1 von 5 – 1 Jahr Fernbeziehung

Moin Ihr Lieben,

es ist geschafft… das erste Jahr unserer Fernbeziehung ist geschafft. Folgen somit nur noch 4. Das Jahr ging so wahnsinnig schnell rum das wir guter Dinge sind, dass die nächsten 4 auch so  verfliegen, zumindest was die Wochenend-Beziehung angeht.

Was hat das Jahr mit uns als Paar/Familie gemacht?

Es gab keinen Tag wo wir nicht kommuniziert haben. Meistens tatsächlich über Whats-App, aber auch nur, weil es einfach schneller geht. Unsere gemeinsame Zeit ist das Wochenende und der Urlaub. Dennoch hat jeder von uns beiden seinen Freiraum. Dan geht zum Sport und ich treff‘ mich mit meinen Freunden. Auch wenn wir die Wochenenden ohne den anderen unterwegs sind ist es für uns wichtig, dass wir entweder Freitag oder Sonntag noch genügend Zeit zusammen haben.

Wir vertrauen einander blind und können uns auf den anderen verlassen. Sicherlich gibt es auch die eine oder andere Situation in der man sich wünscht das der Partner an der eigenen Seite ist. Wir wussten es von anfang an und somit konnten wir uns darauf vorbereiten.

Wir haben uns nicht auseinander gelebt oder lieben uns weniger. Dafür gibt es ja auch keinen Grund.

Quality-Time für Leon wird hier groß geschrieben. Uns ist es wichtig, dass Leon auch alleine Zeit mit Dan verbringen kann, egal ob am Wochenende gezogt wird oder ein ganzes Wochenende DVD geguckt wird.

Was hat die Fernbeziehung von uns gefordert?

Dan fährt jedes Wochenende 800km nur um zu seiner Familie zu kommen. Das ist nicht unbedingt das was man unter dem normalem Pendeln versteht. Jeden Freitag und jeden Sonntag ist er gute 4 Stunden unterwegs. Es kostet Zeit und Energie.

Er musste seinen Sport reduzieren und kann nicht mehr an so vielen Events teilnehmen.

Für mich hat die neue Situation meinen Job „gekostet“. Am Wochenende in der Klinik zu hocken und Nachtdienste zu schieben, passte einfach nicht mehr in unser Familienmodell und somit musste ein neuer Job her.

Ich bin für vieles jetzt wieder allein verantwortlich, muss organisieren und planen – ein Vorteil wenn das Kind so groß ist. Auch die Schwangerschaft ist jetzt zum größten Teil meine Sache, weil er einfach nicht da sein kann.

In manchen Momenten gibt es auch mal Gewissenskonflikte weil der andere einfach gerade nicht da ist. Bei Dan mehr als bei mir.

Natürlich ist auch das Liebesleben eingeschränkt. Logischerweise wenn man nur 3 Tage zur Verfügung hat. Was für uns das erste halbe Jahr wirklich schwer war mit unserem Kinderwunsch.

Gibt es Vorteile an der Fernbeziehung?

Für mich definitv =) Ich war vor Dan jahrelang mit Leon alleine und habe für uns einen Rhytmus erarbeitet mit dem wir am besten zu recht kommen. Dieser Rhytmus änderte sich als Dan zu uns kam. Inzwischen haben wir unseren „alten“ Rhytmus wieder und ich würde behaupten das er wirklich entspannt ist.

Wenn man soweit von einander entfernt ist, kann man sich einfach nicht so leicht auf den Sack gehen.

Man lernt die wenige Zeit die man mit einander verbringt einfach ganz anders zu schätzen und zu lieben. Man ist Dankbar für das was man zusammen erlebt.

Ich kann wieder zeitiger ins Bett gehen… hört sich jetzt zwar egoistisch an aber es ist so. Ich brauche einfach meinen Schlaf und davon so viel wie möglich. Es wird noch witzg werden, wenn das Baby da ist.

Wir haben neue nette und liebenswerte Menschen kennenlernen dürfen.

Was war schlimm oder traurig in dem Jahr?

Die schlimmste Situation war als Leon letztes Jahr seine Blinddarm-OP hatte und Dan nicht da sein konnte. Und das war in der 3. Woche, also noch ganz am Anfang des Jahres.

Ich fand es schade, dass ich ihm übers Telefon sagen musste, dass der Schwangerschaftstest positiv war.

Als ich nachts mit unserer Paula zum Tierarzt musste und eine Not-OP im Raum stand.

Rituale die Helfen…

Jeden Sonntag wenn Dan ins Auto steigt und los fährt winken wir ihm bis er nicht mehr zu sehen ist.

Jeden Sonntag klatschen Leon und ich ab und sagen „Team Leon und Tanja sind am Start“.

Montag ist der neue Putztag bei uns. Da in der Woche keiner da ist der es unordentlich macht. =)

Wir legen ganz viel Wert auf eine vernünftige und liebevolle Verabschiedung und das Dan Bescheid sagt, wenn er angekommen ist.

Für uns ist es auch wichtig, dass wir uns Absprechen. Wenn Dan kein frei bekommt, Leon aber kurze Ferien wie zu den Zeugnissen hat, fahren wir einfach zu ihm um etwas „Alltag“ zu haben und zusammen sein können.

Wir sind sehr gespannt wie sich das nächste Jahr gestalten lässt mit Teenie und Baby und Hund. Vermutlich wird es nicht einfach und mit Sicherheit auch verdammt anstrengend. Wir haben uns aber für diesen Weg entschieden und schauen einfach wie es funktioniert. Neue Pläne kann man immer machen, nur müssen sie halt gut geplant sein. Momentan gibt es für uns einfach keine andere Alternative. Ich habe zur Unterstützung meine Familie und Freunde vor Ort. Leon hat seine Freunde hier und macht in zwei Jahren seinen Abschluss. Wir haben eine schöne bezahlbare Wohnung mit Garten, auch wenn ein Zimmer fehlt, aber mich stört es nicht mit dem Baby in eine Zimmer zu sein – im Gegenteil ich bin ja auch ein großer Freund was das Familienbett angeht. Ich denke, dass es für Dan eine schwierige Zeit sein wird, da er einfach nicht am direkten Geschehen teilnehmen kann.

Liebe und Familie kennen keine Distanz oder Kilometer.

Wer von Euch führt denn auch eine Fernbeziehung und wie geht Ihr damit um? Lasst mir Eure Geschichten da.

Eure Tanja

1000 Fragen an Dich selbst – #25

Moin Ihr Lieben,

es geht weiter mit den 1000 Fragen. Letztes Jahr habe ich es fast bis zur Hälfte geschafft mitzumachen und ich muss sagen, ich finde es furchtbar wenn etwas nur mit dem halben Hintern gemacht wird. Genau aus dem Grund werde ich die Fragenserie fortsetzen.

Lasst uns starten…

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um? 

Ganz klar bei Two and a half Man, GNTM, der Bachelor oder bei diesen ganzen Trash-TV-Serien die vormittags und nachmittags laufen.

482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?

Das Vorlese-Alter ist bei uns vorbei. Wenn ich etwas vorlese, dann sind es meistens irgendwelche Textpassagen, die ich interessant finde und teilen möchte. Somit kommt es immer mal wieder vor, aber wann das letzte Mal war, weiß ich nicht.

483. Bist du gut im Small Talk?

Reden kann ich. Meistens muss ich jedoch erst einmal die Lage checken und schauen wer so da ist. Bei den Patienten ist das natürlich was anderes, da man immer sofort ein Gesprächsthema hat.

484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?

Nachricht im Sinne von wirklichen Nachrichten oder Nachricht im Sinne von Benachrichtigung von Freunden? Hmm… also Nachricht im Sinne von Nachrichten, hat mich die Geschichte von dem kleinen Julen aus Malaga berührt. Nachricht im Sinne von Benachrichtigung von Freunden, dass eine meiner Kolleginnen aus der alten Abteilung das 3. Mal Mama wird.

485. Welche Sprache würdest du gerne beherrschen?

Ganz klar Englisch und Französisch

486. Kannst du Kaugummiblasen machen? 

Ja na klar – aber mit meinem Zungenpiercing ist es nicht mehr so einfach.

487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Natürlich mein 30. Geburtstag. Ein Jahr Planung und Vorbereitung. Es musste DIE Party werden und das ist sie auch geworden.

488. Welche Floskel benutzt du zu oft?

„Nee wirklich? Ist ja verrückt!“

489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?

Nee, ich denke eher nicht so.

490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?

Waschmittel nicht, dafür aber den Weichspüler. Ich würde auch super gerne die Wäscheperlen benutzen, wenn die nur nicht so teuer wären.

491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?

Das ist eine tolle Umschreibung für Neid in der Nachbarschaft. Um ehrlich zu sein, haben wir den grünsten Rasen, weil wir letztes Jahr Rollrasen bekommen haben. Da wir auch keine richtigen Nachbarn haben und keine mit denen wir wirklich was zu tun haben, kann ich die Frage nur so beantworten.

492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?

Joghurt, verschiedenes Obst, Haferflocken und Chiasamen.

493. Wie fest ist dein Händedruck?

Ich finde nichts ist schlimmer, als wenn man einem toten Fisch die Hand gibt. Kennt Ihr das, wenn Euer gegenüber gefühlt nur die Fingerspitzen gibt und keine Spannung geschweige denn Druck im Handgeben hat? Somit habe ich mir schon einen gesunden Händedruck angewöhnt um eben nicht der tote Fisch zu sein.

494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?

Ja, besonders in der Schwangerschaft. Meine To-Do’s und meine Termine muss ich mir immer aufschreiben.

495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?

Dazu sage ich zu häufig JA um zu wissen wann das letzte Mal war.

496: Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?

Zählt der Nachmittagssnack mit Kuchen oder Eis auch dazu? Hmm… wenn nicht dann denke ich ist es eher das Frühstück.

497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?

Wenn ich mit meinen Jungs einen Film schaue, den die beiden ausgesucht haben, kann es schon mal passieren aber ansonsten eher nicht – nein.

498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?

Bedingt durch unsere räumliche Einschränkung gar nicht so groß. Da wir jetzt auch am aussortieren und ausmisten sind landet viel Krams auch in den Müll- oder Spendenkisten.

499. Hälst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?

Natürlich nicht, ansonsten würde ich auch viel mehr bloggen und so. Ich ärgere mich auch häufig tierisch über mich selbst, wenn mein Plan wieder nicht aufging. Mal sehen ob das irgendwann mal ein Ende hat.

500. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?

Oh, bei Kunst bin ich eher diejenige, die fragt ob es Müll ist oder ob es so gehört. =)

Halbzeit ist erreicht und es hat wieder viel Spaß gemacht die Fragen zu beantworten. Wie würden Eure Antworten zu den Fragen aussehen? Weitere Antworten auf diese Fragen findet Ihr bei Johanna von Pinepank.

Bis bald,

Eure Tanja

Neue Prioritäten und Struktur im Alltag

Moin Ihr Lieben!

Jeder der schwanger ist oder war, weiß dass diese Zeit etwas mit einem macht. Veränderungen sind ab dem positiven Test an der Tagesordnung. Nicht nur das man bestimmte, in meinem Fall meine Lieblingsdinge nicht essen darf, alle paar Wochen zum Arzt muss, man völlig Hormongesteuert durch den Alltag wandelt und einfach alles anders ist. Man macht sich pläne und versucht schon mal einiges zu organisieren und dank des Nestbautriebs auch schon vorzubereiten.

Ich habe seit Mitte November ein betriebliches Beschäftigungsverbot, dass heißt das mein Arbeitgeber mich freigestellt hat, bei weiterer Lohnfortzahlung. Tja, an sich eine schöne Sache, da man sich voll und ganz auf die Schwangerschaft konzentrieren kann. Für jemanden wie mich, die ihren Job liebt und gerne macht ein bisschen schwierig, Nun gut, irgendwie musste ich mich ja jetzt dran gewöhnen meine neu gewonne Zeit rum zu kriegen.

Was macht man nun den ganzen Tag daheim? Fürs Babyshopping ist es noch zu früh und so richtig ist mir da noch nicht nach. Die Wohnung ist auch irgendwann sauber, die Wäsche gemacht und die To-Do-Liste so gut wie abgearbeitet. Am Anfang hatte ich meine Geburtstagsparty geplant und organisiert, dann kam die Vorweihnachtszeit und die Feiertage. Doch was ist jetzt? Was mache ich den ganzen lieben langen Tag?

Ich machte mir einen Plan. Ich habe mich hingesetzt und mir überlegt was jetzt gerade auf die Prioritätenliste gehört. Welche „großen“ Veränderungen kommen noch auf uns zu? Was müssen wir bedenken für ein Leben zu viert? Ich brauchte eine neue Strukturierung, eine neue Ordnung in meinem Alltag, die sich auch bewährt wenn das Baby da ist. Schließlich wäre es ja Qautsch dies nur für die nächsten 4 Monate zu machen.

Meine neue Prioritätenliste

Leon und ich fingen an einen Essensplan zu entwerfen. Jeder Freitag setzen wir uns nach dem Mittagessen hin und überlegen, was wir in der nächsten Woche essen möchten. Daraufhin haben wir beschlossen nur noch diese Dinge einzukaufen, die wir auch wirklich für die Gerichte brauchen. Geld sparen und den Konsum minimieren. Ich koche jeden Tag das Mittagessen und Leon freut sich, dass es fertig ist wenn er aus der Schule kommt. Durch den Plan probieren wir auch neue Rezepte aus, damit wir nicht immer dasselbe essen. Ich hasse es total wenn ich nicht weiß, was ich zu Essen machen soll und frage ich die Jungs heißt es „Mir egal“.

Wo wir auch schon zu Punkt zwei kommen. Es hat mich super gestört, dass ich die ersten Wochen der Schwangerschaft auf Grund der Übelkeit nur vor mich hin vegetiert habe. Es blieb alles liegen. Die Wäsche häufte sich und die Hundehaare führten schon fast ihr Eigenleben. Es hat mich gestört, dass ich nicht konnte wie ich wollte. Jetzt sieht es anders aus. Es geht mir hervorragend und ich hab mehr Energie und so lange das gerade der Status ist, nutze ich es aus. Ich erledige Dinge direkt und versuche möglichst nichts liegen zu lassen. Ich versuche im Haushalt die DInge so zu erledigen, dass ich Zeit spare. Den Geschirrspüler stelle ich zum Beispiel über Nacht an, damit er morgens fertig ist. Ich räume abends bevor ich schlafen gehe das Wohnzimmer und die Küche auf. Ich frage Leon abends schon, was er nächsten Morgen zum Frühstück essen möchte, damit ich es schon vorbereiten kann. Sobald ich eine Waschmaschinenladung voll habe, wird gewaschen und getrocknet.

Punkt 3 meiner neuen Liste ist das wir Platz brauchen. Wir leben zwar in einer 120qm2 großen Wohnung über zwei Etagen, haben aber nur 3 Zimmer. Das Baby wird bei uns mit im Schlafzimmer schlafen, da ich nicht möchte, das Leon sein Zimmer mit einem Baby teilen muss. Um Platz zu schaffen und unser neues Familienmitglied willkommen zu heißen, mussten wir ausmisten, umräumen und aussortieren. Dank der kleinen, süßen und charmanten Japanerin Marie Kondo flog hier einiges raus oder landete bei eBay Kleinanzeigen. Ich fand es enorm was man für Sachen besitzt die man entweder nicht braucht, seit Monaten nicht mehr benutzt hat oder von deren Existenz man nichts mehr wusste.

Nummer 4 meiner Liste – Dinge tun die mir gut tun. Durch den vorherigen Schichtdienst, den ich in der Klinik hatte und ich durch den Jobwechsel selten vor 18.00 Uhr Zuhause war, blieb es ein wenig auf der Strecke , dass ich meine Freunde treffen konnte. Zusätzlich ist es jetzt auch eine gute Alternative, das mir nicht die Decke auf den Kopf fällt. Freundschaften sind wichtig und müssen gepflegt werden. Nicht nur das, sondern ich schaue auch das ich einfach Dinge unternehme, die sich für mich gut anfühlen. Auch wenn das jetzt egoistisch klingt, jedoch weiß ich das dieser Punkt vermutlich wirklich nur bis zur Geburt auf der Liste sein wird. Somit gehe ich zur Schwangeren-Massage, mache einen Schwangeren Schwimmkurs, fahre mit meiner besten Freundin ein Wochenende weg und mit der anderen Freundin ins Musical. Ich lese ein Buch, ganz in Ruhe oder gehe einfach bei schönem Wetter spazieren.

Mein letzter und ein sehr entscheidender Punkt dieser Liste ist das Geld sparen. Jetzt denkt Ihr sicherlich wie kontrovers das ist, wo ich doch gerade geschrieben habe, was ich alles unternehmen will. Aber ja, so ist es! Ich möchte Geld sparen, nicht nur weil die Anschaffung der Babysachen ansteht, sondern auch weil ich bewusst meinen Konsumverbrauch minimieren möchte. Durch das Aufräumen und Aussortieren ist mir klar geworden, dass ich nicht so viel besitzen möchte was ich nicht benötige. Bevor ich jetzt etwas kaufe, überlege ich, ob ich diesen Gegenstand wirklich benötige. Wenn ja, dann geht mein Gedankenkarussell weiter, benötige ich es jetzt sofort oder kann es noch warten bis wirklich das Geld ÜBER ist. Wenn nein, dann kaufe ich es erst gar nicht.

Seit dem ich meine Prioritäten anders gesetzt habe, ist mein Alltag wirklich besser strukturiert. Ich muss nicht zwischendurch los, weil ich was vergessen habe einzukaufen. Meine Entschiedungen treffe ich bewusster und nicht mehr so leichtsinnig. Ich spare an Zeit und nutze die gewonnene Zeit viel bedachter und mehr mit Leon.

Mir ist bewusst, dass sich meine Liste, zumindest ein Teil davon ändern wird, wenn das Baby da ist. Zur Zeit ist diese Umstrukturierung etwas, was mich glücklich macht und was sich für mich bzw. uns richtig anfühlt und darauf kommt es an.

Bis bald

Eure Tanja

Endlich sind wir schwanger!

Moin Ihr Lieben,

ich will Euch heute erzählen wie es bei uns weiter ging nach dem positiven Schwangerschaftstest.

Als ich vom Geburtstag meiner Freundin Heim fuhr, telefonierte ich ein weiteres Mal mit Dan. Es war so surreal. Wir haben endlich POSITIV getestet. Ich war alleine Zuhause. Leon war noch bei meinen Eltern und kam erst am Wochenende wieder. Nur ich und der Hund waren da – und BABY. Am nächsten Morgen ging es für mich zur Arbeit. Und ich kann Euch sagen es war so schwer erst gar nichts zu sagen. Aber Ihr wisst ja, dass ich einen Job habe, bei dem eine Schwangerschaft sofort zu melden ist. Ich hatte ja gerade neu angefangen, somit war ich in der Probezeit und eine Schwangerschaft nach 2 Monaten kommt häufig einfach nicht gut an.

Ich sagte es erst meiner einen Arbeitskollegin, die sofort ihr Frühstück fallen ließ und mich in den Arm nahm. Zack schossen mir schon wieder die Freudentränen in die Augen. Kurz darauf erzählte ich es meinem Kollegen, der meine Leitung ist. Er freut sich auch für mich, allerdings musste er sich nun überlegen, wie es mit mir weiter ging bezüglich der Arbeit.

Ihr könnt sicher verstehen, dass ich hier nicht weiter ins Detail gehen kann. Es ist aber so, dass es mir die Wochen darauf nicht gut ging und auch auf Grund meiner Vorgeschichte krank geschrieben wurde. Inzwischen habe ich ein betriebliches Beschäftigungsverbot bekommen und darf nicht arbeiten. Warum es mir in nicht gut ging, könnt Ihr im Schwangerschafts-Update lesen. Kommt die Tage online =)

Ihr glaubt aber gar nicht wie schön es ist, wenn die Kollegen sich für einen freuen. WIr haben in dieser Schwangerschaft das Mitgefühl, die Freude und das Verständnis bekommen, wofür ich vor 2 1/2 Jahren so sehr gekämpft habe. Damals hat sich fast keiner gefreut. Damals wurde sogar noch gemotzt, dass ich meine Nacht- und Wochenenddienste nicht mehr machen konnte und von Verständnis waren alle Meilenweit entfernt. Leider! Deshalb war ich unheimlich glücklich, wie meine neuen Kollegen und Kolleginnen reagiert haben.

Am selben Tag rief ich noch bei meiner Gynäkologin an, um einen Termin zu machen. Ich musste mir die Schwangerschaft bestätigen lassen. Der Termin war erst eine Woche nach dem Testen, was mich aber nicht störte. Die Schwangerschaft ist einfach ganz anders als die von vor 2 Jahren. Ich hatte es auch jetzt nicht eilig zum Arzt zu gehen. Alles zu seiner Zeit.

Am Wochenende kamen Dan und Leon nach Hause. Dan freute sich so sehr und nahm mich gefühlt für eine Stunde in den Arm. Leon sagten wir es gemeinsam mit „Ich werde großer Bruder“ Meilensteinkarten. Die Karten hatte ich als Geschenk eingepackt und er musste es auspacken. Seine Begeisterung war natürlich wie erwartet und so wie es sich für einen 13 Jährigen gehört. =) Es fühlte sich so gut an zu wissen, dass wir bald zu viert sind. Dennoch haben wir auch Leon gesagt, dass es immer noch sehr früh ist und es sein kann, dass das Baby wieder geht. DAS war und ist unsere größte Angst.

Die Wochen vergingen nur so, es folgten Arztbesuche, Panikattacken und eine Menge Übelkeit. Und meine Geburtstagsparty stand auch noch an. Aber davon erfahrt Ihr in den Schwangerschafts-Updates mehr.

Habt einen schönen Abend.

Eure Tanja

 

 

Hallo Baby

Moin Ihr Lieben,

das neue Jahr ist schon 5 Tage alt und ich dachte ich spanne Euch nicht lange auf die Folter.

WIR sind schwanger

Jap. Seit knapp 17 Wochen wissen wir, dass wir im Sommer 2019 zu viert plus Paula sein werden.

Zurück zum Anfang…

Es war Anfang Oktober. Wir hatten Herbstferien und sind nach Köln zu Dan gefahren über den 3. Oktober. Da hab ich noch nicht einmal dran gedacht, dass es hätte so sein können. Als wir am Feiertag überlegten, was wir machen können, entschieden wir uns den Drachenfels zu besteigen. Ein Berg von dem man ganz wundervoll das Siegerland sehen kann und einen zauberhaften Blick auf den Rhein hat. Ich war mehr als kurzatmig auf dem Weg nach oben. Doch auch da dachte ich nicht im geringsten daran, sondern eher an meine fehlende Kondition.

Als wir wieder Zuhause waren, schlich sich immer mehr der Gedanke ein, ob es vielleicht jetzt so weit wäre. Hat es wirklich geklappt? Sollte es nun soweit sein? Dan holte mich aber schnell aus meiner Traumwelt und auf den Boden der Tatsachen zurück. Sonntag sagte ich zu ihm, dass er zur Notfallapotheke fahren soll um einen Test zu holen, da ich es ihm nicht wieder am Telefon sagen will, falls es doch so weit sein sollte. Er ist natürlich nicht losgefahren. Den Abend war ich schon überfällig 1 oder 2 Tage. Da ich weder krank war, noch Stress hatte war es sehr untypisch das ich überfällig war.

Der Alltag ging am nächsten Tag weiter. Der Mann in Köln, das Kind bei der Oma (wir hatten ja noch eine Woche Ferien) und ich ging wieder zur Arbeit. Esmeralda, die natürlich eingeweiht war fragte gefühlt stündlich ob ich einen Test gemacht habe? Ich wollte aber keinen Test auf der Arbeit machen und da ich wusste, ich sehe sie abends noch auf dem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin wollte ich den Test auch irgendwie nicht alleine machen. Nach der Arbeit zog ich also los. Mein erstes Ziel war der Budni in der Europapassage. ich holte einen Schwangerschaftstest und steckte ihn ganz tief in den Rucksack. Ich weiß nicht warum, aber ich wollte es noch ein bisschen vor mir her schieben.

Auf dem Geburtstag angekommen war erst einmal alles normal. Dem Geburtstagskind überbrachte ich die Glückwünsche und das Geschenk und verschwand im Bad. Wie ein Schwangerschaftstest durchzuführen ist, wisst Ihr ja und deshalb erspare ich Euch die unschönen Details. Da stand ich nun in diesem fremden Bad und wartete auf das Ergebnis. Neben an wurde erzählt und gelacht und ich war voller Unsicherheit. Was wenn es doch nur falscher Alarm ist? Wenn die Hoffnung doch wieder größer ist als alles andere? Der Blick auf den Test gab mir Klarheit.

Da war er der zweite Strich. Oh mein Gott! da ist ein zweiter Strich. Mir liefen die Tränen über die Wangen ohne das ich sie aufhalten konnte. Freude und Angst, Erleichterung und Unsicherheit wechselten sich ab. So stand ich da mit einem absoluten Gefühlschaos, Tränen die voller Freude kamen und einen Test mit einem zweiten Strich in der Hand. Nach ein paar Minuten sammelte ich mich. Die verschmierte Wimperntusche weggewischt, den Test in den Rucksack gesteckt und los ging es. Ich wollte dem Geburtstagskind nicht die Show stehlen, denn es war ihr Tag und nicht meiner. Esmeralda schaute mich völlig erwartungsvoll an und sie bekam ein freudestrahlendes Nicken als Antwort. Sie freute sich für mich mit, klatschte unaufällig in die Hände und strahlte über das ganze Gesicht.

Nach dem Essen verschwand ich noch einmal kurz um es Dan zu sagen, da ich wusste, dass ich ihn später nicht ereichen konnte. Es war komisch ihm das Ergebnis am Telefon zu erzählen und brachte die Erinnerungen von vor 2 Jahren hervor. Wir freuten uns, doch die Angst war präsent. Die Angst das es wieder schief geht, dass wir wieder enttäuscht werden und das wir wieder diesen Weg gehen müssen. Es war seltsam. Wir sollten uns mehr als alles andere auf der Welt freuen. Wir haben schließlich 2 1/2 Jahre auf diesen Moment gewartet. Wirklich real fühlte es sich trotzdem nicht an. Wie sehr ich mich auch bemühte. Es war als würde ein Schleier über uns liegen.

Nach dem ich mit Dan telefonierte, musste ich meinen besten Kumpel noch anrufen und es ihm mitteilen. Auch er freute sich sehr für uns. Anschliessend ging ich zurück zu den anderen und feierte den Geburtstag mit meiner Freundin, wohl wissend das sich ein kleiner Bauchbewohner in mir befand.

Dieses Mal wollte ich es nicht allen auf anhieb erzählen. Das Gefühl sagte mir einfach das ich unser kleines Wunder erst einmal für mich behalten soll.  Nicht aus Angst allen wieder zu sagen das es schief gegangen ist – wenn es so gewesen wäre, sondern einfach weil es sich richtig angefühlt hat nichts zu sagen.

Wie es weiter ging erfährst du in den nächsten tagen…

Ich will jetzt gar nicht weiter auf unsere Angst eingehen, dazu kommt noch ein weiterer Post.  Genauso wie es jetzt eine neue Kategorie gibt auf dem Blog und Schwangerschaftsupdates. Hach, was freu ich mich Euch nun endlich auch daran teilhaben lassen zu können. Vielleicht wusste der eine oder andere es schon durch meinen Instagram Account.

Der Beitrag soll auch nicht unendlich lang werden, obwohl ich noch so vieles schreiben könnte =) also schaut vorbei auf dem Blog, denn es gibt noch einiges das ich Euch berichten werde.

Bis bald,

Eure Tanja

Lighthouse Run – das Familienspiel von AMIGO

Dieser Artikel beinhaltet Werbung und ist in kooperation mit AMIGO entstanden

Moin Ihr Lieben,

was macht man wenn es hier im Norden seit Tagen nur regnet und grau ist? Richtig, man spielt als Familie Spiele. Da kam es genau richtig das wir während der Feiertage das neue Spiel „Lighthouse Run“ von AMIGO spielen konnten.

Das Spiel besteht aus kleinen Schiffen, Leuchttürmen mit Leuchtfeuer, einer Wolke, Spielkarten und dem Spielbrett. Das beste was mir am Design gefällt, ist das die Spielfiguren aus Holz sind. Auch die Pappe der Leuchttürme ist sehr rubust und geht nicht sofort kaputt. Hochwertig und ein toller 3D-Effekt inklusive. Und mal ehrlich – welches Spiel wenn nicht dieses passt besser in den Norden? =)

Um was geht es genau in dem Spiel?

Ziel des Spiels ist ganz simple erklärt. Man muss soviele Schiffe wie möglich in den Hafen bringen, bevor das Unwetter sie einholt. Aber aufgepasst! Man darf nur die Schiffe vorwärts bringen, wo der Leuchtturm den Weg zeigt.

Das Spiel ist super schnell aufgebaut und die Spielanleitung sehr verständlich geschrieben. Da ich es ja persönlich ganz furchtbar finde solche Anleitungen zu lesen und es meistens auch Dan´s Aufgabe ist, hat AMIGO sich überlegt das Ganze auf YouTube zu setzen. Hier geht´s zum Video. Auch wenn das mit dem Video eine geniale Idee ist, möchte ich Euch trotzdem kurz die Spielregeln zusammenfassen.

  • Jeder Spieler spielt pro Zug eine Karte von sich aus. Dabei bewegt der Spieler die Schiffe und ein Leuchtfeuer der Leuchttürme.
  • Die Wolke zieht bei jeder Runde Richtung Hafen nach. Erreicht die Wolke ein Schiff, muss dieses leider ausscheiden.
  • Nach ca. 12 Runden ist die Wolke am Hafen angekommen. Der Spieler der mit seinem Schiff am weitesten gekommen ist hat gewonnen.

Einfach und verständlich. Sollte doch mal etwas unverständlich sein, kann man ja immer wieder in die Anleitung schauen.

Das Spiel ist für Kinder ab 8 Jahren empfohlen. Es ist für 2-4 Spieler und kostet ca. (je nach Anbieter) 24,99€ – 29,99€.

Unser Fazit:

Ein sehr schönes Familienspiel, was nicht zu lange dauert und wirklich Spaß macht. Eine gute Alternative zu den üblichen Würfelspielen die man im Regal stehen hat. Ich glaube auch, dass jüngere Kinder ab 6 Jahren sehr viel Freude damit haben.

Also sollte Euch der Weihnachtsmann ein Geschenk gebracht haben, welches Ihr leider umtauschen müsst ist LIGHTHOUSE RUN die perfekte Alternative.

Wir werden das Spiel mit zu unseren Freunden nehmen und an Silvester und dort die Schiffe segeln lassen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure Tanja

 

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit amigo und wünschen dem gesamten Amigo team einen guten rutsch ins jahr 2019.

 

Wie Nintendo Labo uns überzeugte

Dieser Artikel beinhaltet Werbung und ist in Kooperation mit Nintendo entstanden

Moin Ihr Lieben,

in meinem letzten Post habe ich Euch die Nintendo Switch vorgestellt und heute möchte ich Euch erzählen wie uns Ninetndo Labo überzeugt hat.

Ich kannte diese Art von Spielen überhaupt nicht. Leon erzählte immer mal wieder ein wenig darüber, aber so richtig vorstellen konnte ich mir das nicht. Wie soll man denn mit der Switch spielen können und dabei diese Pappteile benutzen?

Pappteile? Ja, Ihr habt richtig gelesen. Nintendo Labo ist eine Kombination aus Software für die Switch und vorgestanzte Pappbögen, aus denen unterschiedliche Modelle gebaut werden können. Das Beste an der ganzen Sache ist, die Kids benötigen weder Schere noch Kleber – lediglich ein wenig Geduld.

Wir durften in Zusammenarbeit mit Nintendo das Multi Set testen in dem folgende Modelle beinhaltet waren: ein Motorrad, ein Auto, ein Haus, eine Angelrute und ein Klavier.

Hier ein paar zusammen gebaute ToyCons:

 

Doch wie funktioniert das denn nun? Es ist wirklich einfach. Zuerst startet man die Labo Software auf der Switch, denn da wird einem erklärt wie man die ToyCons (die Modelle) zusammen baut. Wenn die Software gestartet ist, kann man aus 3 Modulen entscheiden: bauen, spielen und entdecken. Wenn man sich für bauen entschieden hat, wählt man den ToyCon aus, welchen man zusammen bauen möchte.

Ab jetzt wird Schritt für Schritt erklärt und gezeigt, wie welches Pappteil rausgenommen werden muss aus dem Stanzbogen, gefaltet und gesteckt werden muss. Damit man aber auch spielen kann, gibt es für die Controller Vorrichtungen und einen festen Platz für die Switch, bzw. die Switch kann auch als Steuerung benutzt werden – abhängig von jedem Modell. Die einzelnen Signale werden durch reflektierende Sticker übertragen, die von der Infrarot-Kamera der Switch Controller erkannt werden. Jedes ToyCon hat unterschiedliche Funktionen.

Der Griff der Angel lässt sich wie bei einer richtigen Angel drehen und auch die Schnur ist flexibel und lässt sich verlängern.

Den Zusammenbau vom Motorrad könnt Ihr auf unserem Instagram-Account in den Highlights sehen.

Das Spielen sieht dann in etwa so aus:

Empfohlen wird Nintendo Labo ab ca. 8 Jahren. Ich persönlich hätte mir nicht vorstellen können, das mein Kind mit 8 Jahren schon die Ausdauer gehabt hätte die ToyCons zusammen zu bauen, daher würde ich eher ab 10 Jahren empfehlen. Der Preis für das Multi Set liegt bei ca. 70€. Hört sich relativ viel an, aber auf langer Sicht ist es gar nicht so teuer, da man es nicht einfach durchspielen kann und man die ToyCons auf die Monate verteilen kann.

Die Bauzeit der ToyCons ist ganz unterschiedlich und hängt auch von jedem Kind ab. Im Schnitt sind die Kids 1-2 Stunden mit dem Zusammenbauen beschäftigt.

Unser Fazit:

Nintendo hat es geschafft eine Idee umzusetzen bei dem es eben nicht nur ums „zocken“ geht. Die Kombination aus etwas selber zusammen bauen, was dann auch noch funktioniert im Sinne, das man es selber steuern kann, finden wir großartig.

Die Pappe die zum Bauen benutzt wird, ist zwar nicht ganz so stabil, was den Umgang damit jedoch einfacher macht, aber dafür ist es günstig und umweltfreundlich. Selbst wenn mal ein Teil kaputt geht, kann man es einfach nach zeichnen, ausschneiden und als Ersatzteil nehmen.

Um das Ganze abzurunden und die persönliche Note zu verleihen, gibt es das Labo Design Paket zu kaufen. Ihr könnt die Teile aber auch mit Euren Stiften und Stickern verzieren und verschönern. Und wem das auch nicht reicht, kann bei YouTube auch noch andere Kreationen von Nintendo Labo finden.

Alles in Allem finden wir das Ninetndo Labo wirklich eine gute Alternative zu den ganzen anderen Spielen ist und wirklich eine Menge Spaß macht. Somit empfehlen wir diese Art von Spiel gerne weiter.

Wenn Ihr auch schon Erfahrungen mit Nintendo Labo gemacht habt, dann lasst es uns wissen. ich freue mich über Eure Kommentare.

Bis bald,

Eure Tanja

 

 

Nintendo Switch – unser Erfahrungsbericht

Dieser Artikel beinhaltet Werbung und ist in Kooperation mit Nintendo entstanden

Moin Ihr Lieben,

heute gibt es unseren Erfahrungsbericht über die Nintendo Switch, die wir seit den Sommerferien testen durften und wie Leon diese Zeit empfand.

Für alle die nicht wissen was die Switch ist, es ist eine Spielekonsole von Nintendo, mit unterschiedlichen Funktionen. Welche das sind und was die Switch noch so alles kann erfahrt Ihr jetzt:

Die Switch ist, wie ich ja schon sagte eine Spielekonsole, die man sowohl an den Fernseher schließen kann, als auch unterwegs benutzen kann. Was definitv ein super Vorteil ist, besonders bei uns, weil wir doch viel unterwegs sind. Man kann aber jeder Zeit – auch während des laufenden Spiels den Spielmodus wechseln. Dazu einfach die Switch aus der Ladestation nehmen und auf dem 6,2 Zoll Touchscreen-Display weiter spielen. Die Switch befindet sich im Gamepad drin, da die Joy-Cons (Controller) an der Switch befestigt werden können.

Für den TV-Spielmodus wird die Switch einfach an den Fernseher angeschlossen, genauso wie andere Konsolen.

Unser Favorit unter den Modis ist der Handheld Modus, dafür wird die Switch nur aus der Ladestation genommen und los gespielt.

Zu guter Letzt gibt es noch den Tischmodus. Die Switch kann nämlich aufgestellt werden, was super ist wenn man (unterwegs) mit anderen zusammen spielen möchte.

Die Controller der Switch, die sogenannten Joy Cons, können von der Switch ganz easy abgenommen werden, wenn man z.B. zu zweit spielen möchte. Oder man kann sie als einen Controller zusammenfügen – ist das vorteilhafteste für den TV-Modus, wenn man auf der Couch sitzt. Zum Aufladen werden die Joy Cons einfach wieder an die Switch befestigt und komplett in die Ladestation gestellt. Die Joy Cons kann man nicht nur als Steuerungsgerät für die Spiele benutzt, sie besitzen eine Infrarotkamera mit der sie Bewegungen, Formen und die Entfernung  erkennen. Zusätzlich gibt es noch die HD-Vibrationsfunktion, die Bewegungen an den Spieler während des Spiels weitergibt. Die Akkuleistung beträgt 20 Stunden und brauchen zum Wiederaufladen maximal 3 Stunden.

Die Akkulaufzeit der Switch beträgt je nach dem welches Spiel gespielt wird, zwischen 3 und 6 Stunden. Bei langen Autofahrten kann man die Switch über ein USB-C-Kabel am Zigarettenanzünder aufladen, was im Wohnmobil im Sommer für mehr als super empfunden wurde.

Die Spiele können auf der Switch gespeichert werden, denn diese verfügt über einen Speicherplatz von 32 GB und hat auch noch Platz für eine microSD-Card.

Es gibt die Möglichkeit sich über die Nintendo Switch Online App, die es für 3,99€ pro Monat oder für 19,99€ pro Jahr im App-Store gibt, über den Voice Chat zum Spielen zu verabreden oder einfach mit anderen SPielern kommunizieren.

Jetzt für uns als Eltern das wichtigste! Es gibt die Nintendo Switch Altersbeschränkungsapp mit denen man das Spielverhalten der Kinder kontrollieren kann. Die App zeigt an wie lange gespielt wurde und man kann eine maximale Spielzeit pro Tag einstellen. Genauso kann man die Altersgruppen beschränken und das verschicken der Screenshots deaktivieren beim Kommunizieren unter den Spielern.

Wir haben keine App benutzt, da Leon anders mit seinen Freunden beim Spielen kommuniziert und auch die Kontolle über sein Spielverhalten haben wir hier Zuhause anders geregelt. Ich wollte Euch aber dennoch diese Möglichkeiten und wie ich finde GUTE Möglichkeiten nicht vorenthalten.

So kommen wir zu Leons Fazit:

  • super für unterwegs – besser als alles andere was wir zu vor hatten
  • die Grafik ist mehr als gut
  • Spiele, die auch nach längerem spielen nicht langweilig werden
  • würde die Switch auch von seinem Taschengeld kaufen

Leon hat sich während der Testphase Spiele von seinem Freund ausgeliehen und er hat diese fast durchgespielt. Jetzt ratet mal was dieses Jahr auf der Wunschliste für Weihnachten steht?

Mein Fazit:

Eine Spielekonsole die anders ist als andere. Das Design ist schicht und sehr ansprechend. Viele Funktionen die das Spielerlebnis intensivieren. Der Preis für diese Konsole liegt zwischen 299€ und 350€ je nach dem welches Paket man kauft. Kein Schnäppchen aber auch nicht teurer als andere Konsolen.Wir waren komplett zufrieden. Die Switch hat bei uns definitiv Pluspunkte gesammelt, weil wir sie auch überall mit hin nehmen können.

Mal sehen ob der Weihnachtsmann Leons Wunsch erfüllt.

Die Tage werde ich dann auch noch über das Spielpaket Nintendo Labo berichten, denn das durften wir netterweise auch testen.

Ich bedanke mich bei Nintendo für die Zusammenarbeit!

Bis bald,

Eure Tanja

 

Mit negativen Gedanken auf Reisen

Moin Ihr Lieben,

ich habe meine erste Dienstreise hinter mich gebracht und bin (Gott sei Dank) wieder Zuhause. Jetzt ist meinen Welt auch wieder in Ordnung. Warum das erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Ich habe ja meinen Job gewechselt und bin jetzt in einem richtig coolen Unternehmen. Immer noch MTA für Radiologie nur in einer,  ich würde sagen,  anderen Dimension.

Da mein Arbeitgeber Deutschland weit vertreten ist und wir ja so gesehen alle ein Team sind, helfen wir auch an den anderen Standorten mal aus. Somit habe ich mich bereit erklärt nach Berlin zu fahren, für 2 Tage um dort die Kollegen zu unterstützen. So eine Reise bringt ja auch echt viele Dinge mit sich. Man kommt mal raus, man lernt neue Menschen kennen und kann sich fachlich einfach austauschen. MTA netzwerken…

Ich habe also alles für diese Reise organisiert. Kind und Hund bei Oma abgegeben. Koffer gepackt und 5000 mal kontrolliert, ob ich auch ja nichts vergessen habe. Sonntag Abend sollte es los gehen. Je dichter die Abfahrt rückte desto unmotivierter wurde ich. Berlin bringe ich leider nur mit negativen Erinnerungen/Erfahrungen in Verbindung und ist einfach nicht meine Stadt…

Dan brachte mich zum Bahnhof nach Buxtehude. Wir verabschiedet uns und ich fuhr mit der S-Bahn Richtung Hamburg. Am Hauptbahnhof holte ich mir noch schnell etwas zu Essen und ging zum Gleis. In meinem Kopf herrschten Engelchen und Teuflchen. Eine Stimme lauter als die andere. Mein Unheil fing an und nahm seinen Lauf. Der Zug kam an einem anderen Gleis an. Alle stürmten die Treppen hoch und was passierte mir? Ich fliege im wahrsten Sinne die Treppe hoch, schlug mir mein Knie auf und dachte nur „na toll!“. Mir standen die Tränen so nah und mein bisschen Motivation war wie weggeblasen.

Die Zugfahrt war an der ganzen Reise das unspektakulärsten. So kam ich abends gegen 21.30h in Berlin an. Ich suchte mir ein Taxi, was mich zum Hotel bringen sollte. Jeder der mich kennt, weiß, dass Taxi fahren für mich eine mit der schlimmsten Dinge ist. Ich fahre mehr als ungerne mit anderen, fremden Menschen mit. Das Gefühl ausgeliefert zu sein ist absolut schrecklich. Im Hotel angekommen, checkte ich ein und ging direkt aufs Zimmer.

Am nächsten Morgen ging ich voller Vorfreude und doch mit Spannung ,was der Tag bringen würde, zur Klinik in der ich aushelfen sollte. Ab da ging alles schief was nur schief gehen konnte. Ihr versteht hoffentlich, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. Ich war abends auf jeden Fall so fertig, dass ich am liebsten wieder Heim gefahren wäre.

Ich kann wirklich viel ab und kann auch einiges einstecken, aber das war wirklich zu viel. Die ganze Zeit hörte ich die Stimme des Teufelchens was mir immer wieder zu rief „siehste, hab ich doch gesagt das es schei**** wird“. Ich war wirklich verzweifelt und wusste nicht wie ich den nächsten Tag überstehen würde.

Ich telefonierte mit einer Freundin und erzählte ihr was passiert war und durch das Gespräch mit ihr fasste ich wieder neuen Mut. Einer meiner neuen Kollegen war in der Nähe und holte mich ab für einen Feierabend Drink. Was ein Glück, dass fast neben dem Hotel eine echt nette Bar war. Es tat wirklich gut nicht alleine zu sein. WIr haben bei zwei Bier gequatscht und gelacht, genau das was ich an dem Abend, in einer fremden Stadt brauchte. Gegen Mitternacht war ich zurück auf dem Zimmer und so langsam bekam ich eine Schei***egal-Einstellung, denn ich wusste das ich mittags wieder im Zug Richtung Hamburg sitze. Ich brachte den Vormittag rum, stieg in ein weiteres Taxi und saß anschließend im ICE nach Hause. Als ich den Hamburger Hauptbahnhof sah und ausstieg war meine Welt wieder in Ordnung.

Es ist doch wirklich interessant wie uns unsere Einstellung,  unser Denken und unser Urteilen uns prägen und uns auf unserem Weg begleiten. Je dichter ich ans Ziel kam, desto weniger Lust hatte ich. Ich wollte nicht nach Berlin. Ich hatte von Anfang an ein schlechtes und ungutes Gefühl. Wie das Teufelchen schon sagte, es hatte Recht. Ich weiß nicht, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich positiv an die ganze Sache rangegangen wäre.

Wenn ich mir jeden Morgen sagen würde, dass es ein ganz schlimmer Tag wird, dann denke ich wird es auch ein schlechter Tag. Ich würde nichts positives sehen und das negative würde überwiegen. Probleme würden auf einen einprasseln, wie ein Regenschauer an die Fensterscheibe. Doch schafft man es, aus einem Sumpf aus negativen Gedanken rauszukommen und diesen Sumpf in einen positiven See zu verwandeln? Ich hab es nicht geschafft. Zumindest diese zwei Tage nicht. Oft sagt man ja auch, dass wenn man keine Lust hat, es richtig gut wird. Auch das konnte ich diesmal nicht behaupten.

Ich weiß nicht, ob es an der Stadt liegt oder an meiner Norddeutschen Art, dass ich mich in Berlin nicht wohlfühle. Es gibt ja auch Berliner, die echt toll sind. Doch bis lang waren diese tollen Menschen eher eine Seltenheit, leider. Manchmal ist es einfach so, dass bestimmte Lebenseinstellungen, Mentalitäten oder Lebensarten nicht zusammen passen.

Im Dezember muss ich wieder von der Arbeit nach Berlin. Mal sehen wie es dann wird. Immerhin wird da das Taxi fahren weg fallen. =) Ich sollte dann vermutlich meinen negativen Gedanken keinen Raum geben. Das einzige was ich wirklich in den zwei Tagen gelernt habe, war das ich noch mehr zu schätzen gelernt habe, dass ich ich einfach in dem schönsten Teil Deutschland lebe, mit wundervollen und liebenswerten Menschen UND das es immer Menschen gibt die einen aufbauen und für einen da sind, auch wenn sie mehrere Kilometer entfernt sind. Ich weiß, dass Berlin niemals MEINE Stadt werden wird, was aber auch völlig in Ordnung ist – für mich.

So jetzt wird es aber auch Zeit das erlebte abzuschließen. Ich habe eine Woche Urlaub, denn das Kind hat Ferien. Wir reisen am Montag nach Köln und soll ich Euch was sagen? Darauf freue ich mich – natürlich! =)

Bis bald

Eure Tanja

 

Ein NordlichtMom Update

Moin Ihr Lieben,

es ist eine gefühlte Ewigkeit her das ich an meinem Laptop saß und Euch auf den laufenden Stand der Dinge gebracht habe bzw. das ich überhaupt etwas von mir hören ließ.

Ich habe in diesem unglaublich schönen Sommer mich neu finden müssen. Habe mir überlegt wie es mit meinem Blog weiter geht. Was NordlichtMom als Plattform überhaupt bieten kann und wie ich mir selber wieder treu werden kann.

Ich habe vor inzwischen 3 Jahren angefangen zu bloggen, weil mir das Schreiben und der Austausch mit anderen einfach einen unglaublichen Spaß macht. Ich habe in dieser Zeit wahnsinnig viel gelernt, mich weiterentwickelt und ganz tolle Menschen getroffen die zu Freunden geworden sind. Ich war auf Events für Blogger und habe meine Ausrüstung gepimpt.

Es macht mir auch heute (wieder) unglaublich viel Spaß über Themen zu schreiben, die uns als Familie, in der nicht immer alles nach Plan läuft, wieder spiegeln. Was heißt „wieder“ Spaß macht?

Als die DSGVO im Mai rauskam, hörten meine IT-Fähigkeiten auf und ich suchte mir hilfe. Ich habe auf Empfehlung einen wundervollen ITler gefunden der mich so toll unterstützt hat und mich gesaved hat für die DSGVO. Ich wollte kein Risiko eingehen und habe mich bedeckt gehalten.

Als wir die Änderungen soweit konform hatten, kam dieser unfassbar tolle Sommer wie schon lange nicht mehr. Poolzeit im Garten meiner Eltern, Urlaub in Dresden bei knapp 40 Grad, Grillabende mit Freunden und viele andere tolle Dinge.

Dieser Sommer hat eine Menge Veränderungen mit sich gebracht und immer schlummerte in mir das Gefühl ich MUSS Euch dran teilhaben lassen. Ich teile gerne, aber eben nur freiwillig und nicht weil ich es MUSS. Ich hab mich dummerweise selber so unter Druck gesetzt, dass der vordergründige Spaß einfach weg war. Ich MUSS bloggen, weil ich es schon lange nicht mehr getan habe. Ich MUSS doch jetzt mal was schreiben. Ich MUSS doch endlich … und so ging es für mich die ganze Zeit weiter.

Ich merkte in der letzten Zeit wieviele Menschen ich mit meinem Blog erreicht haben, denn viele fragten was los sei. Eigentlich war nichts los außer das ich den Sommer genoss und mir selber im Weg stand.

Ich hatte auch immer das Gefühl wenn ich schreiben möchte gehört ein aussagekräftiges Foto dazu und wenn ich keins parat habe, kann ich nicht bloggen… Bullshit! So schön ja auch die Bloggerevents sind, vermitteln sie manchesmal aber auch einfach die falschen Dinge. Ich muss kein Foto bei jedem Artikel parat haben. Ich bin weder Fotografin, noch die mega Expertin in kreative Fotografie. Das überlasse ich anderen. Ich bin Mama, Soldatenfreundin und Vollzeitarbeitende MTA die einfach das Schreiben als Hobby genommen hat in Form eines Blogs. Ich muss somit nicht überall dabei sein oder einen Bekanntheitsgrad erreichen gewscheige denn Tausende von Followern haben.

NordlichtMom habe ich für mich und alle die Lust haben mir/uns zu folgen ins Leben gerufen und nicht weil ich DIE Bloggerin werden will. Ich freue mich auch nach wie vor über jeden einzelnen Leser auch wenn ich weiß, dass einige meiner Freunde da drunter sind.

Somit wird sich hier noch ein wenig was ändern. Es wird keine Rezepte mehr geben. Dafür zieht mehr Alltag ein. Ich habe überlegt das ich gerne auch sowas wie Daily Blogging machen möchte, wenn ich die Zeit dazu habe. Natürlich kommen auch noch Updates zum Thema Kinderwunsch und unserer Wochenend-Beziehung. Auch die 1000 Fragen werden weiter gehen. Ich möchte Euch so mitnehmen als wärt Ihr zum Kaffeeplausch bei mir Zuhause.

Also macht Euch einen Kaffee oder einen Tee und genießt die folgende Zeit mit mir zusammen auf NordlichtMom. Ich freu mich auf Euch!

Bis bald

Eure Tanja