Schulzeit mit Corona und Risikokind

Werbung, dieser Text enthält eine Verlinkung zu einem anderen Blog – Herzensempfehlung

Moin Ihr Lieben,

nun sind wir seit mehr als 6 Wochen in der Coronablase gefangen. Seit Montag gibt es minimale Lockerungen für die Gesellschaft, dennoch bleiben Kitas geschlossen und Schulen öffnen die Türen für Abschlussjahrgänge.

Keine Schule, kein Lernen, keinen neuen Input und auch keine Freunde treffen. Schule ist eben doch viel mehr, als nur ein Platz zum Lernen. Der Austausch für die Jugendlichen, das Motzen über die Eltern in einem „geschützten“ Raum, das Buhlen um die Coolness, all das fehlt gerade.

Den Schulstoff nachholen ist möglich. Lehrpläne anpassen auch kein Problem. Online Lernen ist jetzt aktuell. Unsere Schule hat das große Glück digitalisiert zu sein. Jeder Schüler hat seinen eigenen Account auf einem Schulserver und ist somit komplett mit der Lehrerschaft und der eigenen Klasse vernetzt. Ab heute gibt es über das Programm Aufgaben von den Klassenlehrern.

Aufgaben, die Zuhause gelöst werden sollen und dann zur Korrektur zurück geschickt werden. Doch was machen die Kinder, die Zuhause sind mit ihren kleinen Geschwistern, auf die sie eventuell noch aufpassen müssen? Was machen die Kleinen, die so viel Ablenkung um sich herum haben und das Lernen sehr viel schwerer fällt? Was ist mit den Kind, wo es finanziell gar nicht möglich ist einen Computer zur Verfügung zu haben?

Sobald die Schule wieder geöffnet wird, was ja schrittweise geplant ist, werden die Klassen gestaffelt zum Präsenzunterricht in der Schule sein. Die Klassen werden geteilt und ein Teil kommt in die Schule und der andere Teil ist Zuhause. Ein guter Kompromiss? Ich weiß ja nicht so recht.

Laut dem Erlass des Kultusministerium Niedersachsen, können die Kinder die zur Risikogruppe gehören, oder eine Person im Haushalt haben, die zur Risikogruppe gehört in die Schule kommen oder mit einem Attest vom Arzt freigestellt werden. Doch wie lange? Bis auf unbestimmte Zeit? Viele Kinder freuen sich im ersten Augenblick darüber nicht in die Schule zu müssen, aber letzten Endes werden sie als Außenseiter behandelt. Die Krankheit von ihnen, die sonst vielleicht nicht im Vordergrund steht, rückt in den Vordergrund – zwangsweise. Die Kinder sind weiter in Isolation. Weiterhin nicht bei ihren Freunden, weiterhin ohne Austausch.

Für kein Kind ist es toll, zuhause zu sein. 24/7 mit den Eltern und Geschwistern, wenn alle anderen doch raus dürfen und sich treffen dürfen und sei es eben nur im Schulgebäude. In dieser Situation kann man nur inständig hoffen, dass die Kinder verstehen um was es geht und das es ihr eigener Schutz ist. Der besprochene Schulstoff, die Fragen die während des Unterrichtes gestellt und beantwortet werden, auch dass wird den Kindern die Zuhause bleiben fehlen. Und alles nur weil sie krank sind und auf sich aufpassen müssen.

Auch bei uns wurde eine Freistellung vom Präsenzunterricht ärztlich angeordnet. Diabetes gehört nun einmal mit zur Risikogruppe und natürlich wollen wir da kein Risiko eingehen. Ich habe das Glück momentan nicht Arbeiten zu müssen und mein Kind in dieser Zeit zu unterstützen. Viele andere haben dieses Glück nicht.

Mir stellt sich die Frage, ob es nicht tatsächlich wichtigeres gibt, als Schule? Ist es so wichtig JETZT den Kindern neuen Stoff beizubringen? Ich denke, dass die Kinder auch Zuhause viele Möglichkeiten haben Dinge zu lernen. Bücher lesen können (fast) alle. Vokabeln lernen ist auch möglich und abgesehen von den ganzen Lernplattformen gibt es zig Möglichkeiten den bislang gelernten Stoff zu verinnerlichen.

Wir sind gespannt wie die Schulsituation weitergeht. Ich bin an der Schule vom großen Elternvertreterin und 1. Vorsitzende vom Schulelternrat und ich sehe wie bemüht die Schule ist und wie sehr sich die Lehrer engagieren. Es ist eine Mammutaufgabe, für Lehrer, für Kinder und für die Eltern. Vielleicht sollte die Regierung etwas von den Richtlinien und überhaupt vom System abweichen?! Vielleicht wird es dann für alle betroffene etwas leichter?!

Zu diesem Thema könnt Ihr bei der lieben Saskia von liniert-kariert.de einiges Lesen. Sie ist Grundschullehrerin in Hannover und ich wünschte mir, dass  jede Lehrkraft auch nur ansatzweise die Schulwelt mit den Augen sieht wie Saskia. In ihren Stories auf Instagram erzählt sie viel darüber wie Schule auf Augenhöhe funktionieren kann und wie Lehrersein heute eine Berufung werden kann, statt ein einfacher Job.

Mit dieser Herzensempfehlung verabschiede ich mich und wünsche Euch alles Liebe.

Eure Tanja

Wir ziehen um!

Moin Ihr Lieben,

ja der Titel des Beitrags sagt schon alles. Wir ziehen um und das schon in knapp 3 Monaten.

Wie Ihr ja wisst, ist Dan für die nächsten 3 Jahre noch in Köln stationiert. Der Große geht hier zur Schule und ich hab vor der Schwangerschaft gerade meinen neuen Job angefangen. Somit war die Entscheidung wo wir hinziehen sofort klar. Wir bleiben im Norden, um genau zu sein ziehen wir „nur“ ins Nachbar-Dorf.

Zur Zeit leben wir in einer traumhaften 3 Zimmer-Wohnung, auf 102 qm2 über zwei Ebene. Mit eigenem Garten und Doppelcarport. Ganz für uns alleine. Gut, unter uns ist ein Blumenladen, aber davon haben wir nie viel mitbekommen.

Ich bin damals mit dem Großen hier hergezogen, weil wir aus unserer Wohnung (aus meiner ersten Wohnung) raus mussten, wegen unserer Paula. Damals wollte ich mich vergrößern, weil ich in der Hoffnung war, dass mein (Ex)Freund mit einzieht. Gott sei Dank war ich jedoch so schlau, dass ich nach einer größeren Wohnung gesucht habe, die ich auch alleine finanzieren konnte. Mein (Ex)Freund ist nämlich nie mit eingezogen.

Diese Wohnung hier hat für mich ganz großen emotionalen Wert. Hier war Leons Zuhause. Hier hat er seine Kindheit verbracht. Wir haben die tollsten Kindergeburtstage gefeiert, seine Einschulung, seine Konfirmation und natürlich die schönsten Weihnachtsfeste.

Im Garten wurde Fußball gespielt, Blumen gepflanzt, das Gemüse aus dem Hochbeet geerntet, Schneemänner gebaut, in Laubhaufen gespielt und in der Hängematte gelegen. Wir haben Grillpartys mit Freunden gefeiert, stundenlang an der Feuerschale gesessen und Stockbrot gegessen.

Es war meine zweite Wohnung, aber meine erste die ich nach unseren Wünschen gestalten konnte. Es war das erste richtige Zuhause für mich nach dem Umzug aus Hude. Ich bin hier angekommen, habe so viele Freundschaften geschlossen und so eine tolle Nachbarschaft erleben dürfen. Mein Bruder wohnte jahrelang neben mir. Es ist und war eine ganz besondere Zeit für mich hier leben zu dürfen.

Aber wie das Leben so ist, man entwickelt sich weiter. Die Familie wächst und die Umstände lassen manche Dinge einfach nicht mehr so gewohnt zu. Ich habe immer mal wieder auf den üblichen Immobilienseiten im Internet nach Häusern und Wohnungen geschaut. Gar nicht so einfach etwas passendes, preiswertes für eine vier köpfige Familie mit Hund zu finden.

Wir wohnen im Hamburger Umland, sind auf ein öffentliches Verkehrsnetz angewiesen und auf die Nähe zur Autobahn. Wir lieben unsere Umgebung, das dörfliche und die Weite, sowie die kurzen Wege. Und genau das macht es nicht günstiger. 4-Zimmer Wohnungen gibt es hier selten. Oft nur Doppel- oder Reihenhäuser zu kaufen oder zu mieten.

In unserem Dorf wird gerade ein Neubaugebiet hochgezogen. Super!, dachten wir zumindest, bis wir gehört haben, dass junge Familien dort nicht erwünscht sind. Warum? Weil die Gemeinde keine Kapazitäten mehr für die Kinderbetreuung, sprich Kitas und Krippen hat. Es ist auch völlig egal, ob man schon in der Gemeinde wohnt oder nicht. Also weiter suchen…

Auf meiner „Suche“ was momentan so angeboten wird, entdeckte ich dann eine sehr interessante Anzeige. Obwohl uns jetzt nichts raustreibt oder wir unbedingt ausziehen müssten, zeigte ich die Anzeige Dan. Ein Reihenhaus, Neubau, Fertigstellung Juni/Juli 2020. Wir rechneten kurz unser Finanzen und wägten Pro und Kontra ab.

Kurzer Hand habe ich eine Mail an die Anbieter geschickt und innerhalb einer halben Stunde einen Besichtigungstermin ausgemacht. Anfang März hatten wir uns das Haus angeschaut, haben die Vermieter kennengelernt und innerhalb 24 Stunden den Mietvertrag bekommen, unterschrieben und zurück gegeben. Verrückt wie das Leben manchmal spielt.

Dann sollte es so sein. Wir freuen uns riesig über mehr Platz, mehr Wohnkomfort, neue Nachbarn und einfach einen neuen Meilenstein – gemeinsam als Familie.

Ach so und bevor gefragt wird, das Haus ist gemietet, aus dem Grund, weil wir einfach noch nicht wissen wo es uns vielleicht doch noch dank der Bundeswehr hin verschlägt.

Jetzt seid Ihr dran… erzählt doch mal wie Ihr wohnt?

Bis bald,

Eure Tanja

Alles auf Eis gelegt – Selbstisolation

Moin Ihr Lieben,

wir sind in der „Selbstisolation“. Alle Termine, sei es Babyschwimmen, DELFI, Playdates selbst mein Mädelswochenend-Roadtrip wurden abgesagt. Seit Montag sind wir nur noch Zuhause. Und ich sag Euch, ich bin so froh, dass wir einen Garten haben.

Ferienmodus ist angesagt. Der Große darf nicht in die Schule, kann auch nichts für die Schule machen, denn er war im Praktikum und die gesamten Schulmaterialen sind in der Schule. Nun gut… Französisch Vokabeln können noch gelernt werden, weil ich die Bücher für Zuhause extra gekauft habe.

Warten, in Geduld üben und den Tag nicht zu lang werden lassen, ist für uns jetzt das was wir tun können. Die Dinge positiv sehen. Wir sind gesund und das ist gerade die Hauptsache. Viele von meinen Bloggerkollegen haben Listen angefertigt um die Kinder zu beschäftigen. Da sind viele tolle Ideen bei. Ich habe den Vorteil, dass der Große die Situation versteht und der Mini es noch gar nicht verstehen kann. Somit ändert sich für uns nicht viel. Eltern, die im Home Office sind oder arbeiten müssen und nicht wissen wohin mit den Kindern tun mir echt leid.

Trotzdem fallen Dinge aus, die wir lange geplant haben und auf die wir uns sehr gefreut haben. Unter anderem die Taufe von unserem Mini. Wer weiß wann diese statt finden kann. Der Schüleraustausch vom Großen im Mai steht auch noch auf der Kippe. Ich wollte im März/April nach Berlin meine Freundin besuchen und im Mai stand die Blogfamilia an. Alles nicht machbar momentan.

Natürlich stellt sich jeder die Frage, wie lange dieser Zustand andauern wird. Wie lange bleiben die Schulen und Kitas geschlossen? Wann machen die Geschäfte wieder auf? Fragen über Fragen und keiner hat eine Antwort da drauf. Abwarten und nichts tun, außer Zuhause bleiben.

Wir halten uns dran, denn wir möchten andere nicht anstecken, die gefährdet sind und ganz davon abgesehen wollen wir uns ja auch nicht anstecken. Dan darf nächste Woche nach Hause kommen. Zum Glück! Er hat zwar Rufbereitschaft, aber es ist für mich beruhigend, zu wissen dass  er daheim ist.

Es gibt Gott sei Dank so viele Möglichkeiten mit den Liebsten in Kontakt zu treten. Seit Tagen telefonieren wir über FaceTime, schicken unzählige Sprachnachrichten und WhatsApp Nachrichten hin und her. Ich verschicke Päckchen an Freunde mit Schokolade als Nervennahrung oder Fotos via WhatsApp an die Großeltern. Es lebe das Smartphone.

Was wir noch so machen in unserer „Selbstisolation“? 

Ich hatte Zeit um die ganzen zu klein gewordenen Sachen vom Mini bei Mamikreisel einzustellen. Geplant war die Taufdeko fertig zu basteln. Aufräumen und entrümpeln. Den Garten fertig machen für den Frühling. Mein eigenes Rezeptbuch fertig machen. Ein Buch lesen, sofern der Mini schläft. Auf uns aufpassen und schauen das alle gesund bleiben. Einen Fotokurs machen – online natürlich und für Euch noch einiges bloggen, die Liste ist ellenlang. Also seid gespannt was noch so von uns kommt.

Der Große macht das was er kann für die Schule und spielt online mit seinen Freunden.

Der Mini wächst und macht immer mehr Entwicklungssprünge und spielt den Tag über.

Und so vergeht Tag für Tag bei uns. Bis lang haben wir keinen Lagerkoller, obwohl dass Wetter auch nicht so mitspielt und es kalt und grau ist. Mal sehen wann der Koller kommt.

Aber erzählt Ihr doch mal, was Ihr so macht Zuhause und was die Selbstisolation mit Euch macht! Vielleicht müsst Ihr zur Arbeit oder seid mit den Kindern im Home Office? Ich freue mich Eure Geschichten zu lesen.

#flattenthecurve #stayathome

Bis bald

Eure Tanja

 

Corona Virus – wir fügen uns

Moin Ihr Lieben,

es ist in aller Munde das Corona Virus. Eigentlich wollte ich nicht darüber schreiben. Die Nachrichtendienste sind voll damit. Instagram von oben bis und unten und auch im Radio hört man nichts anderes mehr.

Dennoch schreibe ich darüber. Aber nicht wie schlimm es ist oder das ich Euch drauf aufmerksam mache, dass Ihr Eure Hände waschen müsst/solltet. Nein, ich möchte Euch erzählen wie wir es erleben, mit Baby und einem Kind was zur Risikogruppe gehört.

Ich mache mir wenig Sorgen um meinen Mann oder um mich. Auch bei unserem Mini habe ich wenig bedenken. Was nicht heißt, dass ich mir keine Sorgen mache. Doch die größte Angst habe ich davor, dass es meinen Großen trifft.

Zwar weiß ich, dass ein Mensch mit einem gut eingestellten Diabetes ohne Begleiterkrankungen wie z.B. ein zu hoher Blutdruck, das Corona Virus gut überstehen kann. Es ist dennoch ein komisches Gefühl, wenn es dein eigenes Kind ist.

In meiner Krankenhauszeit und vor seiner Diagnose habe ich mir nie Gedanken gemacht. Es war irgendwie für mich immer Alltag mit infektiösen Patienten in Kontakt zu stehen. Inzwischen sehe ich es anders. Ich werde umsichtiger. Achte darauf, dass jeder von uns wirklich richtig, lange und gründlich die Hände wäscht. Und natürlich – haben auch wir alles bis auf weiteres abgesagt und halten Abstand von sozialen Kontakten.

Wir fügen uns. Wir meiden große Menschenansammlungen und auch das Hände schütteln oder die Umarmung zur Begrüßung. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich wirklich heil froh darüber war, als es hieß die Schulen werden geschlossen. Die Sorge das der Große sich ansteckt war irgendwie sehr präsent. Auch wenn er dadurch sein Praktikum vorzeitig beenden musste.

Leon ist ein fitter, gesunder und immunaktiver Junge, mit einer einzigen Einschränkung. Zur Zeit befindet er sich in seiner Remissionsphase, d.h. seine Bauchspeicheldrüse produziert zur Zeit eigenständig wieder etwas Insulin mit. Das Wiederum heißt, dass seine Autoimmunität fast gleichgestellt ist, wie bei einem Menschen der kein Diabetes hat.

Ich beobachte meine Kinder in dieser Zeit noch mehr. Zeigen sie ein Unwohlsein werde ich hellhörig. Zeitgleich versuche ich mir zu merken mit wem wir wann in Kontakt waren. Wäre ich alleine oder wäre dieses Virus vor zwei Jahren ausgebrochen, würde ich es vermutlich ein wenig belächeln. Denn sind wir mal ehrlich, ist es nicht die erste Pandemie, die wir erleben.

Es ändert sich alles schlagartig sobald dein Kind in Gefahr ist. Als Mutter hat man sowieso Superkräfte. In solchen Situationen bekommt man als Mutter noch einige Fähigkeiten dazu, ob man will oder nicht.

Wir werden also die kommende Zeit nutzen, um Vokabeln zu lernen, mit Freunden per FaceTime zu telefonieren, das Netflix-Abo glühen zu lassen und noch so einige Dinge mehr zu machen die uns und andere nicht gefährden. Wer weiß wann bei uns der Lock Down eintreten wird.

Bleibt alle gesund und passt auf Euch auf.

Eure Tanja

 

Unser Leben mit Diabetes

Moin Ihr Lieben,

für diesen Beitrag brauchte ich eine Menge Zeit. Zeit um das vorher gegangene zu verstehen und zu verarbeiten. Von einem auf dem anderen Tag hat sich unser Familienleben verändert und ganz besonders das Leben meines Sohnes.

Ende 2019 bin ich mit meinem Sohn zum Kinderarzt gegangen um ihn einfach mal durch checken zu lassen. Gerade die Schilddrüse spielt ja gerne mal in der Pubertät verrückt. Mir gefiel einfach nicht, dass er so müde und erschöpft war. Sein Gewicht war unterirdisch bei seiner Körpergröße und irgendwie gefiel er mir einfach nicht.

Es wurde ein Blutbild gemacht um die Schilddrüsenwerte zu kontrollieren und um eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) auszuschließen. Parallel hatten wir eine Verordnung zur Ernährungsberatung bekommen. 14 Tage später hatten wir einen Kontrolltermin. Und ich sag Euch die 14 Tage waren schwer. Unfassbar schwer.

Die erste Woche war noch total unauffällig. In der zweiten Woche der 14 Tage hatte ich noch Geburtstag und merkte von Tag zu Tag mehr wie mein Kind abbaute. Treppen laufen ging nur noch mit Pause. Innerhalb kurzer Zeit und ich meine damit 5 Tagen, hat er über 5kg abgenommen. Blass, tiefe dunkle Augenringe und ein ständiges Durstgefühl waren seine Begleiter. Am Kontrolltermin habe ich direkt auf einen Diabetes Ausschluss gedrängt. Statt eines Ausschlusses wurde es eine Bestätigung.

Blutzuckerwert von 494

Ein normaler Blutzuckerwert liegt zwischen 100 und 140. Ab 250 fängt eine Ketoazidose an – ein akuter Insulinmangel im Körper. Dazu gibt es aber noch einmal extra ein paar Infos.

Mir war klar was das bedeutete und dennoch rauschte alles an mir vorbei. Schnell nach Hause, Sachen gepackt und los ging es mit wehenden Fahnen in die Kinderklinik. Zuhause bin ich Dan, der gerade Elternzeit hatte, in die Arme gefallen und habe einfach nur geweint. Ich wollte es meinem Kind ersparen. Ich hätte es ihm so gern abgenommen.

In der Klinik angekommen, wurden noch einige Tests gemacht und zwei Zugänge gelegt. Auf Station gab es dann endlich was zu Essen und zu Trinken für den Großen und er wurde an einen Insulintropf angehängt.

Er war und ist die ganze Zeit mega tapfer gewesen. Es war für ihn auch überhaupt kein Problem den Diabetes anzunehmen. Dank der besten Kinderdiabetologin, die dieses Krankenhaus zu bieten hat und dem tollsten Krankenschwestern, war auch die Zeit im Krankenhaus eine angenehme Zeit.

14 Tage sollte also der Aufenthalt dauern. Es folgten Schulungen, Gespräche, Übungen um alles in den Alltag zu integrieren. Messen, wiegen, umrechnen und Insulin spritzen stand ab sofort auf der Tagesordnung.

Mich quälten die Vorwürfe. Vorwürfe, es nicht eher gesehen zu haben. Vorwürfe auf den Kontrolltermin gewartet zu haben. Vorwürfe mein Kind nicht davor zu bewahren. Die Oberärztin sagte mir eindringlich, dass keiner Schuld daran hat. Es hätte auch keine Konsequenzen gehabt, wenn wir 2 oder 3 Tage eher zum Arzt gegangen wären. Es beruhigte mich temporär, aber um ehrlich zu sein quält es mich bis heute.

Zeitgleich bin ich einfach nur dankbar, dass dem Großen nichts passiert ist, da er zwei Monate vorher in Frankreich zum Schüleraustausch war. Nicht auszudenken was alles hätte passieren könne.

Wie sich unser Klinikalltag gestaltete und was das mit uns als Familie gemacht hat, schreibe ich Euch die nächsten Tage.

Bis bald

Eure Tanja

nip – first moments Babyartikel

DIESER ARTIKEL BEINHALTET WERBUNG UND IST IN KOOPERATION MIT nip UND YVI-KEJ MEDIA ENTSTANDEN

Moin Ihr Lieben,

ich habe bei keinem meiner zwei Jungs gestillt. Ich habe mich lange mit dem Thema Flaschen auseinander gesetzt. Logisch, man möchte ja immer das beste für sein Kind. Keine BPA, keine Schadstoffe oder Weichmacher. Dafür ein gutes und problemloses Trinkgefühl. Auch die Koliken sollten möglichst aus bleiben.

Gerade die ersten Momente sind die die unvergessen sind. Wie aufgeregt man ist wenn man aus dem Krankenhaus nach Hause kommt und seinem Baby die erste Flasche macht.Unsicherheit und Zweifel, sowie Sorgen standen dabei ganz weit oben im Kurs.

Jetzt sind wir mitten im Breileben angekommen und ich genieße jede Flaschenmahlzeit um mit dem Mini zu kuscheln. Brei vorkochen oder doch Gläschen oder sogar BLW… egal was auch das Essen muss irgendwo rein. Somit ist es super, wenn man Behälter hat, die nicht auslaufen und in jede Tasche passen.

Wir durften für Euch die neuen nip first moments Babyprodukte testen und ich bin sehr überzeugt von ihnen. Durch die weite Öffnung der Flasche gibt es kein überschwappen oder kleckern beim Vorbereiten. Die Sauger haben ein Anti Kolik System und eine extra breite Lippenauflage für ein natürliches Trinkgefühl. Was ich besonders toll finde ist, dass jede Flasche einen kompatiblen Deckel zu den Muttermilchbehältern hat. Die Becher kann man auch super für Brei nutzen. Alle nip Babyartikel der first Moments Serie bekommt Ihr ab sofort in vielen DM Deutschland Filialen zu kaufen.

 

Kennt Ihr die first moments Serie schon von nip?

Bis bald

Eure Tanja

 

Find yourself… Wir rocken 2020

Moin Ihr Lieben,

so oft habe ich jetzt schon angefangen einen Beitrag zu schreiben. Nach dem ersten Satz oder doch nach der Hälfte habe ich abgebrochen. Es war irgendwie noch nicht das richtige womit ich dieses Jahr starten wollte. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob es jetzt der richtige Beitrag ist. Ich habe viel zum Nachholen, Aufarbeiten und Verarbeiten vom letzten Jahr. 2019 Hatte es echt in sich. Nicht nur die Schwangerschaft, die Geburt und in den Alltag mit Baby finden – allein. Nein, kurz vor Weihnachten erreichte uns dann eine Diagnose die uns erst einmal aus der Bahn warf.

Ich musste mich erden, mich selber finden oder besser gesagt mich ins Leben zurück finden und zwar so, dass ich damit klar komme und die Dinge tue, die ich liebe, mit den Menschen die ich liebe.

2019 ist ein Jahr, welches wir nicht so einfach und schnell vergessen werden. Ein Jahr voller toller, schöner und unvergesslichen Momente. Ich will mich weiter entwickeln und deshalb rotiere ich gerade sehr um die eigene Achse. Meine To-Do-Liste ist ellenlang und doch verliere ich nicht den Mut, dass ich es schaffe sie kleiner werden zu lassen. Allerdings immer so, das ich den Fokus nicht verliere. Denn genau das hat mich die letzten Monate und überhaupt das letzte Jahr in diesen Bann gezogen. Schlafmangel und ein dünnes Nervenkostüm trugen ihren Teil dazu bei. Ich hatte einige Blockaden, die dafür sorgten das es still blieb. Es sprudelte nicht wie sonst aus mir heraus.

Aber gut es kann ja nur besser werden. Ich bin dankbar für all die Momente und Situationen in denen ich gewachsen bin. In denen ich gemerkt habe, auf was es ankommt und was wirklich wichtig ist. Ich will mich nicht mehr unter Druck setzen lassen, somit kommt inzwischen auch öfter ein Nein als ein Ja. Ich freue mich über jede Chance die ich bekomme und versuche diese auch zu nutzen, aber eben nur die, die zu mir passen.

Ich habe mich selber wieder gefunden und das brauchte Zeit. Nun bin ich wieder voller Motivation und Stärke um wieder genau das zu machen was ich gerne mache – nämlich mich mit  Euch auszutauschen und Euch mit in meine kleine Welt zu nehmen. Ich danke jedem einzelnen von Euch der hier geblieben oder neu dazu gekommen ist. Danke, dass Ihr da seid!

Lasst uns 2020 gemeinsam rocken! Ich freu mich drauf!

Babyoutfit von Engelnatur

DIESER ARTIKEL BEINHALTET WERBUNG UND IST IN KOOPERATION MIT Engelnatur UND YVI-KEJ MEDIA ENTSTANDEN

Moin Ihr Lieben,

früher habe ich über diese „Öko“-Muttis meine Witze gemacht. Dachte immer das mein Kind nie mit Bio-Sachen in Berührung kommen wird. Warum auch? günstig ist es nicht, schmecken tut es auch nicht großartig anders und gut aussehen naja.

Heute 14 Jahre später ist es mir unfassbar wichtig, dass ich darauf achte was meine Kinder essen, womit sie spielen und auch was sie tragen. Deshalb freue ich mich sehr Euch die tollen Sachen von Engel Natur zeigen zu dürfen, die wir getestet haben.

Unser Mini hat leider ein bisschen Probleme mit der Haut und schwitzt ziemlich schnell. Neben eincremen, und dem Wechsel vom Waschpulver, achte ich noch viel mehr darauf, aus was die Kleidung des Kleinen besteht. Ist Euch mal aufgefallen, wie viele Sachen aus reinem Polyester sind?

Der Langarmbody ist aus 70% Schurwolle und 30% Seide. Ein sogenannter Wolle-Seide-Body. Das Material hält die Körpertemperatur, ganz ohne Schwitzen. Besonders gut für die Winterzeit.

Die Nabelbundhose ist super bequem und leicht. Sie besteht aus 100% Baumwolle. In dem Dunkelblau passt die Hose, wie ich finde super zum Body.

Die meisten Wolle-Seide-Artikel sind GOTS-zertifiziert, das bedeutet, sie werden nach strengsten ökologischen und sozialen Kriterien in Deutschland gefertigt. Die Baumwolle wird aus dem biologischen Anbau genutzt.

Schaut doch mal bei Engel Natur vorbei. Es gibt auch für Erwachsene und größere Kinder eine große Auswahl an schönen Sachen.

Bis bald,

Eure Tanja

Darf ich vorstellen…

Moin ihr Lieben,

jetzt musstet Ihr so lange warten… Seit fast 4 1/2 Monaten sind wir nun zu viert.

Unser Mini – Baby Karl Noel ist am 20.06.2019 um 08.15Uhr zur Welt gekommen. Seit dem Tag ist nichts mehr wie es war. Wir sind jeden Tag dankbar und voller Liebe. Das Leben zu viert ist einfach wundervoll und lauter schöner Augenblicke.

Leon ist ein unfassbar toller und stolzer Bruder und passt wie der beste Wachhund auf seinen kleinen Bruder auf und kümmert sich rührend um ihn.

Der Name NOEL wurde dem Mini vom großen Bruder gegeben, da es Leon rückwärts bedeutet und somit haben die beiden ihre eigene Bindung. So so süß… Da schlägt mein MamaHerz gleich doppelt so schnell.

Allerdings gibt es eine kleine, aber feine Änderung was die Fotos angeht. Karl wird hier, sowie auf meinen Social Media Kanälen nicht mit dem Gesicht zu sehen sein. Das hat den Grund, dass er nicht selber entscheiden kann, welches Bild ich posten kann/darf und ich somit seine Privatsphäre schützen möchte und auch MUSS.

Ich versuche in der nächsten Zeit hier so einiges nachzuarbeiten. Dan hat bald Elternzeit und ich hoffe so so sehr, dass ich dann auch wieder mehr schreiben kann. Meine Erzählliste ist nämlich unendllich lang inzwischen.

Nun sind wir zu viert und entdecken die Welt noch einmal ganz ganz neu!

Bis bald,

Eure Tanja

 

 

 

Trageschuhe von Opadi

Dieser Artikel Beinhaltet Werbung und ist in Kooperation mit Opadi und Yvi-Kej Media entstanden

Moin Ihr LIeben,

der Herbst hat Einzug genommen und somit auch die Kälte und das nasse Wetter. Heute morgen hat es sogar schon gefroren bei uns. Jetzt stellte sich bei mir als Tragemama von unserem Mini natürlich die Frage, was ziehe ich ihm an, wenn er im Tuch bzw. in der Trage oder im Kinderwagen ist? Oft sieht man die Babies in den Autositzschalen nur mit dicken Socken, aber reicht das? Kalte Füße sind aber auch etwas wirklich unangenehmes, doch wenn nichts passt?!

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit Opadi zusammen arbeiten durfte und die neuen Trageschuhe testen durfte. Wir hatten die Trageschühchen mit in unserem Urlaub und sie waren da im Dauereinsatz – Zuhause sowieso.

Das weiche Kuschelfleece von Innen hält die kleinen Babyfüßchen total warm und die Kälte wird vom Softshellstoff abgehalten, genauso wie Feuchtigkeit. Die Schühchen sind super schnell und einfach angezogen, durch die Knöpfe an der Seite. Das verstellbare Gummiband verhindert, dass die Schuhe vom Fuß rutschen, was besonders wichtig ist im Tragtuch oder in der Trage.

Ich konnte mir auch im Kinderwagen sicher sein, dass der Mini keine kalten Füße bekommt. Für den Winterfußsack war es zu warm, aber ohne Decke zu kalt. Und mal im Ernst wie schnell ist eine Decke weggestrampelt? Das geht bei den Opadi Schuhen nicht!

Es gibt die Schuhe in grau, rosa oder hellblau und natürlich in unterschiedlichen Größen.

>>Hier geht’s zum Opadi Shop<<

Ich bin wirklich happy mit den Schuhen und kann sie wirklich nur weiter empfehlen.

Wenn Du auch die Schuhe hast, dann schreib mir doch mal in den Kommentaren, wie zufrieden du damit bist.

Bis bald

Eure Tanja