4 Taufen dabei sein. Am Anfang als ich gesehen habe das das Taufbecken offen war, freute ich mich, dass wir bei einem so besonderen Moment dabei sein dürfen. Doch ich muss ehrlich sagen, dass ich tatsächlich ein wenig enttäuscht war. Da kam der Traditionsmensch in mir hervor. Leons Taufe war ganz klassisch. Damals war er 6 Monate alt, hatte einen typischen weißen Taufanzug an, die Familie war dabei und alle waren in ihrem Festtagsoutfit. Es gab tatsächlich an unserer Taufe kein weiteres Kind was getauft werden sollte und Leon bekam die gesamte Aufmerksamkeit. Ein unvergesslicher Moment, an den ich mich gerne zurück erinnere. Doch heute – heute war alles anders. Man hatte das gefühl das keiner zuhörte, das keiner richtig Bezug zu dem hatte was da vorne beim Altar passierte. Schade eigentlich! So ändern sich eben die Zeiten. Für uns stand aber fest, dass wir auch beim zweiten Kind es ganz klassisch haben möchten, nicht mit sovielen Fremden, nicht in einem unruhigen Familiengottesdienst.

Ansonsten haben wir den Sonntag ganz ruhig verbracht und haben die Zeit einfach mal zum Durchatmen genommen und uns ganz auf uns als Familie konzentriert.

Wie sah Euer erstes Adventswochenende aus? Habt ihr etwas ganz besonderes gemacht? Lasst es mich wissen und schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich von Euch zu lesen.

In diesem Sinne einen schönen restlichen 1. Advent,

Eure Tanja

P.S. Die Videos wurden auf Grund vom Datenschutz nicht direkt vom Chor gemacht, aber dabei geht es ja auch eher um die Musik. Ich hätte ansonsten jeden einzelnen und es waren ca. 40 Personen fragen müssen. Ich hoffe Ihr habt dafür Verständnis.

Ein besonderer Herbstzauber

Moin!

Ja, ich weiß, der Herbst ist eigentlich schon zu Ende, wenn man bedenkt das am Sonntag der 1. Advent ist. Doch trotzdem möchte ich Euch heute noch kurz zurück schicken in Richtung Herbst.

Wir haben dieses Jahr überlegt, wie wir den Herbst verabschieden können und den Winter willkommen heißen. Mit Freunden Stockbrot grillen war die erste Idee und die entscheidene Idee, um unseren Herbstzauber ins Leben zu rufen. Gesagt getan. Am Wochenende vor Halloween sollte es statt finden. Wir wollten einen wundervollen und unvergesslichen Abend mit unseren Freunden verbringen.

Die Gästeliste wurde geschrieben. Es wurden unsere engsten Freunde aus einem guten Grund eingeladen – zu dem ich später noch komme. Die Einladungskarten wurden gebastelt und geschrieben. Viele Gedanken über das Essen, die Tischdeko und die Gartendeko hatte ich mir gemacht. Es wurden Strohbälle gekauft, Mais gepflückt und Kürbisse geholt. Den Einkauf vom Essen und vom Wein nicht zu vergessen.

Das Wochenende war da und ich freute mich so sehr auf einen wundervollen Abend. Morgens wurde früh aufgestanden um alles vorzubereiten. Ich glaube ich stand 5 oder 6 Stunden in der Küche und bin über mich selber gewachsen. Alle Rezepte hatte ich von Pinterest und sie wirklich noch nie zu vor ausprobiert und wusste somit absolut nicht wie sie schmecken geschweige denn wie sie an kommen würden. So what – was sollte schon schief gehen?

Es gab: gebackene Laugenstangen, einen Radieschen-Dip, Rösti-Schnitzel mit Lauch-Pesto überbacken mit Camembert, Käse-Muffins mit Zucchini, ein Nudel-Kürbis-Gratin und gefüllte Süßkartoffeln. Dazu Weiß- und Rotwein.

Und was soll ich sagen? Es war alles lecker und es wurde auch fast alles leer. Also war es gar nicht so schlimm, dass ich vorher noch nie etwas davon gekocht habe.

Der Garten wurde auch geschmückt. Alte Marmeladengläser wurden in Windlichter umfunktioniert, Feuerkörber wurden angezündet (das Holz in den Körben natürlich) und die Einfahrt wurde mit Lichtertüten bestückt.

Damit die Kinder sich nicht langweilen, hatte ich für alle Kürbisse organisiert, die sie zusammen schnitzen konnten, immerhin stand Halloween vor der Tür. Zur Begrüßung bzw. für die Zeit draußen gab es für alle einen alkoholfreien Punsch.

Das Rezept für den Punsch ist so simple wie genial. Für eine Menge von ca. 12 Personen haben wir: 2L Früchtetee aufgekocht und 2L naturtrüben Apfelsaft hinzugegeben und ca. 2-3 EL Zimt untergerührt. Lecker!!!

Und so sah das alles aus, bevor die Gäste kamen.

Nachdem die Kürbisse geschnitzt waren und ein Teelicht hatten, ging es rein zum Essen. Da wir eine offene Küche haben, wurde das Essen direkt aus den Ofen als Buffett arrangiert und jeder konnte sich nehmen, was er mochte. Die Kinder sind irgendwann in Leons Zimmer abgedüst und wir Erwachsenen konnten noch tolle Gespräche führen.

Dan ist dann mit den Kids raus und mit den anderen Männern und haben Stockbrot gegrillt und Marshmallows. Hach, war das schön.

Der Grund diesen Herbstzauber mit bestimmten Menschen zu feiern, war ein Danke schön. Ein Danke schön für die Personen die für uns in der Zeit da waren, als wir unser Baby verloren haben. Wir (besonders ich) konnten immer Gespräche suchen, haben Antworten bekommen oder auch einfach nur eine Umarmung.

Leider konnten Esmeralda mit Phobeus und Mel mit Steph nicht dabei sein, was wirklich sehr schade war, denn die beiden mussten und müssen heute noch manchmal meine Depriphasen über sich ergehen lassen. =) Danke dafür!

Ich wollte Euch auch wenn es verspätet ist, an unserem Herbstzauber teilhaben lassen. Jetzt ist der Herbst vorbei und die Adventszeit naht. Wahnsinn wie die Zeit vergeht… Tatsächlich werde ich heute noch die Weihnachtsdeko rausholen, die Herbstdeko ist inzwischen schon weg.

Ich kann Euch nur den Tipp geben, auch wenn es immer viel Arbeit ist, ladet Freunde zu Euch ein und feiert. Es gibt immer einen Grund zum Feiern und wenn es das Leben ist!

In diesem Sinne, bis bald!

Eure Tanja

Zeit zum Abschied nehmen

Moin!

Wir sind so unfassbar traurig… Heute hatte Leon seinen Reitunterricht und hat erfahren, dass der Reitverein seinen besten wiehernden Freund Baldur verkaufen will. Keiner hat irgendetwas davon gewusst, außer die Besitzer natürlich. Es floßen so große Krokodilstränen über Leons entsetztes und trauriges Gesicht. Der Reitverein hat viele Kinder, sehr viele, ich glaube ungefähr 40 und kein Kind außer Leon hat dieses Pony geritten, das letzte Jahr. Die beiden haben sich damals gesehen und waren wie Pech und Schwefel. Baldur hat ziemlich viel erlebt in seinem Ponyleben, nicht unbedingt die schönsten Sachen und war auf Grund seiner gemachten Erfahrungen ein ziemliches Sensibelchen. Leon hat ihn verstanden, er ist immer so liebevoll und verständnisvoll mit ihm umgegangen, weshalb der Abschied noch schwerer fällt. Baldur und Leon haben zusammen Leons erste Reiterprüfung mit Bravour gemeistert. Mir kommen selber die Tränen, wenn ich daran denke wie die Reitstunden abliefen, als die beiden gekuschelt haben vor und nach dem Unterricht. Die beiden hatten ihre eigene Sprache und verstanden sich blind. Sie sind zusammen ein wunderbares Team und enge Freunde geworden. Natürlich gibt es ein neues Pony. Aber ersetzen kann es Baldur nicht.

Ich will heute gar nicht so viel schreiben, da ich grade ein wirlkich sehr trauriges Kind hier zuhause sitzen habe (und eine traurige Mama) und das mich grade völlig braucht. Ich hoffe ihr versteht das.

Lieber Baldur, wir wünschen dir von tiefsten Herzen, dass du ein wundervolles Zuhause findest und einen tollen, liebendwürdigen und guten Freund an deine Seite bekommst, so wie Leon es für dich war. Wir werden dich vermissen.

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Weltbester Käsekuchen von meiner Oma

Moin!

Gestern klingelte das Telefon von mir und meine Mama war dran. Sie lag mit Magen-Darm-Grippe im Bett. Da heute der Stiefvater von meinem Stiefvater 80 Jahre alt wird – an dieser Stelle alles Gute und Liebe – musste sie einen, nein falsch nicht einen sondern DEN Käsekuchen backen. Meine Mama war aber nicht dazu in der Lage, weil ihr Lieblingsplatz gestern offensichtlich das Badezimmer war. Davon mal abgesehen wäre es auch echt nicht schön gewesen die Viren in den Kuchen mit ein zu backen. Somit kam ihre Bitte an mich, ob ich den Kuchen nicht backen könnte. Na klar konnte ich.

Ich möchte Euch das Rezept von meiner Oma nicht vorenthalten. Meine Oma hat jeden Freitag Kuchen gebacken. Sie lebte damals mit bei uns im Haus und jeden Freitag wenn ich aus der Schule kam, roch es nach frisch gebackenen Kuchen. Leider ist meine Oma schon seit inzwischen 15 Jahren nicht mehr bei uns, aber ihre Rezepte sind noch bei mir und ich liebe sie.

So nun aber zum Rezept – Käsekuchen ohne Boden

Das braucht Ihr:

  • 125g weiche Butter (ich nehm immer Rama Culiness)
  • 300g Zucker
  • 2 Pck Vanillezucker
  • 4 Eier (getrennt 4 Eigelb 4 Eiweiß)
  • 2 EL Zitonensaft
  • 1 kg Magerquark
  • 70g Grieß
  • 1 Pck Vanillepudding

Zubereitung:

Butter und Zucker zusammen in eine Schüssel geben und schäumig rühren. Vanillezucker, Eigelb, Grieß und Zitronensaft hinzufügen und mit einander verrühren.

Quark und Puddingpulver unterrühren. Eiweiß zu Eischnee schlagen und per Hand unterrühren.

Springform entweder mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen oder die Form mit Backpapier auslegen.

Bei 180°/60 min backen. Aber bitte achtet selber ein bisschen auf den Kuchen, da ich nicht weiß wie Eure Öfen funktionieren. Ich hab einen sehr alten Backofen und nur Ober- und Unterhitze und bei mir brauchte der Kuchen tatsächlich etwas länger.

Wenn die Backzeit abgelaufen ist, Springform öffnen, den Rand abnehmen und den Kuchen abkühlen lassen. Er schmeckt aber auch lauwarm richtig himmlisch.

So und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachbacken! Esst ein Stück für mich mit, denn ich hab gestern ja kein Stück ab bekommen.

Bis bald

Eure Tanja

 

PS.: Lasst mich wissen, wie es Euch geschmeckt hat und schreibt es in die Kommentare =)

Blogparade von Phinabelle – Meine Ziele und Wünsche für 2017

Moin!

Vor einer Woche war ich bei uns im REWE unterwegs und merkte wie die Weihnachtsstimmung zu nahm. Der Schnee, der letzte Woche Norddeutschland in eine Winterlandschaft verzauberte, hat sein übriges dazu beigetragen.

Und da momentan für mich eine Zeit angebrochen ist, in der ich viel nachdenke, was meistens so im November vorkommt, kam die Blogparade von meiner Bloggerkollegin Phinabelle grade richtig! Schaut auf ihrem Blog vorbei und lest die tollen Beiträge zu dieser Blogparade. Danke für die Blogparade liebe Phinabelle.

1. ICH

Für nächstes Jahr stehen für mich schon einige Termine an – Weiterbildungen, Desi treffen, die Kur-Mädels-Weekends müssen weiter geführt werden, eine große Hochzeit von einem Menschen, der mir viel bedeutet steht an. Ich freue mich einfach auf die Zeit die ich mit den Menschen, die ich liebe verbringen werde. Unser legendäres Klütz-Vegas Wochenende im Mai steht auch schon fest!

So wie es jeder sich vornimmt… SPORT!!! Ja ich will wieder mehr Sport machen. Da ich ja ziemliche Rückenprobleme zur Zeit habe, muss ich definitv wieder ran. Ich habe mich schon jetzt mit meinem Bruder verabredet zwei mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Mal sehen wie sich das in die Realität umsetzen lässt.

Mein Englisch muss dringend verbessert und aufgefrischt werden. Also wird die App „Babbel“ heiß laufen auf meinem Iphone. Und nicht nur Leon muss Vokabeln lernen, sondern auch ich.

Aber was mir am allerwichtigsten für das Jahr 2017 ist, was mich selber betrifft ist, dass ich versuchen werde, die Sicht auf Dinge zu ändern und Momente voll aus zu leben. Ich möchte den Wind in meinen Segeln effektiv nutzen um voran zu kommen. Die Sonnenstrahlen zum Energie auftanken nehmen und die Zeit die mir geschenkt wird nicht zu vergeuden. Manchmal hilft es ja Dinge oder Situationen aus anderen Blickwinkeln zu betrachten um aus ihnen zu lernen und das beste aus ihnen zu machen. Anstatt negative Energie oder trübsalblasen gewinnen zu lassen.

2. FAMILIE

Ja was soll ich zum Thema Familie sagen? Natürlich hoffe ich/wir, dass wir 2017 zu viert bestreiten werden.

Unser Familienzusammenhalt wird gestärkt. Noch ein größeres Miteinander soll auf die Tagesordnung.

Zeit für einander und miteinander. Was sich wirklich schwierig gestaltet mit dem Alltagsstress zwischen Schule, Krankenhaus und Kaserne. Wir wollen mehr unternehmen, Sonntagsspaziergänge einführen und Spieleabende machen etc.

Zwei neue Erdenbewohner werden 2017 das Licht der Welt erblicken. Wir freuen uns schon sehr auf die beiden und natürlich werden wir sie gebührend willkommen heißen =) Wir unterstützen unsere Freunde in  der Zeit der schlaflosen Nächten, Concealer und Kaffee werden auf Vorrat gekauft  und wir setzen uns ins Auto wann immer sie uns brauchen.

3. BERUF

Mein Beruf wird sich nicht großartig ändern. Das einzige was sich daran ändert wird, ist  vielleicht das ich in Elternzeit gehe, wenn es soweit sein sollte.

Was sich aber ändert ist, dass ich ab Sommer 2017, falls ich wieder zur Elternvertreterin von Leons Klasse gewählt werde, die 1. Vorsitzende unseres Schulelternrates sein werde. Definitv ist das eine sehr interessante Sache auf die ich mich sehr freue. Die Aufgaben und Tätigkeiten werden anspruchsvoll und zeitintensiv werden, doch für mich auch wieder eine neue Herausforderung, die ich gerne annehme. Wenn auch dieses so weit sein wollte. Ich finde es einfach total wichtig, dass Eltern sich in den Schulen ihrer Kinder engagieren und tätig sind.

Mein Blog steht ja noch am Anfang und ich freue mich darauf ihn wachsen zu lassen. Auch das ist und wird für mich eine große Herausforderung und eine neue Aufgabe werden, auf die ich mich sehr sehr freue! Und ihr könnt mir dabei helfen! =)

Und das waren sie auch meine Wünsche und Ziele für 2017. Wir wollen trotz dieser ganzen Sachen, unsere Zeit die uns geschenkt wird nutzen und das möglichst sinnvoll.

Schaut bei Phinabelle vorbei, sie hat wirklich einen wundervollen Blog. Ihren Link findet ihr sonst auch in meinem Blogroll. Auch ihr könnt noch an ihrer Blogparade bis zum 30.11.2016 mit machen.

Mich würde interessieren wie Eure Ziele und Wünsche für 2017 aussehen. Lasst es mich wissen und schreibt mir in die Kommentare.

Bis bald,

eure Tanja

Ein verspätetes Oktoberfest und ein viel zu früher Wintereinbruch

Moin!

Oh man, ich fühle mich echt momentan etwas, als hätte ich einen Jetlag. Es passieren Dinge entweder später oder früher als sonst…

Am Freitag ging es für mich und Dan nach Dresden. Ich glaube das 3. oder 4. mal in diesem Jahr. Was nicht schlimm ist, ganz im Gegenteil – nur manchmal etwas anstrengend.

Fast 1200km in 2 1/2 Tagen – 12 Stunden im Auto…

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Es gab aber ja auch einen guten Grund. Dan’s bester Freund und sein Bruder hatten Geburtstag. Sindy meine Freundin hat uns eingeladen. Das Motto der Geburtstagsparty lautete Oktoberfest. Ich, als Nordkind, kenne den Hamburger Dom aber auf dem Oktoberfest war ich bis lang noch nicht. Hier war es also – unser perönliches verspätetes Oktoberfest. Am Freitagnachmittag kamen wir an, bestellten Döner und machten uns einen schönen Abend vor dem Fernseher und schauten Mario Barth, der nächste Tag würde noch anstrengend genug werden. Am nächsten Morgen hieß es ausschlafen, frühstücken und dann los alles vorbereiten. Für das „bayrische“ Essen war gesorgt. Immerhin waren Sindy und ich schon von ihrem Geburtstag ein sehr gut funktionierendes Team. Wir kochten und die Männer bauten die Wohnung um und schafften Platz für viele Menschen. Als alles erledigt war, schmissen wir uns in Schale. Die neu gekauften Sachen – für Dan ein Hemd und eine Lederhose und für mich ein Drindl – sahen wirklich gut an uns aus, wenn ich das mal so sagen darf =)

Am Sonntag ging es den Weg wieder zurück nach Hause. Nach so einem Wochenende waren wir zwar sehr müde, aber auch sehr froh unsere Freunde wieder zu sehen.

Zu Hause angekommen, holten wir Leon und Paula ab. Leon war bei der Oma und Paula bei meiner Arbeitskollegin. Es war Premiere das Paula ein Wochenende bei ihr war und ich war aufgeregt, ob sich unsere kleine Diva benehmen würde. Manchmal lässt sie den störrischen Terrier ganz schön raushängen. Aber zu meiner Beruhigung war sie sehr brav und wurde verwöhnt mit Streicheleinheiten. Danke Marlies, danke Svenja!

Abends wurden dann noch wieder Sachen gepackt. Dan muss für diese Woche wieder in die Kaserne und ich bin mit dem Prinzen alleine. So what.. das gehört nun einmal zu unserem Alltag dazu.

Am Dienstag wachten wir auf und fanden eine weiße Winterlandschaft vor. Am Montag musste ich noch schmunzeln, als meine Bloggerkollegin Aileen von in my life blog gepostet hatte, dass bei ihr in München grade Schneeregen runter kommt und bei uns im Norden die Sonne schien. Tja so schnell kann es gehen. Den ganzen Tag kamen kleine Miniflöckchen runter und zauberten eine weiße wunderschöne Landschaft.

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Heute morgen schneite es wieder und es lag dann noch mehr Schnee… Schon vor der Schule ist Leon raus um draußen im Schnee mit Paula zu spielen. Auf dem Weg zur Arbeit sah ich mir die verschneite Straße an und dachte irgendwas ist doch verkehrt. Wann hatten wir das letzte mal Anfang November Schnee im Norden? Und dann machte ich diese Fotos und wusste was nicht stimmt!

Es sind zu viele Blätter noch an den Bäumen. Unser Plan war noch einen riesen Laubhaufen zu machen. Durch die Wälder zu spazieren und das rascheln der Blätter unter den Füßen zu hören, doch statt dessen gibt es eine Schneeballschlacht und Schneemänner in Miniversionen. Da ist der viel zu frühe Wintereinbruch.  Ich liebe Schnee und ich hoffe auch das Ende November entweder wieder oder noch immer Schnee liegt. Ende November habe ich Geburtstag und hoffe jedes Jahr einen weißen Geburtstag zu haben.

Diese beiden SItuationen haben mir einfach wieder gezeigt, dass Dinge im Leben kommen wann sie kommen wollen und nicht wenn man es gerne möchte und man auch wieder nur entscheiden kann wie man damit umgeht. Natürlich hätten wir bei der Mottoparty einfach in Jeans aufschlagen können, aber authentisch wäre das nicht. Und jetzt wo der Schnee liegt und es wirklich wirklich kalt ist laufen wir mit Mütze und Schal, Handschuhe und dicker Winterjacke rum, wo wir letztes Jahr doch auch noch in Fleecejacke und Weste rumlaufen konnten.

So lange der Schnee liegt genießen wir diesen kalten aber wunderschönen Anblick

in diesem Sinne

Eure Tanja

13 Fragen – 13 Antworten

Moin…

Ich habe es schon auf vielen anderen Blogs und bei Youtube gesehen und dachte „cool das mach ich auch“… 13 Fragen – 13 Antworten ganz unterschiedlicher Art und ich musste manchmal echt drüber nach denken was ich antworte… Nun aber mal los…

Frage 1: Bist du bei fremden Personen schüchtern?

Nope! Ich bin definitiv nicht schüchtern! Wenn ich z.B. in einer fremden Stadt bin und nicht weiß, wo ich hin muss qutasch ich die Leute einfach an und Frage nach – auch im Supermarkt, was bei Dan manchmal als peinlich abgestempelt wird. Der Vorteil daran muss man ja einfach mal sagen, ist das man somit neue Leute kennen lernt.

Frage 2: Gibst du Obdachlosen Geld?

Manchmal ja, manchmal nein. Wem ich aber häufig Geld gebe sind Straßenkünstler, wenn sie gute Musik spielen oder irgendwas interessantes machen. Das eine mal in Hamburg hat ein Straßenkünstler einen Hund aus Sand gemacht und das sah echt toll aus oder ein andere hatte mit einer Marionettenpuppe ein Konzert gegeben. Ich finde diese Menschen es echt verdienthaben sie zu unterstützen. Ach und wer auch fast immer was von mir bekommt sind die Menschen die so komplett angemalt sind und einfach ganz still stehen oder sitzen.

Frage 3: Bist du vertrauenswürdig?

Doch, ich denke schon… Ich denke aber auch, dass es Dinge gibt, die ich bestimmt schon mal rausgehauen habe, wo ich nicht gedacht hätte das ich das nicht hätte erzählen dürfen… aber, wenn man mir sagt das ich es für mich behalten soll und das wirklich etwas super wichtiges ist dann natürlich cshweige ich wie ein Grab…

Frage 4: Setzt du dich für irgendeine Organisationein oder spendest du Geld?

Ich spende manchmal Geld an die José Carrera Stiftung oder für Radio Hamburg – Hörer helfen Kinder. Aber ich gebe zu, grade wenn man alleinerziehend ist, ist es auch nicht immer unbedingt leicht Geld zu spenden.

Frage 5: Worauf legst du in deinem Leben am meisten Wert?

Da gibt es eigentlich  3 Dinge auf die ich am meisten Wert lege. Das erste ist Zeit mit den Menschen, die ich liebe zu verbringen. Denn Zeit ist etwas was uns geschenkt wird, aber nur in einer bestimmten Menge. Wir kriegen nicht mehr Zeit, uns wird höchstens Zeit genommen. Das zweite ist natürlich dass es meinem Kind an nichts mangeld, egal ob Liebe, Sicherheit, Glücklich sein und Gesundheit. Und der 3. wichtigste Punkt ist das Glücklich sein. Es bringt nichts wenn ich in einer Sache unglücklich bin, denn daran kann ich kaputt gehen und mein Leben nicht genießen.

Frage 6: Teilst du gerne?

Ja!

Frage 7: Wenn du etwas verschenkst, wie viele Gedanken machst du dir, dass es das Richtige ist?

Viele Gedanken! Bei Menschen mit Wünschen ist es einfach, aber wenn es mal so ein Geschenk werden soll oder eine Überraschung oder aber auch kein Wunsch vorhanden ist, überlege ich lange!!!

Frage 8: Gibst du bei Streitigkeiten problemlos auf oder musst du immer das letzte Wort haben?

Ich muss definitv IMMER das letzte Wort haben! Außer man überzeugt mich vom Gegenteil dann gebe ich klein bei aber das kommt einfach zu selten vor =)

Frage 9: Bist du ein kreativer Mensch mit vielen Ideen?

Dazu sage ich nur eins ES LEBE PINTEREST!!!! Ich habe tatsächlich viele Vorstellungen aber nie wirklich die Ausdauer mir großartig selber etwas zu überlegen =) Meine Mama kann das dafür umso besser =)

Frage 10: Interessierst du dich für Kunst oder andere Kulturen?

Jap! Ich gehe auch gerne in Museen nur leider fehlt mir dafür manchmal die Zeit… Und andere Kulturen sind einfach Interessant! Ich war ja 8 Jahre mit einem „Türken“ (soll nicht abfällig klingen) zusammen und habe da natürlich auch viel über das Leben dieser Menschen kennen gelernt. Ich finde es faszinierend zu sehen wie andere Menschen leben und sie ihren Alltag bestreiten, besonders wenn es für mich unmöglich erscheint!

Frage 11: Bist du spontan oder überfordern dich ungeplante Situationen?

Wie ich schon in meinem letzten Post geschrieben habe, ich bin eher ein Mesch der einen Plan hat aber natürlich gibt es bei mir auch spontane Situationen. Besonders wenn mittags eine Whats App aus der Schule kommt in der drin steht „Mama, darf XY heute mit zu uns kommen“.

Frage 12: Worüber denkst du am meisten nach?

Am meisten denke ich, glaube ich ans Reisen. Da ich viele Freunde habe die viel Reisen und mir diese Möglichkeit einfach nicht gegeben ist.

Frage 13: Hast du Ängste?

Natürlich hab ich Ängste! Ich bin Mutter! Welche Mutter hat keine Ängste? Die größte Angst ist für mich, dass ich meinen kleinen Prinzen alleine lassen muss auf dieser Welt und nicht mehr für ihn da sein kann! Ich bin der Meinung, dass es einfach das schlimmste auf der Welt ist, wenn man die eigene Mutter verliert!

So das waren sie auch schon die 13 Fragen!

Wie sehen Eure Antworten aus zu den Fragen? Lasst es mich wissen und schreibt mir eine Mail oder schreibt es einfach unten in die Kommentare!

Wenn ihr noch Fragen habt, lasst es mich genauso wissen! Jede einzelne wird gelesen und  beantwortet!

Macht Euch noch einen schönen Tag

Bis bald…

xoxo Tanja