nip – first moments Babyartikel

DIESER ARTIKEL BEINHALTET WERBUNG UND IST IN KOOPERATION MIT nip UND YVI-KEJ MEDIA ENTSTANDEN

Moin Ihr Lieben,

ich habe bei keinem meiner zwei Jungs gestillt. Ich habe mich lange mit dem Thema Flaschen auseinander gesetzt. Logisch, man möchte ja immer das beste für sein Kind. Keine BPA, keine Schadstoffe oder Weichmacher. Dafür ein gutes und problemloses Trinkgefühl. Auch die Koliken sollten möglichst aus bleiben.

Gerade die ersten Momente sind die die unvergessen sind. Wie aufgeregt man ist wenn man aus dem Krankenhaus nach Hause kommt und seinem Baby die erste Flasche macht.Unsicherheit und Zweifel, sowie Sorgen standen dabei ganz weit oben im Kurs.

Jetzt sind wir mitten im Breileben angekommen und ich genieße jede Flaschenmahlzeit um mit dem Mini zu kuscheln. Brei vorkochen oder doch Gläschen oder sogar BLW… egal was auch das Essen muss irgendwo rein. Somit ist es super, wenn man Behälter hat, die nicht auslaufen und in jede Tasche passen.

Wir durften für Euch die neuen nip first moments Babyprodukte testen und ich bin sehr überzeugt von ihnen. Durch die weite Öffnung der Flasche gibt es kein überschwappen oder kleckern beim Vorbereiten. Die Sauger haben ein Anti Kolik System und eine extra breite Lippenauflage für ein natürliches Trinkgefühl. Was ich besonders toll finde ist, dass jede Flasche einen kompatiblen Deckel zu den Muttermilchbehältern hat. Die Becher kann man auch super für Brei nutzen. Alle nip Babyartikel der first Moments Serie bekommt Ihr ab sofort in vielen DM Deutschland Filialen zu kaufen.

 

Kennt Ihr die first moments Serie schon von nip?

Bis bald

Eure Tanja

 

Find yourself… Wir rocken 2020

Moin Ihr Lieben,

so oft habe ich jetzt schon angefangen einen Beitrag zu schreiben. Nach dem ersten Satz oder doch nach der Hälfte habe ich abgebrochen. Es war irgendwie noch nicht das richtige womit ich dieses Jahr starten wollte. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob es jetzt der richtige Beitrag ist. Ich habe viel zum Nachholen, Aufarbeiten und Verarbeiten vom letzten Jahr. 2019 Hatte es echt in sich. Nicht nur die Schwangerschaft, die Geburt und in den Alltag mit Baby finden – allein. Nein, kurz vor Weihnachten erreichte uns dann eine Diagnose die uns erst einmal aus der Bahn warf.

Ich musste mich erden, mich selber finden oder besser gesagt mich ins Leben zurück finden und zwar so, dass ich damit klar komme und die Dinge tue, die ich liebe, mit den Menschen die ich liebe.

2019 ist ein Jahr, welches wir nicht so einfach und schnell vergessen werden. Ein Jahr voller toller, schöner und unvergesslichen Momente. Ich will mich weiter entwickeln und deshalb rotiere ich gerade sehr um die eigene Achse. Meine To-Do-Liste ist ellenlang und doch verliere ich nicht den Mut, dass ich es schaffe sie kleiner werden zu lassen. Allerdings immer so, das ich den Fokus nicht verliere. Denn genau das hat mich die letzten Monate und überhaupt das letzte Jahr in diesen Bann gezogen. Schlafmangel und ein dünnes Nervenkostüm trugen ihren Teil dazu bei. Ich hatte einige Blockaden, die dafür sorgten das es still blieb. Es sprudelte nicht wie sonst aus mir heraus.

Aber gut es kann ja nur besser werden. Ich bin dankbar für all die Momente und Situationen in denen ich gewachsen bin. In denen ich gemerkt habe, auf was es ankommt und was wirklich wichtig ist. Ich will mich nicht mehr unter Druck setzen lassen, somit kommt inzwischen auch öfter ein Nein als ein Ja. Ich freue mich über jede Chance die ich bekomme und versuche diese auch zu nutzen, aber eben nur die, die zu mir passen.

Ich habe mich selber wieder gefunden und das brauchte Zeit. Nun bin ich wieder voller Motivation und Stärke um wieder genau das zu machen was ich gerne mache – nämlich mich mit  Euch auszutauschen und Euch mit in meine kleine Welt zu nehmen. Ich danke jedem einzelnen von Euch der hier geblieben oder neu dazu gekommen ist. Danke, dass Ihr da seid!

Lasst uns 2020 gemeinsam rocken! Ich freu mich drauf!

Babyoutfit von Engelnatur

DIESER ARTIKEL BEINHALTET WERBUNG UND IST IN KOOPERATION MIT Engelnatur UND YVI-KEJ MEDIA ENTSTANDEN

Moin Ihr Lieben,

früher habe ich über diese „Öko“-Muttis meine Witze gemacht. Dachte immer das mein Kind nie mit Bio-Sachen in Berührung kommen wird. Warum auch? günstig ist es nicht, schmecken tut es auch nicht großartig anders und gut aussehen naja.

Heute 14 Jahre später ist es mir unfassbar wichtig, dass ich darauf achte was meine Kinder essen, womit sie spielen und auch was sie tragen. Deshalb freue ich mich sehr Euch die tollen Sachen von Engel Natur zeigen zu dürfen, die wir getestet haben.

Unser Mini hat leider ein bisschen Probleme mit der Haut und schwitzt ziemlich schnell. Neben eincremen, und dem Wechsel vom Waschpulver, achte ich noch viel mehr darauf, aus was die Kleidung des Kleinen besteht. Ist Euch mal aufgefallen, wie viele Sachen aus reinem Polyester sind?

Der Langarmbody ist aus 70% Schurwolle und 30% Seide. Ein sogenannter Wolle-Seide-Body. Das Material hält die Körpertemperatur, ganz ohne Schwitzen. Besonders gut für die Winterzeit.

Die Nabelbundhose ist super bequem und leicht. Sie besteht aus 100% Baumwolle. In dem Dunkelblau passt die Hose, wie ich finde super zum Body.

Die meisten Wolle-Seide-Artikel sind GOTS-zertifiziert, das bedeutet, sie werden nach strengsten ökologischen und sozialen Kriterien in Deutschland gefertigt. Die Baumwolle wird aus dem biologischen Anbau genutzt.

Schaut doch mal bei Engel Natur vorbei. Es gibt auch für Erwachsene und größere Kinder eine große Auswahl an schönen Sachen.

Bis bald,

Eure Tanja

Darf ich vorstellen…

Moin ihr Lieben,

jetzt musstet Ihr so lange warten… Seit fast 4 1/2 Monaten sind wir nun zu viert.

Unser Mini – Baby Karl Noel ist am 20.06.2019 um 08.15Uhr zur Welt gekommen. Seit dem Tag ist nichts mehr wie es war. Wir sind jeden Tag dankbar und voller Liebe. Das Leben zu viert ist einfach wundervoll und lauter schöner Augenblicke.

Leon ist ein unfassbar toller und stolzer Bruder und passt wie der beste Wachhund auf seinen kleinen Bruder auf und kümmert sich rührend um ihn.

Der Name NOEL wurde dem Mini vom großen Bruder gegeben, da es Leon rückwärts bedeutet und somit haben die beiden ihre eigene Bindung. So so süß… Da schlägt mein MamaHerz gleich doppelt so schnell.

Allerdings gibt es eine kleine, aber feine Änderung was die Fotos angeht. Karl wird hier, sowie auf meinen Social Media Kanälen nicht mit dem Gesicht zu sehen sein. Das hat den Grund, dass er nicht selber entscheiden kann, welches Bild ich posten kann/darf und ich somit seine Privatsphäre schützen möchte und auch MUSS.

Ich versuche in der nächsten Zeit hier so einiges nachzuarbeiten. Dan hat bald Elternzeit und ich hoffe so so sehr, dass ich dann auch wieder mehr schreiben kann. Meine Erzählliste ist nämlich unendllich lang inzwischen.

Nun sind wir zu viert und entdecken die Welt noch einmal ganz ganz neu!

Bis bald,

Eure Tanja

 

 

 

Trageschuhe von Opadi

Dieser Artikel Beinhaltet Werbung und ist in Kooperation mit Opadi und Yvi-Kej Media entstanden

Moin Ihr LIeben,

der Herbst hat Einzug genommen und somit auch die Kälte und das nasse Wetter. Heute morgen hat es sogar schon gefroren bei uns. Jetzt stellte sich bei mir als Tragemama von unserem Mini natürlich die Frage, was ziehe ich ihm an, wenn er im Tuch bzw. in der Trage oder im Kinderwagen ist? Oft sieht man die Babies in den Autositzschalen nur mit dicken Socken, aber reicht das? Kalte Füße sind aber auch etwas wirklich unangenehmes, doch wenn nichts passt?!

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit Opadi zusammen arbeiten durfte und die neuen Trageschuhe testen durfte. Wir hatten die Trageschühchen mit in unserem Urlaub und sie waren da im Dauereinsatz – Zuhause sowieso.

Das weiche Kuschelfleece von Innen hält die kleinen Babyfüßchen total warm und die Kälte wird vom Softshellstoff abgehalten, genauso wie Feuchtigkeit. Die Schühchen sind super schnell und einfach angezogen, durch die Knöpfe an der Seite. Das verstellbare Gummiband verhindert, dass die Schuhe vom Fuß rutschen, was besonders wichtig ist im Tragtuch oder in der Trage.

Ich konnte mir auch im Kinderwagen sicher sein, dass der Mini keine kalten Füße bekommt. Für den Winterfußsack war es zu warm, aber ohne Decke zu kalt. Und mal im Ernst wie schnell ist eine Decke weggestrampelt? Das geht bei den Opadi Schuhen nicht!

Es gibt die Schuhe in grau, rosa oder hellblau und natürlich in unterschiedlichen Größen.

>>Hier geht’s zum Opadi Shop<<

Ich bin wirklich happy mit den Schuhen und kann sie wirklich nur weiter empfehlen.

Wenn Du auch die Schuhe hast, dann schreib mir doch mal in den Kommentaren, wie zufrieden du damit bist.

Bis bald

Eure Tanja

 

Mama sein – Was Babys wirklich brauchen Der entspannte Weg ins Familienleben

DIESER ARTIKEL BEINHALTET WERBUNG UND IST IN KOOPERATION MIT dem humbold Verlag und Nele Hillebrandt ENTSTANDEN(Rezensionsexemplar)

Moin Ihr Lieben,

jede Mama hätte sich rückblickend, das eine oder andere gewusst zu haben, gewünscht. Egal ob es während der Schwangerschaft, der Stillzeit oder überhaupt das erste Jahr mit Baby gewesen wäre. Wenn die lieben Omas und Nachbarin und manchmal sogar die Hebamme mit Ratschlägen um die Ecken kommen und man denkt „Nee, irgendwie passt das nicht zu uns.“

Stillen oder Flasche, Familienbett oder eigenes Bett, selbst gekochter Brei oder doch Gläschen, Stoffwindeln oder Einmal-Windeln und dann noch der ganze Gefühlswirrwar im Wochenbett. Ach und es gibt noch so unendlich viele andere Themen, wo die Meinungen auseinander gehen.

Umso mehr freue ich mich, Euch das Buch meiner lieben Bloggerkollegin Nele Hillebrandt vorstellen zu dürfen.

Mama sein – was babys wirklich brauchen der entspannte weg ins familienleben

Kurz zur Autorin: Nele ist Erzieherin und hat einen Bachelor of Science in Psychologie. In ihrem Blog faminino.de geht es um ihren Familienalltag, aber auch um Erfahrungen und praktischen Tipps rund um das Familienleben. Ich durfte Nele und ihre kleine Familie letztes Jahr persönlich kennenlernen und was soll ich sagen? Eine tolle, liebenswerte Frau und Mama.

Das Buch ist eine Mischung aus allen Bereichen. Von der Geburt übers Wochenenbett, Stillen oder Flasche geben, Beikost, Transport, Wickeln, über mehr Zufriedenheit, Glücklich statt perfekt und ganz klar – Vorstellung vs. Realität.

Nele berichtet in dem Buch nicht nur über ihre eigenen Erfahrungen, sondern auch über die anderer Mütter. Es ist ein Ratgeber mit praktischen Tipps und allen wirklichen wichtigen Infos rund ums Mama werden und sein.

Mein Fazit zu dem Buch: Ich habe das Buch verschlungen und hab es nicht mehr aus der Hand gelegt. Das besonders Schöne daran ist, dass es einfach so wahr ist – realtalk eben. Es geht nicht ums Vergleichen oder dass man das Gefühl hat, man bekommt etwas aufgezwängt. Im Gegenteil – die Tipps und Informationen sind für eine gute Vorbereitung, auf das was kommt sehr hilfreich.

Ihr könnt das Buch bei Amazon für 19,99€ oder über den Humboldt Verlag bekommen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.

Bis Bald,

Eure Tanja

1 von 5 – 1 Jahr Fernbeziehung

Moin Ihr Lieben,

es ist geschafft… das erste Jahr unserer Fernbeziehung ist geschafft. Folgen somit nur noch 4. Das Jahr ging so wahnsinnig schnell rum das wir guter Dinge sind, dass die nächsten 4 auch so  verfliegen, zumindest was die Wochenend-Beziehung angeht.

Was hat das Jahr mit uns als Paar/Familie gemacht?

Es gab keinen Tag wo wir nicht kommuniziert haben. Meistens tatsächlich über Whats-App, aber auch nur, weil es einfach schneller geht. Unsere gemeinsame Zeit ist das Wochenende und der Urlaub. Dennoch hat jeder von uns beiden seinen Freiraum. Dan geht zum Sport und ich treff‘ mich mit meinen Freunden. Auch wenn wir die Wochenenden ohne den anderen unterwegs sind ist es für uns wichtig, dass wir entweder Freitag oder Sonntag noch genügend Zeit zusammen haben.

Wir vertrauen einander blind und können uns auf den anderen verlassen. Sicherlich gibt es auch die eine oder andere Situation in der man sich wünscht das der Partner an der eigenen Seite ist. Wir wussten es von anfang an und somit konnten wir uns darauf vorbereiten.

Wir haben uns nicht auseinander gelebt oder lieben uns weniger. Dafür gibt es ja auch keinen Grund.

Quality-Time für Leon wird hier groß geschrieben. Uns ist es wichtig, dass Leon auch alleine Zeit mit Dan verbringen kann, egal ob am Wochenende gezogt wird oder ein ganzes Wochenende DVD geguckt wird.

Was hat die Fernbeziehung von uns gefordert?

Dan fährt jedes Wochenende 800km nur um zu seiner Familie zu kommen. Das ist nicht unbedingt das was man unter dem normalem Pendeln versteht. Jeden Freitag und jeden Sonntag ist er gute 4 Stunden unterwegs. Es kostet Zeit und Energie.

Er musste seinen Sport reduzieren und kann nicht mehr an so vielen Events teilnehmen.

Für mich hat die neue Situation meinen Job „gekostet“. Am Wochenende in der Klinik zu hocken und Nachtdienste zu schieben, passte einfach nicht mehr in unser Familienmodell und somit musste ein neuer Job her.

Ich bin für vieles jetzt wieder allein verantwortlich, muss organisieren und planen – ein Vorteil wenn das Kind so groß ist. Auch die Schwangerschaft ist jetzt zum größten Teil meine Sache, weil er einfach nicht da sein kann.

In manchen Momenten gibt es auch mal Gewissenskonflikte weil der andere einfach gerade nicht da ist. Bei Dan mehr als bei mir.

Natürlich ist auch das Liebesleben eingeschränkt. Logischerweise wenn man nur 3 Tage zur Verfügung hat. Was für uns das erste halbe Jahr wirklich schwer war mit unserem Kinderwunsch.

Gibt es Vorteile an der Fernbeziehung?

Für mich definitv =) Ich war vor Dan jahrelang mit Leon alleine und habe für uns einen Rhytmus erarbeitet mit dem wir am besten zu recht kommen. Dieser Rhytmus änderte sich als Dan zu uns kam. Inzwischen haben wir unseren „alten“ Rhytmus wieder und ich würde behaupten das er wirklich entspannt ist.

Wenn man soweit von einander entfernt ist, kann man sich einfach nicht so leicht auf den Sack gehen.

Man lernt die wenige Zeit die man mit einander verbringt einfach ganz anders zu schätzen und zu lieben. Man ist Dankbar für das was man zusammen erlebt.

Ich kann wieder zeitiger ins Bett gehen… hört sich jetzt zwar egoistisch an aber es ist so. Ich brauche einfach meinen Schlaf und davon so viel wie möglich. Es wird noch witzg werden, wenn das Baby da ist.

Wir haben neue nette und liebenswerte Menschen kennenlernen dürfen.

Was war schlimm oder traurig in dem Jahr?

Die schlimmste Situation war als Leon letztes Jahr seine Blinddarm-OP hatte und Dan nicht da sein konnte. Und das war in der 3. Woche, also noch ganz am Anfang des Jahres.

Ich fand es schade, dass ich ihm übers Telefon sagen musste, dass der Schwangerschaftstest positiv war.

Als ich nachts mit unserer Paula zum Tierarzt musste und eine Not-OP im Raum stand.

Rituale die Helfen…

Jeden Sonntag wenn Dan ins Auto steigt und los fährt winken wir ihm bis er nicht mehr zu sehen ist.

Jeden Sonntag klatschen Leon und ich ab und sagen „Team Leon und Tanja sind am Start“.

Montag ist der neue Putztag bei uns. Da in der Woche keiner da ist der es unordentlich macht. =)

Wir legen ganz viel Wert auf eine vernünftige und liebevolle Verabschiedung und das Dan Bescheid sagt, wenn er angekommen ist.

Für uns ist es auch wichtig, dass wir uns Absprechen. Wenn Dan kein frei bekommt, Leon aber kurze Ferien wie zu den Zeugnissen hat, fahren wir einfach zu ihm um etwas „Alltag“ zu haben und zusammen sein können.

Wir sind sehr gespannt wie sich das nächste Jahr gestalten lässt mit Teenie und Baby und Hund. Vermutlich wird es nicht einfach und mit Sicherheit auch verdammt anstrengend. Wir haben uns aber für diesen Weg entschieden und schauen einfach wie es funktioniert. Neue Pläne kann man immer machen, nur müssen sie halt gut geplant sein. Momentan gibt es für uns einfach keine andere Alternative. Ich habe zur Unterstützung meine Familie und Freunde vor Ort. Leon hat seine Freunde hier und macht in zwei Jahren seinen Abschluss. Wir haben eine schöne bezahlbare Wohnung mit Garten, auch wenn ein Zimmer fehlt, aber mich stört es nicht mit dem Baby in eine Zimmer zu sein – im Gegenteil ich bin ja auch ein großer Freund was das Familienbett angeht. Ich denke, dass es für Dan eine schwierige Zeit sein wird, da er einfach nicht am direkten Geschehen teilnehmen kann.

Liebe und Familie kennen keine Distanz oder Kilometer.

Wer von Euch führt denn auch eine Fernbeziehung und wie geht Ihr damit um? Lasst mir Eure Geschichten da.

Eure Tanja

1000 Fragen an Dich selbst – #25

Moin Ihr Lieben,

es geht weiter mit den 1000 Fragen. Letztes Jahr habe ich es fast bis zur Hälfte geschafft mitzumachen und ich muss sagen, ich finde es furchtbar wenn etwas nur mit dem halben Hintern gemacht wird. Genau aus dem Grund werde ich die Fragenserie fortsetzen.

Lasst uns starten…

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um? 

Ganz klar bei Two and a half Man, GNTM, der Bachelor oder bei diesen ganzen Trash-TV-Serien die vormittags und nachmittags laufen.

482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?

Das Vorlese-Alter ist bei uns vorbei. Wenn ich etwas vorlese, dann sind es meistens irgendwelche Textpassagen, die ich interessant finde und teilen möchte. Somit kommt es immer mal wieder vor, aber wann das letzte Mal war, weiß ich nicht.

483. Bist du gut im Small Talk?

Reden kann ich. Meistens muss ich jedoch erst einmal die Lage checken und schauen wer so da ist. Bei den Patienten ist das natürlich was anderes, da man immer sofort ein Gesprächsthema hat.

484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?

Nachricht im Sinne von wirklichen Nachrichten oder Nachricht im Sinne von Benachrichtigung von Freunden? Hmm… also Nachricht im Sinne von Nachrichten, hat mich die Geschichte von dem kleinen Julen aus Malaga berührt. Nachricht im Sinne von Benachrichtigung von Freunden, dass eine meiner Kolleginnen aus der alten Abteilung das 3. Mal Mama wird.

485. Welche Sprache würdest du gerne beherrschen?

Ganz klar Englisch und Französisch

486. Kannst du Kaugummiblasen machen? 

Ja na klar – aber mit meinem Zungenpiercing ist es nicht mehr so einfach.

487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Natürlich mein 30. Geburtstag. Ein Jahr Planung und Vorbereitung. Es musste DIE Party werden und das ist sie auch geworden.

488. Welche Floskel benutzt du zu oft?

„Nee wirklich? Ist ja verrückt!“

489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?

Nee, ich denke eher nicht so.

490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?

Waschmittel nicht, dafür aber den Weichspüler. Ich würde auch super gerne die Wäscheperlen benutzen, wenn die nur nicht so teuer wären.

491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?

Das ist eine tolle Umschreibung für Neid in der Nachbarschaft. Um ehrlich zu sein, haben wir den grünsten Rasen, weil wir letztes Jahr Rollrasen bekommen haben. Da wir auch keine richtigen Nachbarn haben und keine mit denen wir wirklich was zu tun haben, kann ich die Frage nur so beantworten.

492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?

Joghurt, verschiedenes Obst, Haferflocken und Chiasamen.

493. Wie fest ist dein Händedruck?

Ich finde nichts ist schlimmer, als wenn man einem toten Fisch die Hand gibt. Kennt Ihr das, wenn Euer gegenüber gefühlt nur die Fingerspitzen gibt und keine Spannung geschweige denn Druck im Handgeben hat? Somit habe ich mir schon einen gesunden Händedruck angewöhnt um eben nicht der tote Fisch zu sein.

494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?

Ja, besonders in der Schwangerschaft. Meine To-Do’s und meine Termine muss ich mir immer aufschreiben.

495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?

Dazu sage ich zu häufig JA um zu wissen wann das letzte Mal war.

496: Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?

Zählt der Nachmittagssnack mit Kuchen oder Eis auch dazu? Hmm… wenn nicht dann denke ich ist es eher das Frühstück.

497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?

Wenn ich mit meinen Jungs einen Film schaue, den die beiden ausgesucht haben, kann es schon mal passieren aber ansonsten eher nicht – nein.

498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?

Bedingt durch unsere räumliche Einschränkung gar nicht so groß. Da wir jetzt auch am aussortieren und ausmisten sind landet viel Krams auch in den Müll- oder Spendenkisten.

499. Hälst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?

Natürlich nicht, ansonsten würde ich auch viel mehr bloggen und so. Ich ärgere mich auch häufig tierisch über mich selbst, wenn mein Plan wieder nicht aufging. Mal sehen ob das irgendwann mal ein Ende hat.

500. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?

Oh, bei Kunst bin ich eher diejenige, die fragt ob es Müll ist oder ob es so gehört. =)

Halbzeit ist erreicht und es hat wieder viel Spaß gemacht die Fragen zu beantworten. Wie würden Eure Antworten zu den Fragen aussehen? Weitere Antworten auf diese Fragen findet Ihr bei Johanna von Pinepank.

Bis bald,

Eure Tanja

Neue Prioritäten und Struktur im Alltag

Moin Ihr Lieben!

Jeder der schwanger ist oder war, weiß dass diese Zeit etwas mit einem macht. Veränderungen sind ab dem positiven Test an der Tagesordnung. Nicht nur das man bestimmte, in meinem Fall meine Lieblingsdinge nicht essen darf, alle paar Wochen zum Arzt muss, man völlig Hormongesteuert durch den Alltag wandelt und einfach alles anders ist. Man macht sich pläne und versucht schon mal einiges zu organisieren und dank des Nestbautriebs auch schon vorzubereiten.

Ich habe seit Mitte November ein betriebliches Beschäftigungsverbot, dass heißt das mein Arbeitgeber mich freigestellt hat, bei weiterer Lohnfortzahlung. Tja, an sich eine schöne Sache, da man sich voll und ganz auf die Schwangerschaft konzentrieren kann. Für jemanden wie mich, die ihren Job liebt und gerne macht ein bisschen schwierig, Nun gut, irgendwie musste ich mich ja jetzt dran gewöhnen meine neu gewonne Zeit rum zu kriegen.

Was macht man nun den ganzen Tag daheim? Fürs Babyshopping ist es noch zu früh und so richtig ist mir da noch nicht nach. Die Wohnung ist auch irgendwann sauber, die Wäsche gemacht und die To-Do-Liste so gut wie abgearbeitet. Am Anfang hatte ich meine Geburtstagsparty geplant und organisiert, dann kam die Vorweihnachtszeit und die Feiertage. Doch was ist jetzt? Was mache ich den ganzen lieben langen Tag?

Ich machte mir einen Plan. Ich habe mich hingesetzt und mir überlegt was jetzt gerade auf die Prioritätenliste gehört. Welche „großen“ Veränderungen kommen noch auf uns zu? Was müssen wir bedenken für ein Leben zu viert? Ich brauchte eine neue Strukturierung, eine neue Ordnung in meinem Alltag, die sich auch bewährt wenn das Baby da ist. Schließlich wäre es ja Qautsch dies nur für die nächsten 4 Monate zu machen.

Meine neue Prioritätenliste

Leon und ich fingen an einen Essensplan zu entwerfen. Jeder Freitag setzen wir uns nach dem Mittagessen hin und überlegen, was wir in der nächsten Woche essen möchten. Daraufhin haben wir beschlossen nur noch diese Dinge einzukaufen, die wir auch wirklich für die Gerichte brauchen. Geld sparen und den Konsum minimieren. Ich koche jeden Tag das Mittagessen und Leon freut sich, dass es fertig ist wenn er aus der Schule kommt. Durch den Plan probieren wir auch neue Rezepte aus, damit wir nicht immer dasselbe essen. Ich hasse es total wenn ich nicht weiß, was ich zu Essen machen soll und frage ich die Jungs heißt es „Mir egal“.

Wo wir auch schon zu Punkt zwei kommen. Es hat mich super gestört, dass ich die ersten Wochen der Schwangerschaft auf Grund der Übelkeit nur vor mich hin vegetiert habe. Es blieb alles liegen. Die Wäsche häufte sich und die Hundehaare führten schon fast ihr Eigenleben. Es hat mich gestört, dass ich nicht konnte wie ich wollte. Jetzt sieht es anders aus. Es geht mir hervorragend und ich hab mehr Energie und so lange das gerade der Status ist, nutze ich es aus. Ich erledige Dinge direkt und versuche möglichst nichts liegen zu lassen. Ich versuche im Haushalt die DInge so zu erledigen, dass ich Zeit spare. Den Geschirrspüler stelle ich zum Beispiel über Nacht an, damit er morgens fertig ist. Ich räume abends bevor ich schlafen gehe das Wohnzimmer und die Küche auf. Ich frage Leon abends schon, was er nächsten Morgen zum Frühstück essen möchte, damit ich es schon vorbereiten kann. Sobald ich eine Waschmaschinenladung voll habe, wird gewaschen und getrocknet.

Punkt 3 meiner neuen Liste ist das wir Platz brauchen. Wir leben zwar in einer 120qm2 großen Wohnung über zwei Etagen, haben aber nur 3 Zimmer. Das Baby wird bei uns mit im Schlafzimmer schlafen, da ich nicht möchte, das Leon sein Zimmer mit einem Baby teilen muss. Um Platz zu schaffen und unser neues Familienmitglied willkommen zu heißen, mussten wir ausmisten, umräumen und aussortieren. Dank der kleinen, süßen und charmanten Japanerin Marie Kondo flog hier einiges raus oder landete bei eBay Kleinanzeigen. Ich fand es enorm was man für Sachen besitzt die man entweder nicht braucht, seit Monaten nicht mehr benutzt hat oder von deren Existenz man nichts mehr wusste.

Nummer 4 meiner Liste – Dinge tun die mir gut tun. Durch den vorherigen Schichtdienst, den ich in der Klinik hatte und ich durch den Jobwechsel selten vor 18.00 Uhr Zuhause war, blieb es ein wenig auf der Strecke , dass ich meine Freunde treffen konnte. Zusätzlich ist es jetzt auch eine gute Alternative, das mir nicht die Decke auf den Kopf fällt. Freundschaften sind wichtig und müssen gepflegt werden. Nicht nur das, sondern ich schaue auch das ich einfach Dinge unternehme, die sich für mich gut anfühlen. Auch wenn das jetzt egoistisch klingt, jedoch weiß ich das dieser Punkt vermutlich wirklich nur bis zur Geburt auf der Liste sein wird. Somit gehe ich zur Schwangeren-Massage, mache einen Schwangeren Schwimmkurs, fahre mit meiner besten Freundin ein Wochenende weg und mit der anderen Freundin ins Musical. Ich lese ein Buch, ganz in Ruhe oder gehe einfach bei schönem Wetter spazieren.

Mein letzter und ein sehr entscheidender Punkt dieser Liste ist das Geld sparen. Jetzt denkt Ihr sicherlich wie kontrovers das ist, wo ich doch gerade geschrieben habe, was ich alles unternehmen will. Aber ja, so ist es! Ich möchte Geld sparen, nicht nur weil die Anschaffung der Babysachen ansteht, sondern auch weil ich bewusst meinen Konsumverbrauch minimieren möchte. Durch das Aufräumen und Aussortieren ist mir klar geworden, dass ich nicht so viel besitzen möchte was ich nicht benötige. Bevor ich jetzt etwas kaufe, überlege ich, ob ich diesen Gegenstand wirklich benötige. Wenn ja, dann geht mein Gedankenkarussell weiter, benötige ich es jetzt sofort oder kann es noch warten bis wirklich das Geld ÜBER ist. Wenn nein, dann kaufe ich es erst gar nicht.

Seit dem ich meine Prioritäten anders gesetzt habe, ist mein Alltag wirklich besser strukturiert. Ich muss nicht zwischendurch los, weil ich was vergessen habe einzukaufen. Meine Entschiedungen treffe ich bewusster und nicht mehr so leichtsinnig. Ich spare an Zeit und nutze die gewonnene Zeit viel bedachter und mehr mit Leon.

Mir ist bewusst, dass sich meine Liste, zumindest ein Teil davon ändern wird, wenn das Baby da ist. Zur Zeit ist diese Umstrukturierung etwas, was mich glücklich macht und was sich für mich bzw. uns richtig anfühlt und darauf kommt es an.

Bis bald

Eure Tanja

Endlich sind wir schwanger!

Moin Ihr Lieben,

ich will Euch heute erzählen wie es bei uns weiter ging nach dem positiven Schwangerschaftstest.

Als ich vom Geburtstag meiner Freundin Heim fuhr, telefonierte ich ein weiteres Mal mit Dan. Es war so surreal. Wir haben endlich POSITIV getestet. Ich war alleine Zuhause. Leon war noch bei meinen Eltern und kam erst am Wochenende wieder. Nur ich und der Hund waren da – und BABY. Am nächsten Morgen ging es für mich zur Arbeit. Und ich kann Euch sagen es war so schwer erst gar nichts zu sagen. Aber Ihr wisst ja, dass ich einen Job habe, bei dem eine Schwangerschaft sofort zu melden ist. Ich hatte ja gerade neu angefangen, somit war ich in der Probezeit und eine Schwangerschaft nach 2 Monaten kommt häufig einfach nicht gut an.

Ich sagte es erst meiner einen Arbeitskollegin, die sofort ihr Frühstück fallen ließ und mich in den Arm nahm. Zack schossen mir schon wieder die Freudentränen in die Augen. Kurz darauf erzählte ich es meinem Kollegen, der meine Leitung ist. Er freut sich auch für mich, allerdings musste er sich nun überlegen, wie es mit mir weiter ging bezüglich der Arbeit.

Ihr könnt sicher verstehen, dass ich hier nicht weiter ins Detail gehen kann. Es ist aber so, dass es mir die Wochen darauf nicht gut ging und auch auf Grund meiner Vorgeschichte krank geschrieben wurde. Inzwischen habe ich ein betriebliches Beschäftigungsverbot bekommen und darf nicht arbeiten. Warum es mir in nicht gut ging, könnt Ihr im Schwangerschafts-Update lesen. Kommt die Tage online =)

Ihr glaubt aber gar nicht wie schön es ist, wenn die Kollegen sich für einen freuen. WIr haben in dieser Schwangerschaft das Mitgefühl, die Freude und das Verständnis bekommen, wofür ich vor 2 1/2 Jahren so sehr gekämpft habe. Damals hat sich fast keiner gefreut. Damals wurde sogar noch gemotzt, dass ich meine Nacht- und Wochenenddienste nicht mehr machen konnte und von Verständnis waren alle Meilenweit entfernt. Leider! Deshalb war ich unheimlich glücklich, wie meine neuen Kollegen und Kolleginnen reagiert haben.

Am selben Tag rief ich noch bei meiner Gynäkologin an, um einen Termin zu machen. Ich musste mir die Schwangerschaft bestätigen lassen. Der Termin war erst eine Woche nach dem Testen, was mich aber nicht störte. Die Schwangerschaft ist einfach ganz anders als die von vor 2 Jahren. Ich hatte es auch jetzt nicht eilig zum Arzt zu gehen. Alles zu seiner Zeit.

Am Wochenende kamen Dan und Leon nach Hause. Dan freute sich so sehr und nahm mich gefühlt für eine Stunde in den Arm. Leon sagten wir es gemeinsam mit „Ich werde großer Bruder“ Meilensteinkarten. Die Karten hatte ich als Geschenk eingepackt und er musste es auspacken. Seine Begeisterung war natürlich wie erwartet und so wie es sich für einen 13 Jährigen gehört. =) Es fühlte sich so gut an zu wissen, dass wir bald zu viert sind. Dennoch haben wir auch Leon gesagt, dass es immer noch sehr früh ist und es sein kann, dass das Baby wieder geht. DAS war und ist unsere größte Angst.

Die Wochen vergingen nur so, es folgten Arztbesuche, Panikattacken und eine Menge Übelkeit. Und meine Geburtstagsparty stand auch noch an. Aber davon erfahrt Ihr in den Schwangerschafts-Updates mehr.

Habt einen schönen Abend.

Eure Tanja